#Diskussion

Haben Sie eine Frage? Oder möchten Sie eine beantworten? Fehlt ein Eintrag? Schreiben Sie uns – und im Fall von Fragen oder Diskussionspunkten der Öffentlichkeit (bitte nicht öffentlich nicht zeigen anwählen!). Aufgrund von Trollen und Pöbeleien prüfen wir ab sofort Kommentare vor ihrer Veröffentlichung; wir bitten um etwas Geduld und Verständnis. Beiträge von Angemeldeten werden sofort freigegeben.

N. N.: Elektriker: Elektromensch, Elektroperson, E-Mensch, E-Person (21.02.2024 15:13)
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N. N.: Die Elektrikerinnung wird dementsprechend zur „E-Menscheninnung“ (21.02.2024 16:33)
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N. N.: Sorry, das ist kompletter Schwachstrom, den Sie hier verbreiten. Es gibt Elektro, den Gegner von Spiderman, jeder andere ist ein Elektriker bzw. Elektrikerin. Um in Ihrer Welt zu bleiben: finden Sie nicht, dass E-Mensch doch seeeeeehr abwertend ist; kommt er doch erst nach dem A,B,C und dem D-Menschen...... (22.02.2024 12:07)
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N. N.: Arztbesuch (besser: "Besuch der ärztlichen Sprechstunde") verarztet werden (besser: "medizinisch behandelt werden") (20.02.2024 20:42)
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N. N.: Tiere sollten ja auch ein Recht auf eine gendergerechte Darstellung haben. Die Tier-Sprache ist vorwiegend eine Männchen-Sprache. Das muss aufhören. Viele Sprichwörter und Redewendungen müssen dringend neu geschrieben werden. Hier einige Beispiele: „Du lieber Schwan.“ Wo bleibt die Schwänin? „Eine Eselsbrücke bauen.“ Eselinnen dürfen nicht über die Brücke. „Einen Kater haben.“ Wo sind die Katzen? „Jemandem einen Bären aufbinden.“ Die Bärin fehlt. „Sich in die Höhle des Löwen wagen.“ Bei der Löwin wäre es wohl kuscheliger. (20.02.2024 20:40)
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N. N.: Genau!!!! Und die Pflanzenwelt nicht vergessen: die Erdbeere geht ja mal gar nicht, der Apfel auch nicht usw. usw. Mannmannmann...... (21.02.2024 06:58)
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N. N. zum Suchwort »boxenluder«: Suchwort "Boxenluder" (Formel 1, Motorsport etc.)I fehlt. (20.02.2024 20:09)
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N. N.: Als männliche Variante wäre "Boxenmacker" oder „Boxen-Filou" denkbar, damit erhöht man vielleicht den Anteil männlicher "Boxenluder", die dieses Berufsbild bisher nicht wählen, weil es bisher keine männliche Sprachform dafür gab. Nur was wäre eine wirklich genderneutrale Alternative? "Boxengassenmensch" oder "Boxengassenperson"? (20.02.2024 20:26)
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N. N. zum Suchwort »teenager«: Was für ein blöder Beispiel Satz mit den Nacktfotos!!!! (20.02.2024 08:37)
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Torsten Siever: Was hier mitunter als Kritik geäußert wird, ist schon seltsam. Das war ein statistisch belegter Satz aus der Presse (und nicht aus der BILD). Ich habe mich aber gegen eine Trigger-Warnung und für ein positiveres Beispiel entschieden. Vielen Dank, dass Sie uns unterstützen! (20.02.2024 08:46)
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N. N. zum Suchwort »gast«: Ihr habt alle eine Macke oder ein Minderwertigkeitskomplex mit eurem gegendere. (18.02.2024 12:32)
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N. N.: Guten Tag lieber Kommentarmensch, Sie haben wohl wieder mal Lust, Stimmung gegens Gendern zu machen. Sie müssen verstehen, dass alle Geschlechter auch sprachlich angesprochen werden müssen. Dazu genügt ein Blick ins Grundgesetz und auch in die EU-Rechtsprechung. (19.02.2024 12:38)
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N. N.: Das mit der Macke hätte ich nicht so geschrieben; aber mit den Komplexen hat er völlig recht. Und mit Verlaub: es MÜSSEN (wo steht das??) nicht explizit alle beiden Geschlechter angesprochen werden, da sie mit banalen und geläufigen Ansagen meist auch beide gemeint sind (Guten Abend verehrte Zuschauer..). Wenn man aber den vermeintlich stets Übergangenen helfen will, kann man meinetwegen auch ruhig mal ein "-innen" einstreuen..... (20.02.2024 07:06)
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N. N.: Dann sprechen sie aber nur binäre Personen an, was ist mit den non-binären Geschlechtsidentitäten? Es geht ja hier um "geschlechtsneutrale" ("neutral" bitte einmal googeln), daher besser nicht Gast oder Gästin, sondern "Gastperson" oder "Gastmensch" oder, wenn nicht wieder zensiert wird: "Gastens", denn die Endung -ens steht für alle Geschlechter ("Lann-Hornscheidt" bitte einmal googlen). (20.02.2024 20:14)
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N. N.: Es werden damit alle (beiden) Geschlechter angesprochen; auf einzelne, zahllose persönliche Befindlichkeiten oder Selbstidentifikationen muss hier nicht besonders eingegangen werden, da sachlich obsolet. (21.02.2024 09:19)
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Torsten Siever: 1. Was ist an Gastmensch neutraler als an Gast? Es enthält immer noch Gast und das Genus (Maskulinum) ändert sich auch nicht … 2. Wenn ich vorschlagen würde, dass a-z für alle Geschlechter steht – und das könnte man dann auch googlen –, verwenden Sie dann Gasta-z oder Gastens? In den Kommentaren hier können Sie zu -ens Sachliches nachlesen und in der feministischen Linguistik wird -ens nicht ohne Grund nicht mal ansatzweise diskutiert. Zudem ist Hornscheidt nicht mehr in der Wissenschaft tätig, und zur Zeit »ens Professur« hat H. selbst auch nicht -ens verwendet, sondern -x wie in Profex. So grundlegend, spielerisch und häufig Grammatik ändern zu wollen, ist gänzlich unredlich (z. B. unreflektiert). (21.02.2024 09:46)
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N. N.: Laut Duden gibt es die Gästin, d.h. einen weiblichen „Gast“. Da es so jedoch bei der Binarität (m/w) bleibt, ist „Gastmensch“ oder „Gastperson“ neutraler, schließlich sind nicht-binäre Gäste auch Menschen oder wollen die das Gegenteil unterstellen? Mensch ist die neutralste und genderfreieste Lösung… (21.02.2024 15:12)
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Torsten Siever: Ja, auch das DWDS verzeichnet Gästin: https://www.dwds.de/wb/G%C3%A4stin. Und auch im Grimm'schen Wörterbuch steht es. Wenn Sie sich anschauen, wie solche Wörterbücher erstellt werden, wissen Sie auch warum: Weil es verwendet wird. In wie vielen Presseerzeugnissen wird dieses Wort thematisiert? In wie vielen Foren belächelt? Und auch ein Bot, der diese Seite hier crawlt, dürfte annehmen, dass hier fleißig ein neutrales Wort gegendert wird – es ist ja permanent belegt. Wie dem auch sei: It's up to you. (21.02.2024 15:29)
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N. N.: Wird aus dem „Fluggastbegleiter“ bzw. der „Fluggastbegleiterin“ (umgangsspr. Steward/Stewardess) dann also ein „Fluggastmenschbegleitungsmensch“? (21.02.2024 16:39)
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N. N. zum Suchwort »Platzwart «: Platzwart (16.02.2024 17:13)
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N. N.: Genderneutral: „Sportplatzbetreuungsperson“ oder „Sportplatzpflegeperson“ (17.02.2024 11:52)
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N. N.: „Sportplatzinstandhaltungsmensch“ (18.02.2024 11:39)
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Torsten Siever: Danke, der Eintrag ist nun hier einzusehen: https://www.genderator.app/wb/platzwart/ (17.02.2024 15:08)
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N. N.: Mir war der Begriff nicht im Kontext von Sport begegnet, sondern bei der Fahrzeuganlieferung einer Firma, bei der man Auto-Abonnements abschließen kann. Daher wäre meines Erachtens "eine einen Platz verwaltende Person" oder Ähnliches zutreffender. (19.02.2024 10:43)
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Torsten Siever: Absolut richtig, ich habe den Eintrag entsprechend modifiziert. Am lesbarsten sind ohnehin anstelle von Wortkomplexen Umschreibungen wie im Bsp. (19.02.2024 10:48)
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N. N.: Besser so: Der "Platzverwaltungsmensch" ist dafür zuständig, die angelieferten Fahrzeuge auf dem Gelände abzustellen. (19.02.2024 12:37)
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Torsten Siever: Für mich klingt Platzverwaltungsmensch abwertend. Wie für viele -ling in Flüchtling abwertend erscheint, obwohl es Wörter wie Liebling gibt. Warum nicht einfach die Platzverwaltung? – das kann eine oder mehrere Personen unterschiedlichen Geschlechts sein. (19.02.2024 16:24)
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N. N.: Also: wer belustigt in die neue Woche starten will, benötigt nunmehr lediglich einen Blick in diese Diskussionsseite...... (19.02.2024 07:00)
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N. N. zum Suchwort »Papst«: Umschreibung: (das) Oberhaupt der katholischen Kirche (15.02.2024 13:02)
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Torsten Siever: Vielen Dank, ist ergänzt. (15.02.2024 14:37)
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N. N. zum Suchwort »kaufmännisch«: Wie kann ich den Begriff "abgeschlossene kaufmännische Ausbildung" gendern? (14.02.2024 14:14)
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Torsten Siever: Kaufmännisch ist ein Fachbegriff, der nicht gegendert werden sollte. Wenn Sie dies dennoch tun möchten, können Sie auf bedeutungsähnliche Wörter wie z. B. merkantil, geschäftlich ausweichen – die sind aber weder synonym noch als Ausdruck geschützt. Verschleiernd können Sie die Abürzung kfm. verwenden. (14.02.2024 14:22)
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N. N. zum Suchwort »g«: englische Wörter sind schon genderneutral, "Gamer" und "Gamechanger" braucht nicht gegendert zu werden, sonst sprechen wir demnächst davon, welche "Genderin" jemand hat. (14.02.2024 09:43)
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Torsten Siever: Da englische Wörter in der Ausgangssprache neutral sind, haben Sie teils Recht. Wenn wir sie allerdings in die deutsche Sprache entlehnen, ist die Frage des Genderns von Anglizismen im Deutschen durchaus berechtigt. Beim Satz Julia ist begeisterter Jogger würden Sie sicher zustimmen, dass das nicht ganz korrekt klingt. Wir geben bei Anglizismen entsprechende Hinweise, s. z. B. https://www.genderator.app/wb/producer/ (und nun auch unter Gamer). Wenn Sie bei Gamechanger auf Taurus referieren, dann kann das ohnehin nicht gegendert werden. (14.02.2024 13:55)
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N. N.: Moment einmal, wenn sich Julia als männlich definiert, dann ist der Satz „Julia ist ein begeisterter Jogger“ durchaus korrekt. Da haben Sie wohl einen Denkfehler gehabt… (14.02.2024 16:55)
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Torsten Siever: Touché. Allerdings würde sich Julia dann vermutlich in Julius, Giulio o. ä. umbenennen. (14.02.2024 17:01)
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N. N.: Nicht, wenn Julia noch nicht soweit ist, sich zu bekennen.... (16.02.2024 07:27)
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N. N. zum Suchwort »Facebock«: Facebookmitglied (13.02.2024 15:20)
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Torsten Siever: Vielen Dank, aber das Mitglied ist neutral. (13.02.2024 15:44)
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Max Mustermann: Ein weiteres schönes Exemplar, welches ich gerne gegendert hätte.
Der Mutterkuchen. Vor allem wie heißt das, wenn seit neustem ja auch angeblich Männer Kinder bekommen können.
Lasset die Spiele beginnen. (13.02.2024 10:55)
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N. N.: „Kuchen der gebärenden Person“ oder „Elternkuchen“ wären plausible genderneutrale Alternativen. (13.02.2024 19:15)
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N. N.: Hier handelt es sich offensichtlich um eine der regelmäßigen Slapstickeinlagen... Zu den Fakten: Frauen gebären; damit werden sie zu einer Mutter; also ist Mutterkuchen der einzig richtige Begriff!! Wenn es anscheinend schon Hardcoregenderer gibt, sollten die sich auch eingestehen, dass man nun wirklich nicht alles gendern muss. Von der Ideologie zum Wahn ist es wohl nur ein kleiner Schritt...... (14.02.2024 08:10)
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N. N.: Ich finde "Kuchen der gebärenden Person" eigentlich ganz vernünftig, also besser als "Elternkuchen" (da wäre "Elternteilkuchen" schon präziser, da sonst der Plural suggeriert würde). (19.02.2024 12:40)
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N. N.: Staubsaugervertreter..... (11.02.2024 19:10)
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N. N. zum Suchwort »kaufmännisch«: Wie kann ich das "Prinzip kaufmännischer Vorsicht" gendern? (10.02.2024 10:55)
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N. N.: = Prinzip der zahlen-/finanz- oder kauftechnischen Vorsicht“ (10.02.2024 18:44)
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N. N.: Booooah, da muss man erstmal drauf kommen...... Da denkt man(n) es geht nicht mehr peinlicher, da kommt dann sowas daher.... WARUM sollte das gegendert werden???? BITTE nur einen vernünftigen Grund......................... (10.02.2024 21:57)
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N. N. zum Suchwort »Platzwart «: Platzwart (Anlagen und Plätze verwaltende Person) (08.02.2024 11:51)
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N. N.: Genderneutral: „Sportplatzbetreuungsperson“ oder „Sportplatzpflegeperson“ (08.02.2024 13:56)
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N. N.: Torwart = „Torverhütungsperson“ bzw. „Torverhinderungsmensch“.
Abwehrspieler = „Abwehrkraft“
Mittelfeldspieler = „Mittelfeldperson“ bzw. „Mittelfeldmensch“
Stürmer = „Torschussperson“ bzw. „Torschussmensch“
Ersatzspieler = „Einwechselkraft“
Trainer = „Trainingsperson“ bzw. „Trainingsmensch“ (08.02.2024 19:19)
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N. N.: Da hat aber einer um 19.19 Uhr schon den einen oder anderen Likör genossen, oder ? (09.02.2024 07:18)
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N. N.: Sollte man nicht auch Straßennamen gendern? Schließlich wurden Straßen ja auch umbenannt: Nach 1945 wurden alle Straßen und Plätze mit Adolf Hitler als Namensgeber im Rahmen der Entnazifizierung umbenannt. Genderneutral könnte man zukünftig z. B. jeden „Herrenweg“ und jede „Herrenstraße“ geschlechtergerecht zum „Personenweg” und zur „Personenstraße“ machen. Denkbar wären ja auch Begriffe die „Weg für alle Geschlechter“ bzw. „Straße für alle Geschlechter“. Davon ausgenommen sollten Eigennamen sein, wie „Theodor-Heuss-Platz“ etc. (07.02.2024 14:26)
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N. N.: Unabhängig davon, dass diese Frage nicht ernst gemeint sein kann: Ich bin kein Freund der Genderei, das aber mit der Entnazifizierung in einem Atemzug zu nennen ist schon seeeeehr sportlich!! Haben Sie denn für diese Art der Straßenreinigung auch eine sachliche und vernünftige Begründung??? (07.02.2024 16:02)
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N. N.: N. N.: Unabhängig davon, dass Ihr Kommentar nicht ernst gemeint sein kann: Es müssen alle Geschlechtsidentitäten berücksichtigt werden, als z.B non-binäre Two-Spirit-Gendervariable fühlt sich die Adresse „Herrenweg“ schon sehr diskriminierend an, finden Sie nicht? (07.02.2024 16:45)
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N. N.: Neee, finde ich nicht.... Da hilft dann wohl nur noch ein Umzug! Darauf ein Stück Herrentorte :-) (07.02.2024 20:20)
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N. N.: Besser wäre es, Sie vermeiden die Nennung der H-Torte und sprechen stattdessen von einer „Weincreme-Biscuit-Torte“. (08.02.2024 13:53)
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N. N.: Da hätte ich mich doch fast an meinem Riegel Herrenschokolade verschluckt..... Und warum sollte ich Himbeer-Torte nicht mehr nennen??? (08.02.2024 14:51)
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N. N.: Es müsste ein Riegel „Zartbitterschokokade für alle Geschlechter“ heißen (08.02.2024 17:57)
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N. N.: Werde ich morgen beim Edeka gleich mal ansprechen!!!!! (09.02.2024 07:20)
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N. N.: Vorschlag zum Gendern der "Forelle Müllerinnen Art" in einem genderneutralen Restaurant: "Forelle nach Art mühlenbetreibender Personen" (02.02.2024 17:26)
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Torsten Siever: Unabhängig davon, dass ich mich frage, warum man das genderneutral ausdrücken sollte: Die Zigeunersoße wurde aus gutem Grund nicht in Roma-und-Sinti-Soße umbenannt, sondern einfach in Paprikasoße. (02.02.2024 17:31)
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N. N.: Mag sein, dass ich mich irre, aber gendern sollte auch Grenzen haben. DAS ist noch nicht mal lächerlich; nein, es ist beängstigend!!!! (03.02.2024 21:03)
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N. N.: Beängstigend? Ich bitte Sie, immer dieses Mimimi…Sie müssen die Forelle nach Art mühlenbetreibender Personen ja weder bestellen noch essen. (07.02.2024 16:48)
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N. N.: Apropos Mimimi: wer stellt sich denn stets als betroffen dar??? (08.02.2024 09:49)
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Max Mustermann: Wie sieht es eigentlich mit Bürgergeld aus? (01.02.2024 10:51)
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N. N.: Mitmenschengeld, Personengeld, Sozialbedarfsgeld (01.02.2024 10:57)
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Torsten Siever: Das Problem ist, dass mit Ausdrücken in der Regel konkrete Hilfen/Veränderungen verbunden sind (vgl. von Arbeitslosengeld zu Hartz 4 zu Bürgergeld). Allgemein und kurz wäre Sozialhilfe. Die Bezeichnung Bürgergeld ist irritierend, da sie suggeriert, dass jede/r Bürger/in Geld erhält. Das trifft ebenfalls auf die Vorschläge Mitmenschengeld, Personengeld zu. (01.02.2024 11:26)
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N. N.: WARUM in Gottes Namen muss man Begriffe ändern oder dieser wirren Gendermanie unterordnen wenn doch JEDER offene und vernünftige Mensch weiß. was bzw. wer gemeint ist? Kann mir mal jemand erläutern, wer sich warum bei dem Begriff Bürgergeld diskriminiert fühlen könnte?? (01.02.2024 12:06)
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Torsten Siever: Ich glaube, dass es schlicht ums Gendern geht. Wir sprechen uns gegen das Gendern von Erstbestandteilen in Komposita wie Bürger*innengeld aus und würden es beim Bürgergeld belassen. Ich habe nur auf die genderneutralen Vorschläge reagiert. Das Bürgergeld ist ja gerade erst eingeführt worden bzw. hat das ALG II, auch Hartz 4 genannt, als »Grundsicherung für Arbeitsuchende« (SGB II) abgelöst. Da die Benennung von einer Koalition erfolgte, an der SDP und Grüne beteiligt sind, teilen unsere Haltung zu Erstbestandteilen in Komposita auch Parteien, die bekanntermaßen Gendern befürworten. (01.02.2024 12:17)
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N. N.: Hartz 4 war noch genderneutral, wieso Politik betreibende nun vom „Bürgergeld“ sprechen, ist absurd. Wahrscheinlich führt das dazu, dass sich weniger Frauen die Transferleistungen beanspruchen werden, schließlich schafft Sprache Wirklichkeit. Damit alle Geschlechter von den Leistungen profitieren, sollte man sie genderneutral formulieren: z.B. „Hartz 4 2.0“ oder „Hartz 5“ oder „Hartz inklusiv“… (01.02.2024 13:01)
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Torsten Siever: Alles im Namen der Antidiskriminierung. Der Verbrauch an Wörtern, die über kurz oder lang als diskriminierend angesehen werden (was nicht an den Wörtern liegt, sondern am gleichbleibenden Inhalt), ist groß (gerade eben in einer Publikation gelesen): Arbeitslosenunterstützungsempfänger → Fürsorgeempfänger → Sozialhilfeempfänger → Harz-4-Bezieher → Grundsicherungsempfänger → Bürgergeldbezieher. Damit ist auch mein Vorschlag Sozialhilfe von vorhin wie Hartz 4 offensichtlich schon ›verbraucht‹. (01.02.2024 13:09)
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N. N.: Antidiskriminierung schön und gut, aber der "Verbrauch an Wörtern" liegt einzig und allein an der dünnhäutigen Definition mancher Pauschalbetroffener. Es glaubt doch keiner ernsthaft, dass sich auch nur eine Frau der Inanspruchnahme von Sozialleistungen entzieht, nur weil das "innen" in Bürgergeld fehlt. In dieser Welt möchte ich mal 10 Minuten leben..... (01.02.2024 13:58)
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N. N.: Vielleicht könnten Sie ja mal 10 Minuten lange nicht Stimmung gegens Gendern machen... (01.02.2024 19:29)
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N. N.: Selbst wenn ich "Stimmung" machen sollte (was nicht zutrifft): das brauche ich nicht wenn sowas wie "Personengeld" o.ä. bei den krampfhaften Bemühungen der Gendernden/innen/anten dabei herauskommt. Was Sie "Stimmung machen" nennen, nennen Andere (freie) Meinung. Wird eine Meinung geäußert, die nicht der den Weltverbesserern entspricht, sieht man fast nur noch Hilflosigkeit, welche sich in solchen Konterkommentaren bis hin zu Verbotsfantasien äußert. Also: ich empfehle Ihnen eine gute Portion Gelassenheit im Umgang mit Menschen, die sich in der Wirklichkeit bewegen. Allen ein schönes Wochenende ;-) (02.02.2024 06:59)
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N. N.: Danke an N.N.(1)!

Viele, nicht alle, sollten sich in Wikipedia den Artikel über Tabuwörter einmal durchlesen.
Es werden sehr oft neue Begriffe aus dem Hut gezaubert, ändern langfristig nichts(?!).
Unter anderem geht es um Menschen mit Behinderungen, ausgedrückt mit dem alten Begriff Krüppel. Behinderter hat sich weitgehend in der Alltagssprache durchgesetzt... Klingt es nicht irgendwie doof, wenn nun auf einmal von ,Werte Behinderte und (liebe) Behindertinnen gesprochen wird.

[Dieser Teil wurde wegen Irrelevanz etc. gelöscht] (03.02.2024 18:59)
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Torsten Siever: Das klingt »irgendwie doof«, weil es falsch ist: Es hieße korrekt ›Werte Behinderte und liebe Behinderte‹, wenn Sie denn zwischen ›wertvollen‹ und ›lieben‹ unterscheiden möchten. Behinderte ist eine neutrale Form für männliche und weibliche Menschen (und auch diverse). (03.02.2024 20:44)
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N. N.: Ich finde diese Stimmung gegen Gendern absolut richtig. Denn 99,9% der Bevölkerung Kotz es an.
Nur weil ein Bruchteil der Meinung ist, sich hier stark zu machen müssen doch nicht alle anderen darunter leiden.
Keine Angst es kommen demnächst noch sehr viele schöne Begriffe, die ich von euch ******* gerne Gegendert hätte. Damit auch der aller letzte checkt wie sinnlos das Thema Gendern ist. (02.02.2024 10:25)
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N. N. zum Suchwort »neger«: So sieht es aus: wir schreiben das Jahr 2024 und morgen, am 1. Februar startet der Black History-Monat, während im Genderator immer noch das Wort „Neger“ im Wörterbuch zu finden ist – warum eigentlich nicht auch das Wort „Negerkuss“? Bitte entfernen Sie das N-Wort hier aus Ihrem Wörterbuch. Auch alle Kommentare dazu. Soviel Respekt gegenüber People of Colour sollte doch vorhanden sein… (31.01.2024 23:56)
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N. N.: Ich denke es reicht nun mit Ihren sinnfreien und überflüssigen Belehrungsversuchen bzgl. des Wortes Neger. Wir haben verstanden, dass Sie dieses Wort ablehnen; das ist Ihr gutes Recht. Wenn Sie es anderen allerdings verbieten wollen, gehen Sie zu weit. Wie bereits in den z.T. klugen Kommentaren nachzulesen ist: es kommt auf den Zusammenhang an! Verinnerlichen Sie sich das uns widmen Sie sich wichtigeren Dingen. Ein von Ihnen verlangtes Streichen aus dem Wörterbuch wäre Realitätsverweigerung; da es das Wort weiterhin gibt. Daher: Verbote klar Nein, kritische Auseinandersetzungen gerne. Im Übrigen sind Sie es, der das Wort Neger immer wieder auf die Bühne trägt...... (01.02.2024 07:27)
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Torsten Siever: Dem letzten Satz muss man eigentlich nichts mehr hinzufügen. Hypertexte und Wörterbücher, insbesondere beide in Union, zeichnen sich dadurch aus, dass Inhalte meist nur dann gefunden werden, wenn man sie finden möchte. Ich habe mich seit 30 Jahren nicht mehr mit dem Wort beschäftigt; dass ich dies nun wöchentlich mache, zeigt, dass Sie die Falschen adressieren. Sie verwenden das »N-Wort« übrigens selbst zweimal ausgeschrieben – das ist absurd. (01.02.2024 08:42)
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N. N. zum Suchwort »Recruiter«: Recruiter (31.01.2024 14:43)
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Torsten Siever: Vielen Dank, der Eintrag ist nun zu finden unter https://www.genderator.app/wb/recruiter/ (01.02.2024 08:47)
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N. N. zum Suchwort »Rekrut«: Rekrut, z. B. Person in der militärischen Grundausbildung / Person in militärischer Grundausbildung (31.01.2024 11:50)
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Torsten Siever: Vielen Dank, ist ergänzt unter https://www.genderator.app/wb/rekrut/ (31.01.2024 12:07)
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N. N.: "Meine Frau und ich sind Ärzte" – ist dass korrekt? (30.01.2024 21:26)
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N. N.: Nein, dass ist nicht korrekt – man schreibt es nur mit einem s! (30.01.2024 21:42)
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N. N.: Sie und Ihre Frau sind medizinisches Fachpersonal mit Approbation. (31.01.2024 01:11)
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N. N.: Wenn´s den Tatsachen entspricht: ja! (31.01.2024 12:18)
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Torsten Siever: Selbstverständlich ist das korrekt (und das nicht nur, wenn die Aussage ein Mann trifft). Solange maßgebliche Stellen wie der Rat für deutsche Rechtschreibung und die demokratische Mehrheit das generische Maskulinum nicht abgeschafft haben, ist dies auch nutzbar. Und im Beispielsatz ist Ärzte generisch verwendet. Anders verhält es sich beim Satz *Meine Frau und ich sind Ärztinnen: Ärztin ist ausschließlich auf weibliche Personen anwendbar, womit der Satz nur bei einem gleichgeschlechtlichen Paar korrekt wäre. Daher sind Kurzformen wie Ärzt*innen wenig geeignet, weil sie durch die Ableitung mit -in eindeutig auf das weibliche Geschlecht verweisen. (31.01.2024 12:36)
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N. N.: Montagsmaler ;-) (30.01.2024 07:06)
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N. N. zum Suchwort »muttersprachler«: Warum nicht Elternsprachler*innen? (29.01.2024 11:50)
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N. N.: Weil´s Nonsens ist! (29.01.2024 12:42)
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Torsten Siever: Ich kenne die Diskussion dazu nicht ausreichend, aber in der Linguistik wird ohnehin schon länger von L1-Sprache (oder Erstsprache; entsprechend L2- oder Zweitsprache) gesprochen. Generell bin ich der Meinung, dass man nicht alles umbauen muss. So etwa nicht den Weihnachtsmann zu Weihnachtsmensch machen, Gott nicht zu einer Frau ändern oder Muttermilch zu Menschenmilch/Stillmilch umbenennen sollte – wie hier kürzlich vorgeschlagen wurde. Es steht aber jeder/jedem frei, dies zu tun. Vielleicht ist hier aber Erstsprachler*innen die bessere Lösung. (29.01.2024 16:29)
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N. N.: Ist es sicher nicht. Wie Sie Anfangs bereits angedeutet haben muss nicht alles "auf Teufel komm raus" umgeschrieben werden. Übrigens: wie verhält es sich denn bei Arbeitskollegen meiner Frau: sie Italienerin, er gebürtiger US-Amerikaner?? Die Tochter erlernt neben deutsch zwar auch italienisch und englisch, aber ist sie dann Eltern + Heimatsprachlerin??? Wenn die Mutter das Beibringen von Italienisch einstellt, ist sie dann Halbseitig-Eltern + Heimatsprachlerin?? Fragen über Fragen..... Aber ich bin sicher: auch hierzu wird sich eine schlaue Meinung finden..... (30.01.2024 07:05)
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N. N. zum Suchwort »Rekrut«: Rekrut (27.01.2024 18:38)
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N. N.: Alternativen: "Grundauszubildende Person in der Bundeswehr", "Truppennachwuchs", "Streitkräftenachwuchs", "Heeresnachwuchs", "militärisches Nachwuchspersonal" etc. (02.02.2024 17:18)
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N. N. zum Suchwort »mittelständler«: Wieso wird denn überhaupt eine abstrakte Gruppenbezeichnung (der Mittelstand) personalisiert und daraufhin dann Geschlechtern zugeordnet? Das ist doch absurd. Es gibt keinen Mittelständler oder eine Mittelständlerin. (24.01.2024 09:23)
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Torsten Siever: Mittelstand wird doch sogar als Ausweichmöglichkeit angegeben, es ist damit eine Entpersonalisierung. Die Endung -ler lässt sich selbstverständlich an Mittelstand anhängen, wie Muttersprache zu Muttersprachler wird, und auch hier ist die Muttersprache keine Person mit Geschlecht. Das Grundwort wird mit -ler zur Person, die etwas tut, anwendet etc. oder etwas zugehörig ist etc. Ein Mittelständler ist jmd., der geschäftlich im Mittelstand tätig ist bzw. zum Mittelstand gezählt wird. (24.01.2024 10:04)
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N. N. zum Suchwort »Mittelständler«: Hallöchen, Wie sieht es denn mit den Mittelständlern aus? Mittelständische? Danke für die Hilfe und eure gute Arbeit. Beste Grüße (24.01.2024 07:30)
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Torsten Siever: Vielen Dank, den Eintrag finden Sie nun hier: https://www.genderator.app/wb/mittelst%C3%A4ndler/ (24.01.2024 08:49)
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N. N.: Vorschlag zum Gendern der Redewendung „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ = „Schuhherstellende Person, bleib bei deinen Leisten“ (23.01.2024 13:58)
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Torsten Siever: Ich gehe nicht davon aus, dass Sie diesen oder die vielen anderen Vorschläge ernst meinen. Dennoch hier exemplarisch zu diesem: Redewendungen sind feste Idiome, die sich natürlich ändern können, aber wie Namen sind diese ziemlich stabil. Zudem ist der Reim (Betonungen) nicht beliebig. Bei diesem Sprichwort kommt hinzu, dass es hier um eine adressierte Person geht (wenn auch unspezifisch), die ein Geschlecht hat, das sich auch angeben lässt. Sie können natürlich auch Schusterin, bleib bei deinen Leisten verwenden, aber auch da ist der Reim verändert (eine Silbe länger). (23.01.2024 15:02)
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N. N.: Ich finde auch, dass sich das Gendern nur auf konkrete Personen, um die es dann inhaltlich geht, beschränken soll. Redewendungen und Sprichwörter haben ja einen übertragenen Sinn, meinen keine konkreten Personen und stammen zumeist aus anderen Epochen, wo im Beispiel "Schuster bleib bei deinen Leisten" Frauen diesen Beruf wohl nicht ergriffen hatten...
Ich für meinen Teil wäre schon froh, wenn Frauen in konkreten Situationen der Gegenwart nicht nur mitgemeint, sondern mitgenannt werden, z. B. statt "Die Lehrer an den Schulen in NRW sind überfordert." eben "Die Lehrer*innen...". Ich finde dies auch weniger missverständlich, denn bei der ersteren Darstellung könnte man auch interpretieren, dass nur die männlichen Lehrkräfte überfordert seien... Beim Gendern wird es klarer. Das ist neutral und gerecht. (23.01.2024 17:28)
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N. N.: 😂 (10.02.2024 12:02)
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N. N.: Meines Erachtens ist das grundsätzliche Problem der deutschen Sprache ja nicht, dass es unter die vielen maskulinen, eine Person bezeichnenden Substantiven keines gibt, dass das natürliche Geschlecht offen lässt (z.B. "Lehrer"), sondern dass keines existiert, das verwendet werden kann, wenn man die unpersönliche Form auf den männlichen Teil einschränken möchte: "Die Ausbildung eines Lehrers dauert ca. x Jahre. Dabei gibt es keinen Unterschied zwischen Lehrern und Lehrerinnen". Das Wort "Lehrer" muss hier zweierlei Bedeutungen übernehmen.

Die Lösung wäre meiner Meinung nach recht einfach (leider dürfte es dafür aber mittlerweile zu spät sein...): Man bildet eine männliche Form durch das Postfix "-er" auf die gleiche Art wie sich eine weibliche Form durch das Postfix "-in" bilden lässt: "Die Ausbildung eines Lehrers dauert ca. x Jahre. Dabei gibt es keinen Unterschied zwischen Lehrerern und Lehrerinnen". Das würde auch bei den berühmten Ausnahmen funktionieren, bei denen die unpersönliche Form feminin ist: "die Geisel, die Geiselin, der Geiseler; die Koryphäe, die Koryphäin, der Koryphäer; die Person, die Personin, der Personer" – klingt im ersten Moment vielleicht etwas ungewöhnlich, aber wäre eine Lösung der Genderfrage (gewesen), bei der man weder die Orthographie (Binnen-xyz), noch die Lesbarkeit ("Die Aufgabe des Lehrers bzw. der Lehrerin, der bzw. die an einer Schule unterrichtet...") oder die Präzision der deutschen Sprache ("Sind Lehrende, die gerade Ferien haben und deswegen nicht lehren, noch immer Lehrende?") hätte überdehnen müssen. (23.01.2024 08:58)
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Torsten Siever: Vielen Dank. Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Obwohl wir diese Doppelungen in der Regel abbauen (Haplologie), vgl. etwa Zaubererin zu Zauberin, wäre dies dennoch weniger komplex als etwa Stern- oder Paarformen. In der Genderlinguistik wird ein männliches Suffix m. W. aber nicht diskutiert. Das könnte daran liegen, dass Ihr Vorschlag binär ist, und was ich zur Genderdebatte lese und höre, ist die Auffassung, dass »divers« sprachlich abzubilden sei. Das Problem ist zwar nicht, dass wir kein weiteres, diverses Suffix einführen könnten, sondern dass wir in der Regel ja gar nicht wissen, wie sich eine Person kategorisiert. Das ist eines der ganz großen, in meinen Augen kaum lösbaren Probleme. (23.01.2024 11:19)
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N. N. zum Suchwort »pflegepädagoge«: Hallo liebes Team, in Pädagogikkreisen wird diskutiert anstatt "Lehrkraft" besser "Lehrperson" zu sagen. Das wirke weniger archaisch. Ich selber benutze auch lieber die Bezeichnung Lehrperson. Vielleicht überprüfen Sie das noch einmal? Viele Grüße, I.H. (22.01.2024 20:23)
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N. N.: Wenn Sie ganz sicher gehen wollen: Lehrwesen..... (23.01.2024 10:15)
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N. N.: Vorschlag zum Gendern von "Stammgast" in einem Restaurant: "Wiederkehrende Essenskundschaft" (18.01.2024 19:05)
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N. N. zum Suchwort »zugpassagier«: Das gesamte Ausland lacht sich schräg über diesen Stuss. Ich werde mich nicht lächerlich machen. Frauen mit Selbstwertdefiziten ist mit gendern auch nicht zu helfen. Wir baden doch sonst in Anglizismen, warum hier nicht ? Ein grammatikalischers Drama ! KaWe (17.01.2024 19:13)
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N. N.: KaWa, so isses! (18.01.2024 07:22)
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N. N.: Herr Siever: Als Alternative steht hier im Wörterbuch "Gast an Bord". Dabei handelt es sich doch ebenfalls um eine männliche Form (der Gast), dann kann man doch gleich beim Zugpassagier (der Passagier) bleiben. Genderfreie Alternativvorschläge: "Mitreisende Person im Zug" oder "Zugpassagierende". (18.01.2024 12:05)
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Torsten Siever: Der Gast ist genauso männlich wie die Koryphäe weiblich und das Pärchen geschlechtslos ist. Das grammatische Geschlecht (Genus) ist mit dem biologischen Geschlecht (Sexus) nicht identisch! Es gibt zwar Übereinstimmungen, etwa bei Mann und Frau, es ist aber dennoch nicht dasselbe. Daher wird ein Substantiv, Artikel etc. auch nicht als männlich klassifiziert, sondern als maskulin, nicht weiblich, sondern feminin. Aber natürlich können Sie dennoch von Mitreisenden sprechen (danke, ist ergänzt). Die Mitreisenden sind übrigens auch nicht sämtlich weiblich, weil der Artikel feminin ausschaut (im Plural sind alle formgleich). *Passagierende ist nicht möglich, da Passagier kein Verb ist. (18.01.2024 12:55)
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N. N.: 2 Anmerlungen bzw. Fragen zu Ihrer Antwort: 1. Nach der Argumentation, die ich durchaus nachvollziehe, kann man doch gleich beim generischen Maskulinum bleiben. Sie sagen es ja selber: das grammatische Geschlecht (Genus) ist nicht identisch mit dem biologischen Geschlecht (Sexus). Wozu dann überhaupt gendern? Da widersprechen Sie sich selbst. 2. Sie sagen "Passagierende" sei nicht möglich, da "Passagier" kein Verb. Kann ich ebenfalls nachvollziehen, frage mich dann aber wieso Sie in Ihrem Wörterbuch unter "Fahrgast" dann als genderneutrale Form "Fahrgastierender" angeben:
der/die Fahrgastierende (Nom.), der/die Fahrgastierende (Nom.), des/der Fahrgastierenden (Nom.); 👥 Fahrgastierende (Nom., stark), die Fahrgastierenden (Nom., schwach), den Fahrgastierenden (Dat.) Hier widerspchen Sie sich doch ebenfalls selbst, oder ist "Gast" ein Verb? (18.01.2024 18:59)
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Torsten Siever: Vielen Dank für Ihre Antwort. Gastierende lässt sich nur bilden, wie im Infotext auch stand, für eine kleine Gruppe – von Kunstschaffenden. Ich habe das korrigiert. Was die Trennung von Genus und Sexus angeht: Ja, das ist so. Deshalb ist das generische Maskulinum nicht ausgeschlossen. Es gibt Sprachwissenschaftler/-innen, die sogar argumentieren, dass gerade das generische Maskulinum geschlechtsoffen, also nicht diskriminierend, alle inkludierend sei (auch Frauen wie z. B. Katharina Stathi). Dagegen halten andere (z. B. Damaris Nübling), dass es historisch eine starke Verbindung zw. Genus und Sexus gebe. Wir möchten darüber informieren, nicht jedoch Empfehlungen geben – dies soll jeder(r) selbst entscheiden. (18.01.2024 20:24)
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N. N.: Kann ich „Muttermilch“ diskriminierungsfrei als „Personenmilch“, „Menschenmilch“, „Elternteilmilch“ oder „Stillmilch“ bezeichnen? (16.01.2024 18:57)
antworten

N. N.: Ja, die genannten Alternativen sind in Ordnung. In Großbritannien sind Hebammen und Ärzte sogar dazu angehalten, aus Rücksicht auf Transsexuelle" nicht von "Muttermilch" zu sprechen (https://www.nordkurier.de/panorama/hebammen-sollen-nicht-mehr-%22muttermilch%22-sagen-1159673).
Bitte sagen Sie auch nicht "Brust geben", sondern "Oberkörper geben". (17.01.2024 18:46)
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N. N.: Alter Falter, da muss man erstmal drauf kommen. Zurück zu den Fakten: eine Frau, die ein Kind gebärt, ist eine Mutter! Diese gibt ihrem Kind in Rahmen des Stillens natürlich Muttermilch; was denn auch sonst?? Nochmal: nix dagegen, wenn sich ideologisch verblendete eine eigene (Sprach-)Welt schaffen; aber bleibt dann doch bitte auch unter euch und lasst uns normalen Menschen mit dem Gedöns doch einfach in Ruhe. (18.01.2024 07:21)
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N. N.: Super, hätte ich nicht besser ausdrücken können! (18.01.2024 10:51)
antworten

N. N.: Genderneutral handelt es sich in dem Fall über eine "gebärende Person". Das sollten Sie beachten. (18.01.2024 19:02)
antworten

N. N.: Muttertag = Tag der gebärenden Person
Vatertag = Tag zu Ehren der nicht-gebärenden Person (18.01.2024 20:21)
antworten

N. N.: Danke, Sie sagen es. Genderneutral dann: "Die gebärende Person gibt dem Baby die den Oberkörper zum Stillen" statt "Die Mutter gibt dem Baby die Brust zum Stillen": (18.01.2024 19:03)
antworten

N. N.: Kurz für die langsamen hier: eine "gebärende Person" ist eine Frau, welche ein Kind zur Welt bringt = Mutter. Diese gibt mitnichten den ganzen Oberkörper zum Stillen hin, sondern das von der Natur dafür vorgesehene Teil des Oberkörpers, nämlich die Brust. Also: die Mutter gibt dem Baby (und nicht "dem gerade auf die Welt gedrückten Menschen") zum Stillen die Brust! Ist ganz einfach...... Aber lustig san´s scho, die Genderer/innen/nden/atoren ;-) (19.01.2024 07:03)
antworten

N. N.: Bei stillenden trans* Vätern = "Elternmilch" oder "Brustmilch" (02.02.2024 17:19)
antworten

N. N.: Noch besser wäre "Oberkörpermilch" (02.02.2024 17:34)
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Torsten Siever zum Suchwort »gefährder«: Danke, ist hier nun eingetragen: https://www.genderator.app/wb/gef%C3%A4hrder/ (16.01.2024 14:52)
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N. N. zum Suchwort »Gefährder«: Gefährder (die innere Sicherheit potenziell gefährdende Person) (16.01.2024 14:37)
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N. N.: Wie gendere ich "alte weiße Männer"? (16.01.2024 14:08)
antworten

Torsten Siever: Entschuldigung, aber die Frage ist ein Widerspruch in sich: Wenn Sie eintreten fürs Gendern, dann sollten Sie andere nicht diskriminieren, wenn diese eine andere Meinung haben als Sie. Diese Plattitüde ist unsäglich und disqualifiziert gänzlich. Während es fürs generische Maskulinum durchaus Argumente gibt, kann ich an dieser Phrase nichts sehen außer Altersdiskriminierung, Abwertung, Diskreditierung und Ausgrenzung. (16.01.2024 14:26)
antworten

N. N.: Wieso sollte ich den Begriff nutzen? Er kommt nun mal häufig in den Medien vor und könnte dort ja gegendert werden. Dass Sie das Wort „Neger“ in Ihrem Wörterbuch führen, disqualifiziert Sie doch ebensowenig, noch behaupte ich, dass Sie es nutzen…oder vielleicht doch? (16.01.2024 18:52)
antworten

N. N.: Während Sie mal wieder gänzlich daneben liegen und auf dem -erlaubten!- Wort Neger herumreiten, gebe ich -erstaunt mich selbst- Herrn Siever kpl. recht. Auch die Bezeichnung "alte, weiße Männer" ist m.E. wie "Neger" zu betrachten: es kommt eben auf den Kontext an. Wenn ich sage: "...vor 100 Jahren benannten die Europäer schwarze Menschen als Neger..." ist das ok weil richtig; wenn ich (abfällig) sage: ".. da sitzt´n Neger an der Kasse.." ist das eben nicht ok. Nur weil Sie und ein paar Kampfkreutzer der vermeintlichen Gerechtigkeit totalitär auf stur schalten, müssen wir wegen Ihnen das Rad nicht neu erfinden. (17.01.2024 07:13)
antworten

N. N.: Bitte unterlassen Sie zukünftig das "N-Wort" und das "Z-Wort" (17.01.2024 18:42)
antworten

N. N.: Warum? (18.01.2024 07:12)
antworten

N. N.: Weil weder das "N-Wort" noch das "Z-Wort" in einen diskriminierungsfreien non-binären Diskurs gehören. Die Verwendung beider Begriffe ist Ihnen hiermit untersagt. (19.01.2024 15:19)
antworten

Torsten Siever: (Der Thread bringt nichts Neues und ist geschlossen.) (19.01.2024 18:15)
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N. N.: Lieber Herr Siever; Ihre Entscheidung ist verständlich. Allerdings rufen manche Bemerkungen hier nach einer Klarstellung; auch wenn es manchen Fanatikern nicht gefällt.VG (19.01.2024 21:19)
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N. N.: Wenn von „Bauernprotest“ die Rede ist, werden nur männliche Bauern angesprochen, das ist zu einseitig. Genderneutral sollten die Medien vom „Protest landwirtschaftlich tätiger Personen“ sprechen. (15.01.2024 17:35)
antworten

N. N.: Und wie gendert man Bauernopfer? (15.01.2024 21:48)
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N. N.: „Zum Opfer werdende landwirtschaftlich tätige Person“ (16.01.2024 00:28)
antworten

N. N.: „Zum Opfer werdende landwirtschaftlich tätige Person“??? Das stelle ich mir gerade auf einem Demo-Transparent vor. Humor habt ihr ja! *lol* (16.01.2024 11:12)
antworten

N. N.: Oder den berühmten Idiotentest..... (16.01.2024 08:02)
antworten

N. N.: Und genau DAS ist eines der irrwitzigen Probleme der gendernden Personen: es wird einfach mal eben unterstellt, dass einige nicht angesprochen werden. Das zu behaupten, ohne mit dem Äußerer zu sprechen, ist schon arm. Aber sich wieder mal als ewig Verfolgter darzustellen, zeugt von einem kaum messbaren Selbstbewusstsein oder aber auch von einem gewaltigen, ungesunden Geltungsbedürfnis. JEDER halbwegs vernünftige sieht bei einem Bauernprotest natürlich auch die Bäuerinnen..... Leute, Leute...... (16.01.2024 09:18)
antworten

N. N.: Sie haben es wieder mal nicht verstanden: selbst wenn die "Bäuerinnen" gesehen werden, was ist denn mit den nicht-binären Personen und dem dritten Geschlecht? Daher bitte weder "Bauernprotest" noch "Bäuerinnenprotest", sondern "Protest von landwirtschaftlich tätigen PERSONEN" (16.01.2024 14:04)
antworten

N. N.: Das ist Ihre irrige Ansicht (und ggf. einer weiteren Handvoll). Das Thema Anzahl der Geschlechter hatten wir schon. Aber naja, wenn sich jemand partout nicht angesprochen fühlen möchte hilft alles nichts. (17.01.2024 07:05)
antworten

N. N.: Daraus wird genderfrei der "Test für kognitiv eingeschränkte Personen" oder eben "Medizinisch-Psychologische Untersuchung" (MPU), falls Sie sich auf den Test zur Überprüfung der Fahreignung beziehen wollen. (16.01.2024 14:06)
antworten

N. N. zum Suchwort »mitschüler«: MitschülerInnen (15.01.2024 15:08)
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N. N.: Mitbeschulte Personen (16.01.2024 18:54)
antworten

N. N.: Träger (15.01.2024 08:52)
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Torsten Siever: Vielen Dank, gibt es bereits hier: https://www.genderator.app/wb/tr%c3%a4ger/ (15.01.2024 08:54)
antworten

N. N.: Es fehlt noch "Hosenträger" (25.01.2024 20:31)
antworten

N. N.: Warum gendern? Weil alle Geschlechter sprachlich abgebildet werden sollen, so die gängige Meinung. Schließlich soll ja niemand wegen seines Geschlechts diskriminiert werden. Was ist dann jedoch mit Hautfarbe, Religion und sexueller Identität? Müsste nicht hinter jeder gegenderten Äußerung auch diese Punkte angefügt werden? Wenn aus dem Teilnehmer der „Teilnehmende“ wird, so müsste es doch eigentlich der „Teilnehmende jeglicher Hautfarbe, Religion und sexueller Orientierung“ heißen, oder? Und aus dem Genderator müsste der Inklunator werden. Ich fürchte nur, dass Texte dann noch unlesbarer werden, wenn hinter jeder Person (m/w/d) angefügt werden muss “jeglicher Hautfarbe, Religion und sexueller Orientierung” … (11.01.2024 14:57)
antworten

Torsten Siever: Dass andere (mit Kategorien außerhalb des Geschlechts) nicht explizit adressiert werden, ist korrekt. Nicht allerdings der Verweis auf Teilnehmende, da hierin keinerlei Geschlecht (m/w/d), Hautfarbe etc. steckt. (11.01.2024 15:01)
antworten

N. N. zum Suchwort »experte«: wie gendern für "an den/die jeweiligen Expert:in"? (11.01.2024 07:10)
antworten

Torsten Siever: an den:die jeweiligen Expert:in (11.01.2024 08:19)
antworten

N. N.: … „die jeweiligen Expert:in“ klingt falsch. Wo ist da der Plural ? Müsste es nicht „die jeweilige Expert(en):innen” heißen? (11.01.2024 15:00)
antworten

Torsten Siever: Es geht im Beispiel nicht um Plural, sondern um eine konkrete Person: den Experten, die Expertin oder eine Person anderen Geschlechts mit Expertise. Wenn Sie von der Gruppe aller sprechen möchten, wäre Plural die richtige Wahl und hier dann entsprechend die jeweiligen Expert:innen – das ist grammatisch falsch oder gern auch generisches Femininum, jedenfalls werden männliche Experten grammatisch nicht genannt. Daher sind diese Kurzformen nicht geeignet, alle Geschlechter auszudrücken. (11.01.2024 15:06)
antworten

N. N.: Leider hat das die Schweizer Komödiantin Hazel Brugger, deren Programm "Kennen Sie diese Frau?" ich gerade auf 3sat sehe, mit ihren "Student:innen" auch nicht verstanden. Traurig, traurig, traurig! (14.01.2024 20:39)
antworten

N. N.: Winterlicher Vorschlag zur gemderfreien Bezeichnung von „Schneemann“ = „möhrentragende Schneefigur“ oder „Schneemensch“ bzw. „Schneeperson“ (11.01.2024 01:59)
antworten

N. N.: Aus „Väterchen Frost“ sollte dann „Elternteil Frost“ oder „Persönchen Frost“ werden. (11.01.2024 13:59)
antworten

N. N. zum Suchwort »obmann«: Wie nennt sich der Stellvertreter der Obfrau? Obfrau-Stellvertreter oder Obmann-Stellvertreter? (09.01.2024 10:02)
antworten

Torsten Siever: Obfrau-Stellvertreter (09.01.2024 10:06)
antworten

N. N.: Genderneutral und -inklusiv könnten Sie „Obperson“ bzw. „Stellvertretende Obperson“ schreiben. (13.01.2024 01:56)
antworten

N. N. zum Suchwort »hund«: Bevor Sie uns das "gendern" erklären wollten, sollten Sie erst einmal Deutsch lernen. "Hündin" ist sowohl die weibliche Form des Tieres "Hund", als auch der Schimpfwortversion. Und während "Du Hund" durchaus positiv gemeint sein kann (als Anerkennung männlicher Atribute), ist "Du Hündin" aber garantiert stets und im höchsten Masse beleidigend. (08.01.2024 17:52)
antworten

N. N. zum Suchwort »lehrling«: "Im Gesetz verboten" – Was soll das sein? Ein Gesetz ist ein Gesetz, und das benutzt die Wörter, die es benutzt. Oder ist gemeint: Alle im Bereich "duale Berufsausbildung" Tätigen dürfen das Wort nicht mehr benutzen? Lässt sich nicht durchsetzen. Im BBiG kommt das Wort Lehrling nicht vor, also kann man da auch nicht von einem Verbot sprechen. Viel wichtiger ist die alltägliche Sprachpraxis, da kommen die alten Wörter 'Lehrling', 'Lehrherr', 'Lehre' und die Wortverbindungen 'bei jemandem in die Lehre gehen' / 'eine Lehre zum / zur ... machen' weiter vor. Das ganze Bürokratendeutsch aus den Gesetzestexten & Co ist im Alltag irrelevant. Der 'Auszubildende' wurde längst zum 'Azubi', weil solche Kunstformen zu sperrig sind. Zum 'Azubi' gibt es aber keine weibliche Form, wenn ich sage: Sie ist Azubi bei VW, ist dann 'Azubi' zu verstehen als '(eine) Azubi'? Hört sich für mich irgendwie falsch an, bei regelmäßig Gendernden hat sich das sog. 'Sprachgefühl' da vermutlich bereits umgestellt und 'eine Azubi' wäre okay. Auch hier hat das Alltagsdeutsch einen Ersatz mit dem scherzhaften '(eine) Azubine' geschaffen, das würde aber in dem VW-Satz nicht eingesetzt. Würde der Werkstatt-Chef sagen dürfen: "Die Lena Krause ist ab Montag unser neuer Azubi"? Ich denke wohl, für Gender-Überzeugte natürlich nicht akzeptabel. (06.01.2024 12:41)
antworten

N. N.: Übrigens und interessanterweise gibt es im BBiG den Begriff "Ausbildender", schon seit langer Zeit vor der Propagierung des Genderns. Er bedeutet soviel wie 'das ausbildende Unternehmen', rechtlich meist eine Gesellschaft, oder 'die ausbildende Person', nicht zu verwechseln mit dem 'Ausbilder' und der 'Ausbilderin'. Während man sich unter letzteren etwas vorstellen kann, nämlich einen Person aus Fleisch und Blut, die Lehrlinge betrieblich ausbildet, ist das Konzept 'Ausbildender' dem Normalsterblichen schon schwerer zu vermitteln, denn es ist eine Abstraktion. Die sprachliche Verkomplizierung (man brauchte halt ein Wort, in vielen Vertragstexten werden heutzutage ja auch erst einmal die Wörter für die Vertragsbeteiligten definiert, damit man weiß, wovon die Rede ist – u.a. dies macht diese Texte jedoch schwer verständlich) entspricht hier der begrifflichen (rechtlichen) Kompliziertheit. Im Umkehrschluss sind alle Versuche, der angeblichen sprachlichen Diskriminierung sexueller und sexualorientierter Benachteiligter durch einen kompliziert zu bedienenden Ableitungsapparat (damit meine ich Erweiterungen wie -ende, – * innen, *Innen und wie sie alle heißen oder sowas wie 'in der Ausbildung befindliche Person' – im Ernst?) abzuhelfen, eben genau dies: kompliziert zu händeln, bürokratisch, sperrig, ohne eigentlichen Zusatznutzen außer der Selbstinszenierung der Nutzer, ein sprachliches Luxusprodukt für Leute, die Zeit und Muße und die sprachliche Beweglichkeit haben, sich in ihrer alltäglichen Sprachproduktion die entsprechenden Regeln anzutrainieren. Das trifft auf die Mehrheit der Sprachgemeinschaft nicht zu. (06.01.2024 12:52)
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N. N.: Und ich dachte schon, es wird nicht schlimmer als 2023; tja, so kann man sich irren....... (06.01.2024 16:21)
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N. N.: Vorschlag: Statt „Azubi“ oder „Azubine“ kann man geschlechtsneutral ganz einfach „Person in Ausbildung“ sagen. Gendern ist einfacher als Sie denken… (07.01.2024 12:47)
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N. N.: Vorschlag: einfach das sinnfreie und überflüssige gendern lassen! Normal zu schreiben/reden ist einfacher als Sie denken ;-) (07.01.2024 18:35)
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N. N.: Es müssen aber alle Geschlechter angesprochen werden, das ist „normal“ in 2024. Also wird der “Ausbilder” zur “ausbildenden Person” und die Azubis (m/w/d) zu „Personen in Ausbildung“. (07.01.2024 21:08)
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N. N.: Müssen?? Wer sagt das? Ein paar Gerechtigkeitsfanatiker, die sich einem selbst auferlegten Zwang kritikfrei unterworfen haben und die deutliche Mehrheit der Menschen geradezu terrorisiert?? Bis heute hat sich kein normaler Mensch durch das generische Maskulinum diskriminiert gefühlt. Wer sich bockig zeigt, nur weil nicht beide Geschlechter angesprochen wurden, hat andere Probleme. (08.01.2024 07:03)
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N. N.: Sie reden von „zwei“ Geschlechtern, das lässt erkennen, dass Sie keinerlei Kompetenz in genderfreier Sprache aufweisen: Es geht nicht um männlich und weiblich im biologischen Sinne, sondern um die Inklusion „aller“ geschlechtlicher Varianten im Sinne des englischen Wortes „gender” vs. “sex”. Letzteres ist das rein biologische Geschlecht im Gegensatz zum sozialen Geschlecht. (08.01.2024 19:17)
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N. N.: Nun, offensichtlich haben Sie sich ebenfalls ideologisch verrannt; aber ist ok, da letztlich Ihre Entscheidung. Tatsache ist, dass es lediglich 2 Geschlechter gibt. Es mag durchaus einige wenige Menschen geben, deren Selbstwahrnehmung dem widerspricht; das ändert allerdings nichts an den Fakten. Selbst diese Menschen waren und sind immer mitgemeint. Da braucht es keine selbsternannten Kreuzritter zur Wahrung derjenigen, die sich selbst als ausgestoßen erklären. (09.01.2024 07:43)
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N. N.: Wie kann ich an die:den Präsident:in:en richtig gendern? (Akkusativ) (04.01.2024 13:44)
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Torsten Siever: Wenn Sie Kurzformen verwenden: immer so wie die feminine Form, ignorieren Sie die maskuline, also den:die Präsident:in. Die Männer werden in solchen Fällen nicht mitgenannt. (Wenn Sie den mask. Artikel voranstellen, ist es konsequenter, da das :in-Suffix die Erweiterung ist. [Erweiterung im Sinne der Wortbildung!]) (04.01.2024 13:47)
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N. N.: So einfach kann die deutsche Sprache sein! ? (04.01.2024 17:07)
antworten

N. N.: Geht schon gut los; ich freue mich schon auf die diesjährigen Diskussionen in dieser Parallelwelt. Frohe/s/n Neue/n/s Jahr/Jährin/Jahresabschitt und bor allen Dingen: Gesundheit ;-) (05.01.2024 07:18)
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N. N.: Lehrer (04.01.2024 12:46)
antworten

Torsten Siever: S. https://www.genderator.app/wb/lehrer/ (04.01.2024 12:47)
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N. N.: Ist ein Hund, der einem alleinstehenden Frauchen gehört, herrenlos? (04.01.2024 11:08)
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N. N. zum Suchwort »soldat«: Kämpfende ist eine ungeeignete Alternative, da es im Wehrrecht einem anderen Begriff, Kämpfer zu ähnlich ist. Als letzteres werden paramilutärische kräft wie zum beispiel söldner oder Partisanen bezeichnet, welche an Kampfhandlungen teilnhemen (31.12.2023 19:52)
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N. N. zum Suchwort »zuschauer«: Die "Partizipialform" wird falsch verwendet, wenn die Personengruppe die Tätigkeit gerade nicht praktisch vollzieht. (30.12.2023 11:35)
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N. N.: Wer gendert, verwendet alles, was grammatikalisch ok ist, falsch!!! Guten Rutsch :-) (30.12.2023 21:29)
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N. N.: Guten Tag, ich lektoriere gerade einen Fachartikel für eine Fachgesellschaft. Die Fachgesellschaft wünscht eine einheitliche Verwendung der Doppelpunktform für das Gendern. Wie kann ich folgende Form dementsprechend am besten ändern:
"... mit erfahrenem Arzt besprechen" => "mit erfahrene:r Ärzt:in???" oder "mit erfahrener:m Ärzt:in"?
Vielen Dank im Voraus
Dr. H. Weinbacher (28.12.2023 11:56)
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Torsten Siever: Als Lektor habe ich damit auch meine Fragen, aber gedacht ist Letzteres: mit erfahrener:m Ärzt:in – oder besser tauschen, damit die mask. und fem. Form in übereinstimmender Reihenfolge stehen: mit erfahrenem:r Ärzt:in. (28.12.2023 13:52)
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N. N.: Man spricht doch auch von Mannschaft, wenn diese aus Frauen besteht. Müsste man da nicht eine neue Bezeichnung – etwa Frauen- oder Weiberschaft – einführen? (27.12.2023 22:07)
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N. N.: Nein, müsste man nicht. Keine normal-denkende und -handelnde Frau würde jemals ernsthaft leugnen in einer Mannschaft zu spielen. Machen Sie sich bitte schlau über den Begriff als solchen, dann werden Sie erkennen, dass die Bedeutung eine andere ist. Schlimm mit anzusehen, wenn der Genderzwang offensichtlich keine Grenzen kennt. (28.12.2023 07:05)
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N. N.: Genderneutral sagt man einfach „Team“ oder „Sportgruppe“. Bsp: Das deutsche Fußballnationalteam wird 2024 die Europameisterschaft gewinnen. (28.12.2023 18:22)
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N. N.: Die Männer oder die Frauen? (28.12.2023 20:18)
antworten

N. N.: Ich freue mich schon auf´s Finale: Sportgruppe Deutschland gegen Frankreich ;-) Allen ein gutes Jahr 2024 und vor allem Gesundheit!! (29.12.2023 07:12)
antworten

N. N.: Mit „Bundestrainingsperson“ Julian „Nagelsmensch“ werden wir es schaffen – genderfrei und inklusiv. (29.12.2023 17:08)
antworten

N. N. zum Suchwort »lieferant«: Kann nicht auch "Zulieferer" als genderneutrale Alternative genutzt werden? (19.12.2023 21:08)
antworten

Torsten Siever: -er-Bildungen wie Läufer, Bäcker, Kenner sind nur im Sinne des generischen Maskulinums neutral. Anders als diese Beispiele kann Zulieferer wie auch Lieferant aber als Unternehmen betrachtet werden und nicht als Person – vgl. unpassend lautende Beispiele wie Die Lieferantin DHL .... (20.12.2023 09:54)
antworten

N. N.: Nein, sind sie nicht. Das generische Maskulinum ist eine schlechte Ausrede, um nicht zu gendern. (22.12.2023 13:55)
antworten

Torsten Siever: Selbstverständlich sind aus Perspektive des generischen Maskulinums -er-Ausdrücke neutral. Das ist die Bedeutung von generisch! So wie beim generischen Femininum -in-Formen neutral sind. Es gibt Gründe, das eine oder andere abzulehnen, aber diese rechtfertigen keine Falschdarstellung. (22.12.2023 14:15)
antworten

N. N. zum Suchwort »Single«: Single (18.12.2023 14:33)
antworten

Torsten Siever: Vielen Dank, den Eintrag finden Sie nun hier: https://www.genderator.app/wb/single/ (18.12.2023 14:37)
antworten

N. N.: Bitte noch die *ens Form in die Website einpflegen! Ich bedanke mich. (17.12.2023 14:54)
antworten

Torsten Siever: *ens ist gänzlich ungeeignet, da mit ihm zentrale grammatische Informationen verloren gehen: Bestimmtheit (Artikel), Kasus und Numerus. Schon beim banalen Satz »Ens Schulens ruft ens Lehrens« weiß man nicht mehr, ob es der Schüler oder eine Schülerin oder mehrere Lehrkräfte sind und wer hier eigentlich wen ruft. Letzteres gibt es zwar auch so im Deutschen (Die Katze ruft die Frau) (vs. Den Hund ruft die Frau) – solche Fälle sind aber eher die Ausnahme (und Ausnanhmen sollten nicht zur Regel gemacht werden) und lassen sich oftmals semantisch entschlüsseln (anders als bei *ens). (17.12.2023 16:18)
antworten

N. N. zum Suchwort »pädagoge«: ein/e pädagogische/n Mitarbeiter*in (13.12.2023 16:17)
antworten

Torsten Siever: Wenn Sie den Stern gebrauchen, müssen/sollten Sie ihn auch für Artikel und Adjektive verwenden: ein*e pädagogische*r Mitarbeiter*in (13.12.2023 16:35)
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N. N. zum Suchwort »Experten«: Plural wäre spannend..... Expert*innen ist ja eigentlich nicht korrekt (13.12.2023 15:19)
antworten

Torsten Siever: Richtig, eben dieses Ungrammatische zeigen ja unsere vielen roten Formen bzw. die Grammatikalitätsgrade (als statistische Werte) weiter unten. Aber so, wie Sie es anführen (Expert*innen, Ärzt*innen, Köch*innen etc.), ist es von den Befürwortenden gedacht. (13.12.2023 15:58)
antworten

N. N.: Es ist schlichtweg alles nicht korrekt, was diese komischen Zeichen innerhalb eines Wortes anbelangt. Diese Wortverstümmelung widerspricht eklatant den gültigen Rechtschreibregeln; das sollte nicht vergessen werden! (14.12.2023 07:29)
antworten

N. N.: Tor und Tollpatsch sind wohl nur männlichen Geschlechts? (11.12.2023 20:05)
antworten

N. N.: Wenn ich mich im Alltag so umgucke sicher nicht.... (12.12.2023 07:05)
antworten

N. N.: „74 Prozent der Deutschen befürworten die Forderung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, das Gendern in Schulen und Behörden zu verbieten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für die „Augsburger Allgemeine“.“ Aha, sind also 75 Prozent der Bevölkerung Cis-Männer? (11.12.2023 18:35)
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N. N.: Das wohl weniger, aber auf jeden Fall selbstsicherer, offener, pragmatischer und mit dem Blick für´s Wesentliche ;-) (12.12.2023 07:08)
antworten

N. N.: Ich hoffe, dass das Sarkasmus war. Sonst ist das wirklich traurig, dass man ein Verbot der inklusiven Sprache als offen und pragmatisch ansieht! (22.12.2023 14:05)
antworten

N. N.: Sorry, war natürlich kein Sarkasmus; sondern eher eine komplexfreie und ideologiefreie Äußerung. (Mehr als) traurig ist eher, dass einige Wenige ein irrwitziges Regelwerk im Namen der Gerechtigkeit produzieren, dies sektenartig ohne jedwede Rücksicht auf Andersdenkende und Regeln kreuzrittergleich und verblendet als DAS Heilmittel für alle durchzusetzen versuchen. (27.12.2023 13:10)
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N. N. zum Suchwort »coach«: zu Coach: Fehlt oder stimmt was nicht? Ja hier stimmt ne ganze Menge nicht (11.12.2023 01:07)
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N. N.: Coach ist ein englisches Wort, das brauchen Sie nicht zu gendern, ebenso wenig wie z.B. „Boss“ (Bössin klänge ja albern). Statt Coach können Sie genderneutral „Trainingsperson“ oder „trainierende Person“ sagen (11.12.2023 13:09)
antworten

N. N.: Vorschlag zur geschlechtslosen, nicht-diskriminierenden und non-binären Bezeichnung von „Martinsumzug“, „Martinsfest“, Alternativen: „Laternenumzug“, „Lichterfest“, „Mantelteilungsumzug bzw. -fest“ (08.12.2023 18:22)
antworten

Torsten Siever: Was soll an Martinsumzug diskriminierend sein? Die Einlassung, dass es einen nonbinäre Bezug gäbe, ist noch absurder. Es gab diese Figur (oder sie ist wie bei »Betty Bossy« eine fiktive Figur) nun mal mit Geschlecht, die Sie nicht zu kritisieren haben, auch dann nicht, wenn Sie einer anderen oder gar keiner Religion angehören. Ist etwas an »Martin Luther King« diskriminierend? Wenn Sie Offenheit fordern, sollten Sie dies grundsätzlich tun und auch selbst leben. (08.12.2023 20:21)
antworten

N. N.: Völlig richtig! Hier scheint jemand völlig wegzudriften..... (09.12.2023 13:41)
antworten

N. N.: Völlig richtig, den ganzen Gender-Gaga braucht und benutzt kein Mensch … (09.12.2023 17:01)
antworten

N. N.: Als PoC (People of Colour) wunder man sich doch sehr, dass Ihr Wörterbuch das Wort „Neger“ enthält inkl. Vorschlägen zum Gendern von „Neger“. Ich habe gehört hier wird viel zensiert, unter anderem „Ens“, also warum nicht das Wort „Neger“? Auch der Nachtisch könnte doch Enskuss heißen … (08.12.2023 18:13)
antworten

Torsten Siever: Es gibt definitiv keine »Vorschläge zum Gendern von ›Neger‹«, sondern eine mehr als deutliche, dunkelrot markierte Information, dass das Wort nicht verwendet werden sollte. Es gibt Menschen, die dieses Wort gebrauchen und danach suchen (wie Sie selbst belegen) – was rechtfertigt, dass wir diesen Eintrag eingestellt haben. »-ens haben wir nicht zensiert, sondern blenden die immer gleichlautenden Vorschläge nach Hunderten von Einträgen aus, um unser redliches Angebot zu schützen. Da -ens weder eine pragmatische noch konstruktive Lösung ist, haben wir uns dazu entschieden, die Spam-Regel anzuwenden.Wenn Sie eine Umfrage vornehmen würden, wären Ihnen mit -ens deutlich weniger als 1 % sicher., vermutlich nicht mal 0,1 % sicher. Und wenn Sie anderer Meinung sind: Belegen Sie dies, und wir führen die Variante sofort auf. (08.12.2023 20:08)
antworten

N. N.: Weil das Wort Neger nunmal nicht verboten ist!!! Es ist darauf zu achten, in welchem Zusammenhang bzw. in welcher Bedeutungsabsicht man es verwendet; ansonsten kann es benutzt werden. Ganz einfach..... (11.12.2023 07:27)
antworten

N. N.: Ich verbitte es mir, dass Sie noch einmal das N-Wort sagen… (11.12.2023 13:06)
antworten

N. N.: Welches Wort? Neger? In diesem Zusammenhang ist es allemal erlaubt; da braucht es keine substanzlosen Belehrungen. (11.12.2023 14:00)
antworten

N. N.: Das „N-Wort“ gehört sich einfach nicht. Sie wollen nur provozieren und gegens gendern stänkern (11.12.2023 14:09)
antworten

Torsten Siever: Hinweis: Dieser Thread ist jetzt eingefroren – Es werden keine weiteren Kommentare mehr hierzu eingeblendet. (11.12.2023 14:10)
antworten

N. N.: Kochsendung; besser: „kulinarisches TV-Format” (08.12.2023 03:07)
antworten

N. N.: Besser?? Ja nee, is klar.... (08.12.2023 11:11)
antworten

Torsten Siever: Kochsendung ist eher keine Sendung, in der Köche zu sehen sind, sondern eine Sendung, in der gekocht wird. So wie ein Lauftreff zwar Läufer versammeln mag, aber dem gemeinsamen Laufen dient. Das Verb kochen ist gänzlich neutral! Es kann und darf nicht gegendert werden, wie ich schon beim letzten Kommentar (zu verarzten) geschrieben habe. Ein Text mit gegenderten Verben wäre zudem weder lesbar noch vermittelbar. Vor allem linguistisch absurd. Es ist eher so, dass Substantive von Verben abgeleitet werden, als umgekehrt (kochen → Koch). (08.12.2023 11:45)
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N. N.: Sehr wohl jedoch eine Sendung in der von Kochenden Essen gekocht wird. Also wäre "kulinarisches TV-Format" neutraler als "Kochsendung". Sie schreiben ja selber, das ein Lauftreff nur Männer beinhaltet, denn Sie schreiben Läufer statt "Laufende". Also müsste der Lauftreff auch besser zum "Laufendentreff" werden, oder? (08.12.2023 14:44)
antworten

Torsten Siever: Ich habe nirgends geschrieben, dass Lauftreff nur Männer beinhaltet! Ich habe geschrieben, dass ein Lauftreff »zwar Läufer versammeln mag«, aber nicht nur, sondern selbstverständlich auch Frauen/Läuferinnen. Das Beispiel sollte Ihnen doch gerade zeigen, dass Lauftreff den Verbstamm enthält und eben nicht männliche Läufer (Läufertreff). Dasselbe gilt für Ihr gegendertes Laufende und Kochenden, es geht auf lauf zurück. In Kochsendung ist keinerlei Sexus enthalten, es muss daher durch nichts ersetzt werden. Und das gilt für Lauftreff nicht minder – das lässt sich ohne linguistische Kenntnisse an der Form erkennen. (08.12.2023 14:53)
antworten

Torsten Siever: Statistische Ergänzung: Im 2022er Newskorpus des Projekts »Wortschatz an der Universität Leipzig« (18 Mio. Wortformen) nimmt die Partizipialform (wie Mitarbeitende, Kochende) die stärkste Position beim Gendern (i. w. S.) ein: 10,5 % etwa beim Lexem Mitarbeiter (eigene Auswertung). Wenn Sie Verbstämme als nicht neutral verbannen, würden Sie damit das unterbinden, was nicht nur am häufigsten gebraucht wird, sondern auch als am unproblematischsten betrachtet wird (anders als *-Formen nicht ungrammatisch, kurz, einfach anwendbar etc.). (08.12.2023 15:41)
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N. N.: .....alter Schwede; nun drehen se völlig wech......... (09.12.2023 22:39)
antworten

N. N.: Sie haben Recht in dem was Sie sagen mit der "Kochsendung", d. h. aber auch, dass z. B. das Verb "studieren" gänzlich neutral ist. Dass dieses Verb, "studieren", und viele weitere gegendert werden müssen, zeigt doch den Widerspruch der ganzen Gender-Gaga-Befürworter. Das was man selber meint gendern zu müssen, ist dann die Regel, bei der Kochsendung soll es Unsinn sein. Millionen Euro mussten zur zwangsweisen Umbenennung der "Studentenwerke" in "Studierendenwerke" ausgegeben werden. Da zeigt sich doch die ganze Ideologie. Wenn gendern, dann bitte alles, auch die Kochsendung und der Lauftreff müssen "Kochendensendung" und "Laufendentreff" heißen. (09.12.2023 18:49)
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N. N.: Als nicht-binäre Person möchte ich nicht "verarztet" werden, besser wäre der Begriff "medizinisch behandelt" (07.12.2023 20:58)
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Torsten Siever: Mit Ihrem Kommentar (übrigens dem im Juni seltsam ähnlich) nehmen Sie sich einer Gruppe an, die bisher ausgeklammert worden ist: Verben bzw. ihre Stämme und in der Folge substantivierte Verben etc. Wenn Sie auch Stämme gendern möchten, werden Sie ganz erhebliche Probleme bekommen, wenn Sie sie nicht paraphrasieren können. Einbürger*innenung? Irgendwo sollte der Verstand eine Grenze setzen. (08.12.2023 10:20)
antworten

N. N.: Da das Wort "Einbürgerung" wie Sie richtig anmerken nicht gegendert werden kann, sollte man doch auf alternative Schreibweisen ausweichen. Das ist doch Sinn und Zweck einer Plattform wie GENDERATOR. Ohne dass dem Verstand eine Grenze gesetzt wird, könnte man doch für "Einbürgerung" inklusiv und genderneutral einfach "Ein-Bevölkerung" schreiben (Verb: einbevölkern). (08.12.2023 14:41)
antworten

Torsten Siever: Sie möchten nicht die Schreibweise ändern, sondern das Lexem und die Wortbildung. Ihrem Vorschlag, beim Lexem auf Volk auszuweichen, würde ich nicht folgen – unabhängig von der Wortbildung. Zu Ihrem anderen Hinweis: Wir werden niemals das Gendern von Verben empfehlen. Wenn man Einbürgerung oder verarzten nicht gendern kann, hat das einen Grund. Über den Zweck unserer Website können Sie unter https://www.genderator.app/g/faq.aspx etwas erfahren. Wir möchten neutrale, linguistisch haltbare und anwendbare Informationen bieten. Dazu gehört nicht, verarzten/Lauftreff auf die rote Liste zu setzen. (08.12.2023 15:25)
antworten

N. N. zum Suchwort »gläubiger«: Heißt es dann GläubigerInnenrecht statt Gläubigerrecht? (07.12.2023 14:45)
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N. N.: Das Binnen-I ist keine so gute Lösung. Versuchen Sie es mit der Umschreibung „Recht der leistungsfordernden Person“ oder „Recht der kreditgebenden Person“ oder „Recht der geldgebenden Person” (07.12.2023 18:57)
antworten

N. N.: Wie wäre es ganz einfach mit Gläubigerrecht?? Ich weiß, einige von Ihnen kommen dann schwer in den Schlaf; aber das ist es wert. Kleiner Tipp: nutzen Sie die besinnliche Adventszeit. Sie werden erkennen, dass die vermeintlichen Probleme der kleinen Schar an Gendergläubigen eigentlich verschwindend klein sind. (08.12.2023 07:24)
antworten

N. N.: Nutzen Sie doch am besten die vorfeiertagliche Zeit und trinken Sie ein paar Flaschen Wein von regionalen rebanbeuenden Personen, dann sehen Sie das mit dem Gendern nicht mehr so streng und schaffen es vielleicht auch diskriminierungsfrei zu sprechen und zu schreiben. (08.12.2023 14:52)
antworten

N. N.: Winzerfest: diskriminierungsfreie geschlechtlose Bezeichnungen = "Weinfest", "Weinlesefest", "Fest zu Ehren rebanbauendauer Personen", "Fest von rebanbauenden Personen" (06.12.2023 23:53)
antworten

N. N.: Eintrag "Herrenschokolade" fehlt, bessere Bezeichnung: "dunkle Bitterschokolade für alle Geschlechter" (06.12.2023 02:16)
antworten

N. N.: Leute, drosselt euch mal etwas. Was kommt als nächstes?? Herrschaftsgebiet, Muttertag, Frauenschuh (Orchidee), Weiberfastnacht, Bruderschaft.... ?? Irgendwann isses auch mal gut. (06.12.2023 08:34)
antworten

N. N.: Interessant, wie Trollende Stimmung gegen geschlechtergerechte Sprache machen. Vorschlag: „Gebietsmacht” statt Herrschaftsgebiet, “Tag zu Ehren der gebärenden Person“ statt Muttertag, „Schuh-Orchidee” statt Frauenschuh, “Karnevalstag der gebärfähigen Jecken” statt Weiberfastnacht, “Vereinigung” bzw. “Zusammenschluss” statt Bruderschaft. Ist doch wirklich nicht so schwer, alle Geschlechter zu berücksichtigen… (06.12.2023 18:30)
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N. N.: Na, wer kann einer solchen Werbung für´s Gendern schon widerstehen?? Sie überholen sich selbst...... (07.12.2023 09:15)
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N. N. zum Suchwort »hofschreiber«: Ist diese Platform Satire? (05.12.2023 08:59)
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Torsten Siever: Unsere Informationen sind es – wie man schnell erkennen sollte – nicht. Aber eine Plattform ist immer auch das, was Menschen aus ihr machen. Vor dem Hintergrund von zahlreichen inakzeptablen Kommentaren haben wir die Kommentierung bereits umgestellt auf Prüfungsfreigabe (mit der Folge, dass uns Zensur vorgeworfen wird). Wenn dies auf Dauer nicht funktioniert, werden wir die Kommentarfunktion deaktivieren. Wenn wir entsprechende Rückmeldungen erhalten, tun wir dies früher. (05.12.2023 09:18)
antworten

N. N. zum Suchwort »Partner«: Ehe-, Lebens- oder Sexual-PartnerIn haben als Ersatzform lediglich die umgangssprachliche Form "bessere Hälfte". Ein Wort, das in meinen Kreisen weit verbreitet ist, ist "Beziehungsperson". Eine, wie ich finde, angenehmere Alternative. (04.12.2023 14:51)
antworten

N. N.: Sorry, aber wie unterirdisch ist das denn?? Ich habe bald Hochzeitstag und lade meine Frau zu einem richtig tollen und angemessenen Abend ein. So etwas macht man für eine Partnerin (!). Vergegenwärtigen Sie sich mal den Begriff Partner oder Partnerschaft, dann werden Sie sehen, dass es zutiefst respektlos ist, den Menschen an seiner Seite lediglich als Beziehungsperson zu bezeichnen. Wenn ich meine Frau Dritten gegenüber als "meine Beziehungsperson" vorstelle kann ich (zu recht) meine Koffer packen. Ich hoffe, die Kreise, in denen Sie sich befinden, bleiben in sich geschlossen. Unfassbar..... (04.12.2023 15:53)
antworten

N. N.: Also Ihre Frau sollte nicht so empfindlich aufs Gendern reagieren wie Sie oder Stimmung gegens Gendern machen. Ihre Frau könnten Sie ja statt als „bessere Hälfte“ als „Beziehungsmensch“ oder „Beziehungshälfte“ oder „geehelichter Mensch“ oder „Ehemensch“ bezeichnen. Dann klappt’s auch mit dem Hochzeitstag. (08.12.2023 03:17)
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N. N. zum Suchwort »unternehmer«: "unternehmerisch tätige Person" ist eigentlich eine Umschreibung, die nicht genderneutral ist, weil in unternehmer-isch nur die männliche Form enthalten ist. Genderneutral müsste unternehmerisch durch "unternehmer*inisch" ersetzt werden. Hier kommt man an die Grenzen des Sagbaren. (30.11.2023 17:31)
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N. N.: Vorschlag: “betriebswirtschaftlich tätige Person”.
Man könnte auch alle männlichen Endungen -er durch -a ersetzen, wie die Humboldt-Universität in Berlin in einer Arbeitsgruppe für "Feministisch Sprachhandeln“ vorschlägt. Also in Ihrem Beispiel wäre es dann die „untanehmarisch tätige Pason“. (30.11.2023 21:58)
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N. N.: .... und auch an die Grenze des Ertragbaren... (01.12.2023 07:32)
antworten

N. N.: Suchwort „Hausmannskost“: Wie wäre es mit „deftige Traditionsküche“ oder „herzhaftes Traditionsgericht“? Andernfalls fühlen sich nur binäre Cis-Männer auf einer Speisekarte angesprochen, wobei Cis-Männer paradoxerweise ja keine Hausmänner sind oder sehe ich das falsch? (29.11.2023 20:23)
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N. N.: Muahaha, der ist lustig; hätte fast gedacht, das ist ernst gemeint :-) (30.11.2023 07:08)
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N. N. zum Suchwort »Staatsbürgerschaft«: Staatsbürgerschaft (29.11.2023 13:41)
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N. N.: „Passinhabender“ statt Staatsbürgerschaft. Beispiel: Er/Sie/Es ist Passinhabende/r Deutschlands, Schwedens, Österreichs etc. (29.11.2023 23:15)
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N. N.: Zahnarztpass? Röntgenpass? Gebirgspassinhaber? Jemand, der einen Pass im Fußballspiel erhält?...... (01.12.2023 10:32)
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N. N.: Bei Busfahrer oder Busfahrerin handelt es sich um Berufsbezeichnungen. Laut Genderator darf man diese auch als "Busfahrende" bezeichnen, was sie aber nicht mehr sind, wenn sie ihr Fahrzeug verlassen – während ihre Berufsbezeichnungen rund um die Uhr – bis zum Renteneintritt – gelten (ähnlich ist es bei Sudenten/Studentinnen und Studierenden, Koch/Köchin und Kochenden, Verkäufer/Verkäuferin und Verkaufenden, ...).
Busfahrende (also Mitfahrende) sind übrigens auch Personen, die "Busfahrende" in Ausübung ihres Berufes befördern.
Nur, um uns sprachlich eventuell benachteiligt fühlend könnenden Minderheiten anzubiedern, sollen wir uns eine Sprachausrüstung gefallen lassen und aneignen, die so komplex und kompliziert ist, dass kaum jemand ihre irren und inkonsequenten Regeln begreift – am allerwenigsten wohl die vielleicht Betroffenen selbst. (28.11.2023 23:02)
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N. N.: Im Prinzip richtig; aber man ist heutzutage woke "auf Teufel komm raus". Egal ob es Sinn macht, irgendjemand darum gebeten hat oder sehr oft grammatikalisch einfach nur peinlich ist. Diese Wokeness soll dazu führen, dass sich jeder in einer flauschigen Welt tutti fühlt und sämtliches MImimi-Getue zum Anlass nimmt durch solche Verwirrungen wie das Gendern die Welt zu retten. Muss schön sein, wenn man keine wirklichen Probleme hat... (29.11.2023 12:35)
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N. N.: Da bin ich ganz genau gleicher Meinung. Das ganze Gendern macht sich einfach selber lächerlich. Vorher hat man einfach Wörter geschrieben ohne sich etwas Böses dabei zu denken. Heute muss man alle Eventualitäten ausdenken damit sich Alle gut / flauschig aufgehoben fühlen. Das Leben wird unnötig verkompliziert, wegen ein paar Mimimis. (02.12.2023 19:27)
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N. N.: Sprache war schon immer im Wandel. Die einzige Besonderheit an diesem Wandel ist, ist dass er sehr bewusst passiert. Das Ziel von korrektem Gendern ist lediglich der Versuch, alle Menschen als gleichwertig zu betrachten. Wenn du dich wohl fühlst als Mann oder Frau mit deinen Pronomen, dann Glückwunsch. Leider geht es nicht jeder Person so. Warum sollen diese Personen sich nicht auch gesehen, angesprochen, verstanden fühlen dürfen? Du möchtest doch sicher auch nicht komplett falsch bezeichnet werden ohne Rücksicht darauf, ob du dich damit wohl fühlst. Ich verstehe es nicht, warum es für manche so unverständlich ist, dass sich alle Menschen gleichermaßen wohl fühlen wollen? Was kann daran so falsch sein. Ignoranz auf Kosten Anderer? (04.12.2023 15:05)
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N. N.: Tut mir leis; aber das ist das einzige "Argument" , welches ideologisch Verbohrte ständig anbringen: es sollen sich alles angesprochen fühlen. Was war denn vor diesem unsäglichen Genderkram?? Haben sich alle Frauen abends um acht empört von den Sesseln erhoben wenn in der Tagesschau "Guten Abend liebe Zuschauer" gesagt wurde?? Lächerlich. Wenn ich Freunden erzählt habe (und noch erzähle: "ich war gestern im Stadion mit 52000 Zuschauern und hab ein tolles Spiel gesehen", dann weiß jeder klar denkende, dass natürlich auch die Frauen gemeint sind. Das nunmehr auf einem sprachlich-verbeulten Silbertablett betonen zu müssen ist das Ergebnis eines selbst-produzierten Problems, welches bisher keiner hatte. Die, die sich nicht angesprochen fühlen sollten eher an ihrem eigenen Selbstbewusstsein arbeiten .Zu guter Letzt: dieses Gegendere ist weiterhin sprachlich, grammatikalisch falsch und soll durch Trotzigkei (05.12.2023 10:45)
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N. N.: Wenn es nun nicht mehr Studentenwerk, sondern Studierendenwerk heißt, wäre es doch logisch, dass es nicht mehr Fußgängerampel, sondern Fußgehendenampel heißen müsste – aber da klingt das offenbar zu blöd. (27.11.2023 20:00)
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N. N.: Klingt nicht nur so.... ;-) (28.11.2023 07:06)
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N. N.: Korrekt, zudem müsste es auch „Studierendenfutter“ statt Studentenfutter heißen. Genderneutral und -inklusiv heißt es besser „Nussmischung“. (29.11.2023 15:05)
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N. N.: Das aber würde die -eigentlich- enthaltenen Rosinen scharf diskriminieren. Und ehrlich: wollen wir das?? (30.11.2023 12:40)
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N. N.: Studierendenfutter würde zudem alle Nicht-Akademiker diskriminierend, daher besser: “Nuss-Rosinen-Mischung” (30.11.2023 13:54)
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N. N.: Studierendenfutter würde zudem alle Nicht-Akademiker diskriminierend, daher besser: “Nuss-Rosinen-Mischung” (30.11.2023 13:55)
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N. N.: Gegnerschaft (24.11.2023 10:51)
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Torsten Siever: Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir empfehlen ausdrücklich nicht, neben dem letzten/rechten Bestandteil in Komposita (Wortbildungen) auch vorangestellte zu gendern. Wenn Sie dies tun möchten, entstehen dadurch zahlreiche Probleme, die Sie exemplarisch unter Bürgermeisterkandidat etc. nachlesen können. Wenn Sie Gegnerschaft gendern, müssen Sie etwa auch Wirtschaft gendern, wenn Sie das Etymologische nicht ausschließen wollen. Jedenfalls wurde hier schon öfter Gästin bei den Grimms zitiert; dann müssen Sie selbstverständlich dasselbe Argument zulassen bei Partnerschaft und Wirtschaft → (Wirtinnen- und Wirtschaft), weiter Präsendentschaft, Volkwirtschaft etc. (24.11.2023 11:42)
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N. N. zum Suchwort »kunden«: Juhuuu. :) In einer Mail wurde das Wort Kunden an die selbst-gewählte Geschlechtsschreibform angepasst. Ich bin mir nun etwas unsicher, da ich bisher davon ausging das mit dem Wort _Kunden_ alle Kunden gemeint sind, egal welches selbst-gewählte Geschlecht einzelne Kund'innen in dem Kundenstamm sind. Liege ich diesbezüglich falsch? Bitte informieren Sie mich. MfG The PS: Zu dem Wort _Erdkunde_, Erdkunde ist doch keine Person, also kein Kunde von der Erde. Erdkunde ist eine Bezeichnung für ein Fach. Wieso muss das Wort _Erdkunde_ an die selbst-gewählte Geschlechtsschreibform angepasst werden? (Das ist eine ernst gemeinte Frage. :) ) Liebe Grüße The (22.11.2023 14:39)
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Torsten Siever: Vielen Dank für Ihren Eintrag. Zu 1.: Ich bin nicht sicher (weil Sie es nicht schreiben), welches die gewählte Form ist. _Kunde_ aber habe ich noch nicht gesehen (vermutlich wollen Sie es damit nur als Wort kennzeichnen), aber dennoch nebenbei: Die Form ist nicht schlecht, da sie mit dem generischen Maskulinum (Kunde) durch die nebenstehenden Unterstriche (_) signalisiert, dass mit der generischen Form nicht nur Mann und Frau, sondern weitere Geschlechter adressiert werden. Damit wären die grammatischen Probleme passé und dennoch herrscht zweifelsfreie Inklusion. Sie meinen aber vermutlich sowas wie Kund*innen. Mit Kunden fühlen sich einige Frauen und ›Nichtbeinäre‹ eben nicht adressiert, daher die Abwendung vom generischen Maskulinum. ... (22.11.2023 14:51)
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Torsten Siever: ... Zu 2. Erdkunde ist keine natürliche Person, daher ist ein Gendern sinnlos. Da uns aber immer wieder Anfragen erreichen (ja, teils ernst gemeinte), haben wir hier klargestellt, dass Kunde auch eine andere Bedeutung hat, und diese kann nicht gegendert werden. Ich habe aber gesehen, dass die/der dort steht, was ich schnellsmöglich korrigieren werde. (22.11.2023 14:54)
antworten

N. N.: Nichtwählerinnen und Nichtwähler: nicht wählende Wählende? (21.11.2023 20:54)
antworten

Torsten Siever: Das lässt sich verkürzen: nicht Wählende (22.11.2023 08:05)
antworten

N. N.: Wenn man nicht Wählende sondern Nicht-Wählende meint, sollte man der Richtigkeit halber noch einen "-" dazwischen setzen............ (22.11.2023 12:23)
antworten

Torsten Siever: Der Bindestrich ist ein Trend, ja, vermutlich aus dem Englischen. Im Dt. korrekt wäre eigentlich Nichtwählende oder eben nicht Wählende – einen Bedeutungsunterschied sehe ich da nicht (aber es mag einen geben). (22.11.2023 12:26)
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N. N. zum Suchwort »beamte«: „Die Beamte“ soll Nominativ Plural sein?! (21.11.2023 08:12)
antworten

Torsten Siever: Nein, natürlich nicht (in dieser Form). Vielen Dank für den Hinweis, ist geändert. (21.11.2023 08:37)
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N. N. zum Suchwort »Lead«: Lead – wie gendere ich das? Der Lead und die Lead? (17.11.2023 10:09)
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Torsten Siever: Das Genus ist neutral: also das Lead (für führende Stimme) (17.11.2023 10:12)
antworten

N. N. zum Suchwort »p«: Patienten (16.11.2023 11:52)
antworten

Torsten Siever: Danke, den Eintrag gibt es bereits hier: https://www.genderator.app/wb/patient/ (16.11.2023 11:53)
antworten

N. N.: migratinnen mehrzahl (16.11.2023 10:13)
antworten

Torsten Siever: Migrantinnen ist Mehrzahl (von Migrantin). (16.11.2023 10:15)
antworten

N. N. zum Suchwort »erbe«: des Erblassers / der Erblasserin, wie wird das gegendert mit :? des:der Erblasser:in?? (13.11.2023 15:53)
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Torsten Siever: Auch dies ist wieder ein Beleg dafür, dass die Kurzformen nicht funktionieren. Gedacht ist es wie bei der:die Ärzt:in, also wie Sie schreiben: des:der Erblasser:in. Allerdings ist der mask. Genitiv nicht vertreten, womit die Form ungrammatisch ist. Hier hilft nur die Paarform: des/der Erblassers bzw. Erblasserin oder des Erblassers oder der Erblasserin etc. (13.11.2023 17:27)
antworten

N. N.: ... wobei es der Erblasserin relativ egal sein dürfte, ob man sie nach ihrem Tod noch "geschlechtergerecht" anspricht. (13.11.2023 19:49)
antworten

N. N.: Wie wäre es mit „Erbschaft hinterlassende Person“? Damit wären alle nicht binären Personen auch posthum diskriminierungsfrei erwähnt: Gendern kann so schön und einfach sein. (14.11.2023 03:12)
antworten

N. N.: Dann ist auch der Seelenfrieden der Verblichenen gesichert....... (14.11.2023 10:20)
antworten

N. N.: Experte (12.11.2023 21:50)
antworten

N. N. zum Suchwort »bäcker«: Kann ich nicht auch Backende sagen. Wäre doch nur konsequent. Man sagt ja auch Studierende. (10.11.2023 17:04)
antworten

Torsten Siever: Natürlich. Darunter verstehe ich selbst aber eher keine Berufstätigen. Dies ließe sich aber durch professionell deutlich machen. Dieses Problem betrifft alle Partizipialformen, also etwa auch Schreibende, Malende. Die Bedeutung von Partizipialformen (x-ende) ist ›jmd., der x-t‹. (10.11.2023 17:07)
antworten

N. N.: Sorry, ist Quatsch. Der "Backende" backt 24/7, während der Bäcker dies lediglich während dessen Arbeitszeit macht. Der Maler fährt zur Arbeit, streicht eine Hauswand, fährt nach Hause uns macht Feierabend. Der Malende malt den ganzen Tag, egal wo er gerade ist. Leute, nicht das Luftholen vergessen.... (13.11.2023 12:11)
antworten

N. N.: Und im Übrigen: (das) Backende bezeichnet ja wohl eher den Schluss eines Backvorganges ;-) (13.11.2023 13:47)
antworten

N. N.: Kameraoperator (10.11.2023 10:35)
antworten

N. N. zum Suchwort »Streckenposten «: Streckenposten (07.11.2023 17:43)
antworten

Torsten Siever: Weder die Strecke noch der Posten eine direkte Adressierung von Menschen. Das Wort ist also genderneutral zu verwenden. (08.11.2023 13:04)
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N. N. zum Suchwort »Bewährungshelfer«: Bewährungshelfer (07.11.2023 13:58)
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Torsten Siever: Danke, ist nun hier verfügbar: https://www.genderator.app/wb/bew%C3%A4hrungshelfer/ (08.11.2023 13:08)
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N. N. zum Suchwort »Experimentator«: Experimentator (07.11.2023 13:38)
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N. N.: Wie gendert man Financier? Selbst im Duden gibt es keinen Eintrag einer weiblichen Form. (07.11.2023 13:21)
antworten

Torsten Siever: Die -in-Form ist hier schwierig (obwohl Duden hier Finanzierin als Möglichkeit nennt, ist aber eher zweifelhaft), und mir ist auch kein neutraler Ersatz bekannt, aber Geldgeber/-in oder Sponsor/-in lassen sich zumindest ableiten. (08.11.2023 13:26)
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N. N. zum Suchwort »ein-mann-betrieb«: Altenativen für Begriff "Ein-Mann-Betrieb" (06.11.2023 11:54)
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Torsten Siever: Vielen Dank, den Eintrag ergänze ich nachher. Vorab: z. B. Solobetrieb (vgl. Soloselbstständige), Einzelbetrieb. (06.11.2023 12:09)
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N. N.: Totmannschaltung (bei Rolltoren z.B.); jetzt bin ich gespannt..... ;-) (07.11.2023 14:50)
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Torsten Siever: Wie wäre es mit Bewegungslosmelder? (08.11.2023 13:23)
antworten

N. N.: Respekt, Humor haben Sie hier mal bewiesen ;-) (13.11.2023 12:06)
antworten

N. N. zum Suchwort »kunde«: Ich möchte an dieser Stelle einfach mal danke sagen. Es ist sehr schwer in unserer modernen Welt, den Überblick zu behalten und da finde ich es sehr toll, dass es Menschen gibt, die derartige Seiten pflegen und einem dabei weiterhelfen! Danke! (01.11.2023 15:20)
antworten

Torsten Siever: Vielen Dank für diese Rückmeldung. Immer gern! (01.11.2023 15:31)
antworten

N. N. zum Suchwort »forscher«: Warum verkompliiziert man die deutsche Sprache so? Das generische Maskulinum hat sich bewährt. Wer glaubt, dass dabei nur das männliche Geschlecht gemeint ist hat nichts verstanden. Das Gendern wird überwiegend abgelehnt. In meinem Umkreis gibt es keine Frau, die sich wegen der herkömmlichen Schreibweise herabgesetzt fühlt – warum auch? (31.10.2023 17:04)
antworten

N. N.: Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Wenn man aber dermaßen besessen von seiner Rechthaberei und dem Wunsch, die Welt verbessern zu wollen, ist, ist man auch nicht mehr auf Empfang für sachliche Erwiderungen geschaltet. Die Genderer/innen/andanten usw. erinnern mich an einen Lavastrom: schädlich, schwer zu stoppen und keiner will was damit in seinem un-/mittelbaren Umfeld zu tun haben. Allerdings: ein Lavastrom sieht toll aus..... Leute/innen/nde mit einem gesunden Selbstbewusstsein verbringen ihre Restlebenszeit sinnvoller ;-) (01.11.2023 09:30)
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N. N. zum Suchwort »ordner«: Ordnerinnen :-D (31.10.2023 11:00)
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N. N.: Hab letzte Woche meinen um die Ecke liegenden Schreibwarenladen angezeigt. Ich wollte zur Ablage meiner Kontoauszüge eine Kontoauszugsordnerin kaufen. Sagt die Verkäuferin: wir haben nur Ordner. Ich entgegnete, dass dies diskriminierend ist und sie da mal drüber nachdenken solle.... :-) (01.11.2023 10:50)
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N. N. zum Suchwort »kunde«: Bei DKB ist auch von Kund*innen die Rede... (30.10.2023 16:04)
antworten

N. N. zum Suchwort »cousin«: der:die Cousin:e (30.10.2023 00:36)
antworten

N. N. zum Suchwort »bauherr«: Bravo : )) (26.10.2023 17:16)
antworten

N. N. zum Suchwort »Kundenskonti «: Kundenskonti (24.10.2023 19:04)
antworten

N. N. zum Suchwort »verwaltungsratssitzung«: verwaltungsratssitzung (24.10.2023 13:43)
antworten

Torsten Siever: Rat in dieser Bedeutung (als beratendes Gremium) ist genderneutral und muss/kann daher nicht gegendert werden. Es gibt auch den einzelnen Rat/Oberrat etc., für den es dann die Rätin gibt. Hier sollten keine Kurzformen verwendet werden (Rät*in), da männliche Räte nicht eingeschlossen sind. (24.10.2023 13:57)
antworten

N. N. zum Suchwort »Sonographer«: Wie gender ich den Berufstitel Sonographer in Deutschland? (20.10.2023 15:14)
antworten

Torsten Siever: Vielen Dank, den Eintrag finden Sie nun hier: https://www.genderator.app/wb/sonographer/ (23.10.2023 08:55)
antworten

N. N.: (nicht binäre) "Ultraschall bedienende Diagnosefachkraft" (23.10.2023 23:47)
antworten

N. N. zum Suchwort »Einzelhandelskauffrau «: Wie formuliere ich Einzelhandelskauffrau in einer Stellenanzeige richtig? (18.10.2023 08:44)
antworten

N. N.: Einzelhandelskauffrau; manches kann sooooo einfach sein :-) (19.10.2023 08:22)
antworten

N. N. zum Suchwort »Patientenzimmer«: Kann ich Patient*innenzimmer sagen? (17.10.2023 17:33)
antworten

Torsten Siever: Vielen Dank. Zu diesem viel diskutierten Punkt finden Sie in der Diskussion zahlreiche Einträge (vgl. etwa Bürgermeisterkandidat/-in). Generell raten wir davon ab, Erstbestandteile in Wortkompositionen zu gendern. (23.10.2023 08:58)
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N. N. zum Suchwort »koch«: Ist die folgende Schreibweise richtig? "Vielleicht gibt es in der (weiteren) Elternschaft ein/e Köch/in?" (12.10.2023 16:01)
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Torsten Siever: Sie liegen richtig: Der Satz ist mehrfach ungrammatisch: 1. einen fehlt: ein/e steht für die Wörter ein und eine (das ließe sich aber mit eine/n ändern); 2. Koch fehlt: Wie bei Arzt wird die Stammform umgelautet: Koch/Köchin und Arzt/Ärztin. Zwar nehmen dies Menschen in Kauf, die mit Kurzformen (also auch *, _, : etc.) gendern, tatsächlich ist die männliche Form (Arzt, Koch) hier aber nicht vertreten. Das so oft genannte Argument, dass Frauen sich nicht mitgemeint fühlten, dürfte hier ebenso, nur eben in Bezug auf die Männer zutreffen. Geschlechtergerecht ist dies auf jeden Fall nicht. Abhilfe schafft hier nur eine ›Ausformulierung‹ wie »Vielleicht gibt es in der (weiteren) Elternschaft eine Köchin oder einen Koch.« Die ist nicht nur grammatisch korrekt, sondern lässt sich auch (besser) aussprechen. (12.10.2023 16:59)
antworten

N. N.: Nur zur Info: kein normaler Mann fühlt sich hier "nicht mitgemeint". Wenn man(n) sowas liest, kommt man schnell auf 180, also wird zum Kochenden ;-) (13.10.2023 07:51)
antworten

Torsten Siever: Es ist schön, dass Sie sich da so sicher sind. Auch wenn ich den Konjunktiv verwendet habe: In einer psycholinguistischen Studie ist ermittelt worden, dass Formen mit Genderstern wie Athlet*innen eher an Frauen denken lässt (Female-Bias). Das Gefälle ist nicht ganz so stark wie beim generischen Maskulinum, aber auch nicht weit davon entfernt (s. https://doi.org/10.1177/0261927X221080181, mit p < .001 signifikant). Das Ziel wird damit jedenfalls nicht erreicht. (13.10.2023 08:06)
antworten

N. N.: Die Lösung wäre vielleicht "ens Kochens" ... und im Plural "ense Kochense"... auch wenn diese Form hier immer wieder zensiert wird, sollte man die Vorteile der Form "ens" doch nicht unerwähnt lassen. Denn es ist richtig, dass Formen wie "Ärzt*innen" oder "Köch*innen" Männer ausschließen. (13.10.2023 14:52)
antworten

Torsten Siever: Wir zensieren hier rein gar nichts! Wir akzeptieren es aber nicht, wenn jeden Tag mehrfach dieselben Inhalte wiederholt werden – das ist kein inhaltlicher Beitrag, sondern Spam. Schon so steht hier -ens über 80 Mal! Es gab auch ein paar Beiträge zu Ihrem Vorschlag, u. a. dass damit zentrale Bedeutungen verloren gehen, womit er einfach nicht praktikabel ist. Darauf haben Sie nicht mal reagiert. (13.10.2023 15:13)
antworten

N. N.: Es gibt nicht einen (!) Vorteil dieses ens-Gedönses!! Auch einen sonstigen praktischen Sinn ergibt diese Form der grammatikalischen Stammelei und Hilflosigkeit nicht. Dann lieber dieses unsägliche "normale" Gendern... (16.10.2023 13:02)
antworten

N. N. zum Suchwort »jeder«: Ich möchte gerne wissen, ob die erste Schreibweise korrekt ist, oder die zweite? 1 Einen Wahlvorschlag kann jeder(e) Professor:in des Fachgebiets eingeben. 2 Einen Wahlvorschlag kann jede(r) Professor:in des Fachgebiets eingeben. (09.10.2023 12:11)
antworten

Torsten Siever: Weder noch. Wenn Sie die Kurzform verwenden (nicht binär), dann auch beim Pronomen: jede:r. Wenn Sie die Klammerschreibung verwenden (binär), dann auch beim Substantiv: Professor(in). Also: jede:r Professor:in oder jede(r) Professor(in). – 1. ist ungrammatisch, weil jeder(e) aufgeschlüssel jeder bzw. jedere wäre. (09.10.2023 12:15)
antworten

N. N.: Aber das verkehrt ja die Reihenfolge: Das erste Pronomen "jede" steht für das zweite Substantiv "Professorin", während das zweite Pronomen "jeder" für das erste Substantiv "Professor" steht – das ist doch vollkommen unlogisch! Wie soll das jemand verstehen, der die deutsche Sprache lernen will? (10.10.2023 21:35)
antworten

N. N.: Jemand, der die deutsche Sprache lernen will wird sich nicht mit derartigen, von der realitätsnahen Sprachwissenschaft abgelehnten Verzerrungen abgeben. Ein sinnvolles und fehlerfreies Erlernen der deutschen Sprache ist ausschließlich ohne Gendern machbar. (11.10.2023 09:58)
antworten

N. N.: oho, ein/e ewig Gestrige/r ... bitte, Leute: Sprache ändert sich, sie war NIE starr und unveränderlich. "ausschließlich" ist so wie "immer" oder "nie": einfallslos und selten richtig (11.12.2023 22:25)
antworten

N. N. zum Suchwort »bürgerrechtler«: Das Bürger(*innen)recht bleibt unverändert? (04.10.2023 22:29)
antworten

Torsten Siever: Richtig, wir empfehlen, die Erstbestandteile in Wortzusammensetzungen nicht zu gendern. Vgl. https://www.genderator.app/wb/b%c3%bcrgermeisterkandidat/ (05.10.2023 10:31)
antworten

Leonie Nauer: Um die SCAT-Punktzahl eines Sportlers zu ermitteln, muss die Auswertungstabelle ausgefüllt werden. (04.10.2023 09:14)
antworten

Torsten Siever: vl. einer/eines Sporttreibenden? (04.10.2023 10:55)
antworten

N. N.: weiterbildenden (29.09.2023 12:13)
antworten

N. N. zum Suchwort »Schusterjunge«: Wie lautet "Schusterjunge" gegendert??? (28.09.2023 12:29)
antworten

Torsten Siever: Den typografischen Schusterjungen gar nicht, und für den Lehrling verwenden Sie einfach neutral SchusterlehrlingSchusterjunge gilt als veraltet. (28.09.2023 13:48)
antworten

N. N. zum Suchwort »patient«: Wie schreibt man gendert man denn Patientenfürsprecher? Patient:innenfürsprecher:in??? das ist doch doppelt gemoppelt oder? (28.09.2023 08:50)
antworten

Torsten Siever: Wenn Sie eine Kurzform verwenden möchten, wäre dies so gedacht. Wir empfehlen, die Erstbestandteile nicht zu gendern, sondern nur die letzte/rechte Form, also Patientenfürsprecher:in in Ihrem Fall. Oder Sie lösen dies syntaktisch aus, z. B. mit Fürsprecher:in für Patient:innen. (28.09.2023 09:06)
antworten

N. N.: Schlagzeile auf t-online: "Tor-Gala – drei Bayern-Stars zerlegen Island". Das waren aber nicht Männer, sondern Frauen – also dann Starinnen? (26.09.2023 21:46)
antworten

Torsten Siever: Star ist ein neutraler Ausdruck, also ist Stars korrekt. Das Wort kommt aus dem Englischen und hat dort kein Genus, vgl. https://www.genderator.app/wb/star/. (27.09.2023 14:25)
antworten

N. N. zum Suchwort »Pappa«: Pappa (26.09.2023 14:09)
antworten

N. N. zum Suchwort »他她它 Tā tā tā«: 他她它 Tā tā tā (26.09.2023 14:06)
antworten

N. N. zum Suchwort »Dominus«: Dominus (26.09.2023 14:04)
antworten

N. N. zum Suchwort »Dirne«: Dirne (26.09.2023 13:59)
antworten

N. N.: Depp (26.09.2023 15:43)
antworten

N. N. zum Suchwort »person«: Meine Empfehlung, alles Umwandeln um den Genderwahn zu beenden. Statt BeamtINNEN nutzen wir doch einfach "Personen des Beamtentums" oder "Beamten-Person". Weitere Beispiele: Anstatt MalerINNEN einfach malende Person, statt JournalistINNEN einfach Journalistenpersonenkreis etc. (19.09.2023 15:41)
antworten

N. N.: Um den Wahn zu beenden, genügt es eigentlich, wenn die Gender*inn*en*den etc. selbst zur Vernunft kommen. Dies wird allerdings nicht geschehen, sondern sich vielmehr weiter radikalisieren. Aktuelles Beispiel: das Interview in Sat1 mit Heino. Sicher kann man(n)/frau/div. über die Wortwahl streiten, im Kern aber hat er recht. Tatsache ist, dass immer noch mehr als 75% der Bevölkerung das Gendern ablehnen, da es keinen Sinn macht. Interessant ist aber, wie die Kämpfer der Genderideologie sich zumeist äußern: beleidigend, abwertend, bedrohend, verunglimpfend, ja, bis hin zum standardmäßigen Nazivergleich; alles dabei. Toleranz, Diskussionsbereitschaft, Gelassenheit ggü. Andersdenkenden??? Fehlanzeige! Naja, wenn man die Wahrheit für sich alleine in Anspruch nimmt.... LG (20.09.2023 13:20)
antworten

N. N.: Nutzen Sie doch besser den Mittelteil von Mensch (ens). Die Form „-ens“ könnte für alle Geschlechter gelten: ens Malens (ein Maler), ens Beamtens (ein Beamter) etc.
Googeln Sie „ens“ oder Lann Hornscheidt bitte bevor Sie Stimmung gegens Gendern machen.
Ein Käufer und sein Einkaufskorb: Ens Käufens und ens Einkaufskorb. (23.09.2023 18:34)
antworten

Torsten Siever: Wie Sie hier schon in der Diskussion lesen konnten, ist ens als neutrale Ersatzform vollkommen ungeeignet, weil zu ›neutral‹ – allein schon wegen der dadurch entfallenden, aber zentralen Unterscheidung zw. best./unbest. Artikel (der/ein) und div. Pronomen (mein/sein/…) Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben: ein ist etwas völlig anderes als sein. Das ist eine Sprachuniversalie, die Sie abschaffen wollen. (Unabhängig von der Realisierbarkeit.) (24.09.2023 10:09)
antworten

N. N.: Zunächst: ich mache keine Stimmung gegen das Gendern. Ich vertrete lediglich (wie der überwältigende Teil der Bevölkerung) die Ansicht, dass diese Art sich zu äußern vollkommen sinnfrei, unnötig und entbehrlich ist. In der Regel hat man es mit verbohrten Ideologen zu tun, die sich dermaßen in diese für die Welt unerhebliche Sache reinsteigern, dass sie, so wie Sie, Wortschöpfungen konstruieren ("ens") welche einen das Gendern nun endgültig nicht mehr ernst nehmen lassen. Sprache soll und muss (!) verständlich sein. Weiterhin will ich zum Ausdruck bringen, dass (meine Erfahrung) keine sachliche Diskussion mit Genderverblendeten möglich ist; spätestens da erkennt man als halbwegs rationaler Mensch, dass diese von Minderheiten laut geschriene Kommunikationsform nichts anderes als ein psychotischen Gerechtigkeitswahn darstellt. Allen einen schönen Wochenstart :-) (25.09.2023 07:07)
antworten

N. N.: Sehr treffend formuliert! Eine sich selbst als Elite betrachtende Minderheit versucht, sich mit einer grausamen Sprachverstümmelung gegen die Allgemeinheit in Stellung zu bringen, um eine Sprachdiktatur zu installieren, der sich gefälligst alle zu unterwerfen haben. Eigentlich sollten wir aus unserer Geschichte gelernt haben, wozu das führen kann. (26.09.2023 22:26)
antworten

N. N.: Der Sportler verbessert den Fehler. Dauert es zu lang, verbessert der Trainer. (14.09.2023 14:51)
antworten

N. N.: You're a hero! Only someone with such heroic power could help us in such a way, thank you! (14.09.2023 14:34)
antworten

Torsten Siever: Zur nicht öffentlichen Frage: Was das Gendern angeht, wäre Marktführer sucht Gipfelstürmer/-in eine Möglichkeit, aber Sie halten offensichtlich nach einer kreativen Ersatzform Ausschau; hier fällt mir leider nichts ein. Vor allem ist der ü-Gleichklang gelungen. Sie könnten (abgeschwächt/grau) ein (m/w/d) ergänzen. Wie lautet denn die gesuchte Person/Berufsbezeichnung? Hier muss ja ›gegendert‹ werden. Diese Form würde ich vermutlich analog auf Gipfelstürmer anwenden (dann ist es womöglich nicht so schön kurz, aber einheitlich). (12.09.2023 09:56)
antworten

N. N. zum Suchwort »terrorist«: Warum wird in Fernsehnachrichten so selten das Wort Terrorist(/Terroristin) gegendert? (10.09.2023 12:22)
antworten

Torsten Siever: Sie meinen: während andere Wörter gegendert werden? Das müsste verifiziert werden und wäre unsinnig und inakzeptabel (vgl. z. B. Soldat, auch hier sind die meisten männlich). (Während meiner Redaktionszeit habe ich in einem wissenschaftlichen Beitrag das »Argument« gelesen, dass kriminelle Menschen meist männlich seien und deshalb hier nicht gegendert werden sollte. Dass das weder ein Argument noch eine akzeptabler Umgang wäre, müsste ich vermutlich nicht ergänzen.) (12.09.2023 10:12)
antworten

N. N.: Allein die Frage ist ein Schrei nach Hilfe.... (13.09.2023 10:19)
antworten

N. N. zum Suchwort »patient«: Wo wäre eine Trennung möglich beim Wort Patient:innen? Pa|ti|ent:in|nen? Oder auch nach dem Doppelpunkt? (31.08.2023 14:46)
antworten

Torsten Siever: Nein, nicht vor oder nach dem Doppelpunkt, sondern nur bei Pa|ti|en|t:in|en. (Das ist ein ganz zentraler Punkt, der gegen die Aussprache des Gender-Zeichens (Pause/Verschlusslaut) spricht; er verschiebt Silbengrenzen.) (31.08.2023 15:20)
antworten

N. N. zum Suchwort »stadtrat«: Wie heisst es Gemeindammänner und Gemeindeammännerinnen oder Herr Gemeindeammann und Frau Gemeindeamman (30.08.2023 15:29)
antworten

N. N.: Auch wenn sachliche Kritik gecancelt wird: es fehlen trotzdem t´s :-) (01.09.2023 11:52)
antworten

Torsten Siever: Wir haben noch nie sachliche Kritik ausgeblendet. (01.09.2023 12:42)
antworten

N. N. zum Suchwort »autor«: Was soll das? Ich dachte, gendern ist, wenn ein Sachse auf der Elbe mit seinem Boot umkippt. (30.08.2023 10:01)
antworten

N. N. zum Suchwort »einwohner«: Hallo, mich würde Interessieren wie bei statistischen Angaben in Tabellen oder Texten die Form "je Einwohner" gegendert werden kann. Manch o.g. Formulierungen klingen sehr holprig oder passen nicht in die Tabelle. Einwohner kann ja gut im statistischen Zusammenhang durch Bevölkerung ersetzt werden, aber wie ist es z.B. bei "Einkommen je Einwohner". (29.08.2023 12:19)
antworten

Torsten Siever: Ein Argument, das gegen Gendern angeführt wird, ist genau das, dass es unökonomisch ist. Wenn es keine Ersatzform gibt (mir fällt für diesen Fall keine geeignete ein, Einwohnende klingt schrecklich), wird es eben komplex(er), wenn man gendern möchte. Am ökonomischsten sind hier Kurzformen mit / und () oder nicht normkonform mit * oder :, also etwa Einkommen je Einwohner/-in. (29.08.2023 13:23)
antworten

N. N. zum Suchwort »tarifbeschäftigte«: Abkürzung? Der TB und die TBe oder der/die TB? (22.08.2023 08:43)
antworten

Torsten Siever: Danke, ist ergänzt. Auch bei die TB steht kein e, da es in die Tarifbeschäftige enthalten ist. (22.08.2023 10:59)
antworten

N. N. zum Suchwort »eigentümer«: Alternativer Vorschlag: Das Eigentum innehabende Person. Das ist rechtlich soweit ich weis auch korrekt und genderneutral. (22.08.2023 08:01)
antworten

Torsten Siever: Vielen Dank. Ist ergänzt. (22.08.2023 11:06)
antworten

N. N. zum Suchwort »freund«: Es kann nicht korrekt gegendert werden, da es keine allgemein anerkannte Instanz gibt, die diese festlegt. Es kann jeder gendern, der will, aber zu behaupten, dass das korrekt sei, ist falsch. (20.08.2023 16:23)
antworten

Torsten Siever: Eine Instanz für die Rechtschreibung gegenderter Sprache gibt es (Rat für deutsche Rechtschreibung), aber nicht für das Gendern als solches. Darüber entscheidet schlicht die Sprachgemeinschaft. Derzeit gibt es ein Missverhältnis zwischen Umfragewerten (Ablehnung) und Gebrauch (in Medien, besonders aber an Bildungseinrichtungen); ob sich dieser aufheben wird, wird sich zeigen. (21.08.2023 09:22)
antworten

Torsten Siever: Wenn Sie sich übrigens bzgl. der Behauptung von Korrektheit auf uns beziehen: Wir stellen lediglich Informationen zur Verfügung, womit sich Interessierte eine Meinung bilden können. Wenn wir von »richtig« oder »falsch« sprechen, bezieht sich dies niemals aufs Gendern als solches, sondern auf konkrete Formen, die möglich (= grammatisch) sind oder nicht, z. B. ist »die Schüler*innen« grammatisch, »des*der Ärzt*in« ist es nicht. (21.08.2023 09:28)
antworten

N. N. zum Suchwort »verbrauchernah«: Ich brauche dringend einen Begriff für "verbrauchernah" -.- (verbraucher*innennah wird leider im Arbeitskontext nicht akzeptiert) (16.08.2023 14:29)
antworten

Torsten Siever: Oft passt verbrauchsnah oder verbrauchsorientiert. (18.08.2023 11:43)
antworten

N. N.: Das ergibt aber dann eine andere Bedeutung: Verbrauch ist doch etwas ganz Anderes als Verbraucher (bzw. Verbraucherin). (20.08.2023 21:35)
antworten

Torsten Siever: Richtig. Daher habe ich von »oft« gesprochen. Wenn es konkret um die Person geht, ist ein Ersatz nicht möglich. (21.08.2023 09:17)
antworten

N. N.: Persönliche Kommunikation mit Deiner FELD M Ansprechpartner*in (04.08.2023 11:17)
antworten

N. N.: Kundenbetreuung oder spritzig modern Team

Persönliche Kommunikation mit deinem FELD M Team (04.08.2023 11:45)
antworten

N. N.: Hallo,
eine Frage zur korrekten gendergerechten Schreibweise? Sachverhalt: Wir sind drei männliche Musiker die neben den Instrumenten auch Singen und und eine weibliche Musikerin mit Schwerpunkt Gesang und gelegentlichem Instrumenteneinsatz.
Die Band besteht aus vier Musiker*in unterschiedlichen Alters und musikalischer Erfahrungen.
Die Band besteht aus vier Musiker*innen unterschiedlichen Alters und musikalischer Erfahrungen.
Die Band besteht aus vier Musizierende unterschiedlichen Alters und musikalischer Erfahrungen.
Die Band besteht aus vier Musizierenden unterschiedlichen Alters und musikalischer Erfahrungen. (03.08.2023 00:41)
antworten

N. N.: Band aus vier Musikys bestehend

#phettberg (03.08.2023 09:38)
antworten

Torsten Siever: Letzteres: Die Band besteht aus vier Musizierenden ... Auch Musiker*innen können Sie verwenden, ist aber nicht rechtschreibkonform und der Plural -innen suggeriert mehrere weibliche Personen (deshalb ja auch Ihre Frage). (03.08.2023 10:40)
antworten

N. N.: Danke, ich denke auch, das Musizierende die beste Lösung ist und auch noch Dudengerecht. (09.08.2023 12:11)
antworten

N. N.: Die Arbeitsgruppe „Feministisch Sprachhandeln" an der Berliner Humboldt-Universität schlägt in einer Broschüre mit "antidiskriminierenden Sprachempfehlungen" vor, die sogenannte "a-Form" zu verwenden, d. h. aus dem "Drucker" wird der "Drucka". Beispielsatz aus der Broschüre: „Unsa Lautsprecha ist permanent auf Demos unterwegs. Ea erfreut sich hoher Beliebtheit.“ Es müssten alle Wörte, der auf -er enden, umgeschrieben werden: Computa, Türöffna, Rasiera, Lehra, Briefbeschwera, Rennfahra, Boxenluda, Pullova, Fernseha ... usw. (01.08.2023 21:42)
antworten

N. N.: Wunderbar. (02.08.2023 08:04)
antworten

N. N.: Wundabar. (02.08.2023 23:57)
antworten

Torsten Siever: Ich denke, dass wir jetzt genug über ens erfahren haben. Danke! (31.07.2023 08:11)
antworten

N. N.: https://www.duden.de/rechtschreibung/Ens (01.08.2023 11:36)
antworten

Torsten Siever: Was möchten Sie mit diesem Verweis sagen? Dieses Ens ist ein Substantiv, das nichts mit dem vorgeschlagenen Suffix -ens zu tun hat. Es ist nicht der Mitte der Wortfolge Mensch entnommen, sondern geht auf lat. esse zurück. Wenn Sie damit sagen möchten, dass das zum Suffix passt, dann stimme ich Ihnen zu absolut zu. Deshalb ist es der Sprachgemeinschaft als neutrales Suffix offensichtlich dennoch zu unpraktikabel. (01.08.2023 15:31)
antworten

N. N.: Ens heißt Wesen/Essenz. "ens" steht für alle. Man könnte damit sagen, dass alle die Essenz dieser Welt sind (02.08.2023 08:09)
antworten

N. N.: Ens Käufens und ens Einkaufsskorb: https://www.youtube.com/watch?v=jDYuSEQKKTY (27.07.2023 23:40)
antworten

Torsten Siever: Ja, das war/ist tatsächlich ein ernsthaft geäußerter Vorschlag von Lann Hornscheidt bzw. der Feminismus-AG an der Humboldt-Universität zu Berlin gewesen (und wird noch heute im Leitfaden genannt, Hornscheidt ist aber ausgeschieden). (Was zur Aufgabe der Professur geführt hat, ist mir nicht bekannt; im Bulletin 54/2017 werden »persönliche[] Angriffe« erwähnt.) Jede Person kann Vorschläge unterbreiten, aber dass solche Vorschläge nicht zielführend sind, dürfte klar sein (und ist an der fehlenden Anwendung ja auch ablesbar). (28.07.2023 10:43)
antworten

N. N.: Ens gutens Videns. Das Wort Ens kommt von Mensch und steht für alle. Alle. Du und ich. Ja, alle. Deutsch ist ens tollens, modernens und inkludierens Sprachens.

Grüße Dr.ens lit. Ensburg (30.07.2023 20:36)
antworten

N. N.: Erst mit ens "Enstended Mix"-Version erreicht ens Videns ens Ensstadium: https://www.youtube.com/watch?v=Zrjinw0ITvU (31.07.2023 00:44)
antworten

N. N.: Hurra, wir Männer sind unsterblich! Die Leichen sind alle weiblich! (27.07.2023 23:06)
antworten

N. N.: Leichende (28.07.2023 15:09)
antworten

N. N.: Leichens (30.07.2023 15:24)
antworten

N. N.: Ein wissenschaftlicher Beitrag um Thema:
https://youtu.be/aZaBzeVbLnQ (27.07.2023 22:56)
antworten

N. N.: Ens Frau ist ens Haidens. (30.07.2023 22:00)
antworten

N. N. zum Suchwort »kaufmännisch«: wie wäre es mit kauffraulich als weibliche bezeichnung? (27.07.2023 14:38)
antworten

N. N.: ... beinhaltet dann auch "käufliche Frauen"? (27.07.2023 23:10)
antworten

N. N.: Ja, das wäre auch ein kaufmännischer Beruf. (30.07.2023 11:40)
antworten

N. N. zum Suchwort »Beauftragter«: ich suche nach einer neutralen Bezeichnung, damit sich die Herren nicht auf den Schlipps getreten fühlen! (27.07.2023 12:44)
antworten

Torsten Siever: Bei der oder die Beauftragte bzw. die Beauftragten fühlt sich sicher kein Herr auf den Schlips getreten … es ist neutral. (27.07.2023 12:50)
antworten

N. N. zum Suchwort »Wurstenden und Wurstendeten Mietenden Mietendenden«: Mietenden von Mietenden und Mietendeten? Bei allem Verständnis soll doch Sprache der Verständigung dienen und nicht der Verwirrung. Überlegt doch mal selber was geht und was nicht geht. (26.07.2023 23:48)
antworten

Torsten Siever: Wenn Sie Mietende nicht schön finden, verwenden Sie doch einfach zur Miete Wohnende oder Mieter/innen oder anderes. (27.07.2023 12:54)
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N. N.: Schreiben Sie doch einfach "Mietens". Die Endung -ens steht für ALLE: männlich, weiblich, divers, da die WÖrter -ens im Wort "Mensch" vorkommen. Einfach mal Lann-Hornscheidt googeln. (27.07.2023 23:38)
antworten

N. N.: Sie haben aber auch gehörig eins an der Waffel, oder? (28.07.2023 10:21)
antworten

N. N.: Ens an der Waffel, bitteschön. (28.07.2023 15:10)
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N. N.: Ens Käufens und ens Einkaufskorb [Techno-Vollversion]: https://www.youtube.com/watch?v=zRuNppF6fYk (29.07.2023 02:31)
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N. N.: Ens gute Mukkens von DJ*ens Lann Horny (30.07.2023 17:06)
antworten

N. N.: WurstEnden? Alles hat ens Ende, nur die Wurst hat zwei. (30.07.2023 22:02)
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N. N.: In Ihrer Datenbank wird als weibliche Form von "Hauptmann" die "Hauptfrau" ausgegeben. Dienstgrade werden, meines Wissens nach, nicht gegendert. Wenn doch, hätten Sie eine Quelle dazu? (25.07.2023 20:27)
antworten

Torsten Siever: Die Aussage »Dienstgrade werden nicht gegendert« ist eine, die auf Traditionen beruht. Tradition ist auch das generische Maskulinum. Gemäß Orthografienorm darf es Formen wie »Professor*in« nicht geben, tatsächlich sind diese an Unis Alltag. Es ist für mich eine geschlechterberücksichtigende Sprache nicht denkbar, bei der Professor gegendert wird, eine Frau beim Militär aber als Hauptmann bezeichnet wird. Entweder gendert man oder nicht. Eine Quelle braucht es dafür nicht, aber Ihre Darstellung ist ja nun hier protokolliert. Ich kann das bei milit. Dienstgraden sogar nachvollziehen, aber mir scheint der Ausdruck dann überholenswert (wie auch Landsmann, Feuerwehrmann etc.). (26.07.2023 09:54)
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N. N.: Lümmel = Lümmeline (23.07.2023 18:52)
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N. N.: Sultan = Sultanine (23.07.2023 15:16)
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N. N.: Es gibt Begriffe, die eindeutig nicht geschlechtsneutral sind, z.B. Mensch, Gast, Profi, Vandale, Sträfling (männlich) oder Person, Fachkraft, Geschäftsleitung (weiblich). Wenn ich als Mann in einem Aufzug fahre, in dem nur Personen erlaubt sind, müsste ich mich eigentlich nicht mitgenommen fühlen – wären allerdings Fahrgäste erlaubt, erginge es den Frauen so. Also müssten doch alle Schilder ausgetauscht werden, auf denen nicht steht, wieviele Personen einsteigen dürfen, sondern wieviele Mitfahrende. (20.07.2023 23:38)
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N. N.: Mitfahrer*innen

Und ach ja... Genus ist nicht Sexus. (21.07.2023 12:15)
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N. N.: Ens Mitfahrens (21.07.2023 12:17)
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Torsten Siever: Wenn Sie Genus und Sexus gleichsetzen, haben Sie eine ganze Menge Schilder auszutauschen … (21.07.2023 12:57)
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N. N. zum Suchwort »n«: Bürgermeisterkandidat/-innen aufgelöst => Kandidat/-innen für das Amt des Bürgermeisters. Bürgermeister aufgelöst => viel Spaß dabei (20.07.2023 18:04)
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N. N.: "Person, die das höchste Amt einer Stadt inne haben möchte" wäre eine mögliche geschlechtsneutrale und inklusive Form. (21.07.2023 12:39)
antworten

N. N. zum Suchwort »bürgermeisterkandidat«: Ich finde "Bürgermeisterkandidat/-innen" ist zu schwach gegendert, müsste es nicht heißen "Bürger/-innenmeister/-innenkandidat/-innen"? (20.07.2023 14:57)
antworten

Torsten Siever: Tun Sie das. Leider ist aber beides ungrammatisch: Bürgermeisterkandidat/-innen aufgelöst wäre »Bürgermeisterkandidat und Bürgermeisterkandidatinnen« (Sie wollen aber sicher mehrere Männer zulassen), hier sind also keine Kurzformen grammatisch. Die andere Frage ist, wie stringend man gendern möchte. Wenn Ihren Text jmd. lesen soll, sollten Sie sich überlegen, ob Sie nicht anders mit dem Wort umgehen. Zudem ist die Frage, was Bürger/-innenmeister/-innenkandidat/-innen ist/bedeutet. Wie viel BMs soll es denn später geben? (20.07.2023 15:58)
antworten

N. N.: Bürgensmeistenskandidatens (21.07.2023 12:16)
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N. N. zum Suchwort »vordenker«: Wie funktioniert es bei folgendem Beispiel: Mit Vordenkern und Querdenkern aus unterschiedlichen Disziplinen. Wie funktioniert es bei folgendem Beispiel: Mit Vor- und Querdenkern aus unterschiedlichen Disziplinen. (19.07.2023 09:45)
antworten

Torsten Siever: Das finden Sie in entsprechenden Einträgen, z. B. in https://www.genderator.app/wb/vordenker/. Dort werden verschiedene Varianten genannt, je nach Vorliebe. Wenn Sie jedoch meinen, dass das alles zu komplex wird: Ja, z. T. wird es sehr komplex und unleserlich, allerdings nicht in Ihrem Fall: Mit Vor- und Querdenkenden aus unterschiedlichen Disziplinen (2 Zeichen mehr, syntaktisch unverändert). (19.07.2023 11:19)
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N. N.: Querdenkende oder Querdenkens (21.07.2023 12:21)
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N. N. zum Suchwort »schüler«: Wie können Komposita mit der Pluralform genderneutral formuliert werden? Als Beispiele: Schülerzeitung, Eltern-Lehrer-Gespräch, Schülerinteresse, Schülerfirma, ... (15.07.2023 15:58)
antworten

Torsten Siever: Komposita sind leider ein echtes Problem. Wir empfehlen, die linken Bestandteile nicht zu gendern, man kann das -er ja als Mitteelement ansehen (Fuge). Für Ihre Beispiele hilft andernfalls nur die nicht zulässigen Kurzformen wie Schüler*innenzeitung (das wird mitunter sehr komplex und semantisch falsch) oder auszuweichen: Schulzeitung, Eltern-Lehrkraft-Gespräch (nicht lustig bei Arzt-Patienten-Gespräch), Schulkindinteresse (eher nur für Grundschule) und Jugendlichen-Firma (wenn es tatsächlich Schüler sind: Firma im Schulkontext o. Ä.) (15.07.2023 17:32)
antworten

N. N.: Patientengespräch (15.09.2023 18:42)
antworten

N. N.: Lieber Kunde (14.07.2023 13:17)
antworten

Torsten Siever: Liebe Kundschaft ... (14.07.2023 13:32)
antworten

N. N. zum Suchwort »oberfeldwebel«: Dienstgrade werden nicht gegendert.
Es heißt Herr Oberfeldwebel Mustermann bzw. Frau Oberfeldwebel Mustermann
oder
Frau Hauptmann Mustermann bzw. Herr Hauptmann Mustermann (13.07.2023 10:13)
antworten

N. N. zum Suchwort »doktor«: 1. Wie wird Doktoringenieur richtig in der weiblichen Form geschrieben und abgekürzt? Dr.Ing. bezieht sich meiner Meinung nach auf beide Geschlechter. Ist die ausgeschriebene Form Doktoriningenieurin? Oder reicht Doktoringenieurin. 2. Statt Doktorvater wird bei der weiblichen Form Doktormutter genutzt. Wird, wenn es sich dabei um eine Doktorandin handelt, von Doktorinvater bzw. Doktorinmutter gesprochen? (07.07.2023 15:09)
antworten

Torsten Siever: Dr. Ing. ist neutral – es steht auch für Doktor*in …. Die mitunter zu findenden Abkürzungen Dr.in oder Prof.in sind nicht zu empfehlen, im 2. Fall gar absurd, da es sich um eine Kopf-Abk. handelt und der Rest, also auch -in abgeschnitten wird; damit steht die Abk. auch für Professuren etc. Bezüglich der Wortbildungen (Komposita) haben wir uns schon mehrfach gegen ein Gendern der Erstbestandteile ausgesprochen. Versuchen Sie mal Bürgermeisterkandidatin korrekt zu gendern. Doktormutter kann man neutral lesen, etwa im Sinne von Doktoratsmutter. Andernfalls würde ich nicht Doktorinmutter verwenden, sondern ausweichen. (08.07.2023 09:37)
antworten

N. N.: Wenn Gendern zum zwanghaften Wahn wird: https://www.msn.com/de-de/unterhaltung/news/irre-gender-panne-beim-orf-sender-entschuldigt-sich-gleich-zweimal/ar-AA1dxWo7?ocid=msedgntp&;cvid=336e60e916264ed49d708f9416d2d8fe&ei=34#comments (07.07.2023 11:38)
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N. N. zum Suchwort »jemand«: jemensch (06.07.2023 18:17)
antworten

N. N.: ENS (21.07.2023 12:18)
antworten

N. N. zum Suchwort »schlaufuchs«: Die Ersatzform Schlaumeier ist eine eher abwertende Bezeichnung für einen Besserwisser. Der Schlaufuchs ist eine positive gemeinte Bezeichnung insbesondere für Kinder, die besonders schlau sind. (06.07.2023 13:06)
antworten

N. N.: [...] so kann jede*r Leser*in mich und die Themen, welche mich interessieren, vielleicht ein wenig besser verstehen. (03.07.2023 12:26)
antworten

Torsten Siever: Ja, so ist das gedacht. :-) (03.07.2023 13:07)
antworten

N. N.: Beim Gendern wird ja gern die Partizipialform gebraucht, Beispiel "Radfahrende" statt "Radfahrer". Sollte man dann nicht im GENDERATOR+ die korrekten Zeitformen hinzufügen und auch verwenden? Die korrekten Zeitformen in dem Beispiel wie folgt: Präsens: "Radfahrende" Präteritum: "Radgefahrene" Perfekt: "Radgefahrenhabende" Plusquamperfekt: "Radgefahrenhattende" Futur I: "Radfahrenwerdende" Futur II: "Radgefahrenhabenwerdende" (29.06.2023 13:02)
antworten

N. N.: D. Meisezahl: Die Substantivierung von Partizipien, um die "Genderei" durchzusetzen, halte ich generell für problematisch: erstens wird die Vielfalt von Geschlechtern, die nach Lesart von einigen nicht mit biologisch fundierten Grundwissen Ausgestatteten existieren soll, wieder auf 2 Geschlechter reduziert. Man könnte daraus eine Diskriminierungsabsicht konstruieren. Zweitens wären Mißverständnisse nicht auszuschließen. Beispiel: Verkehrsunfälle – es wird unklar ob tote Radfahrende nicht vielleicht doch radfahrende Tote sind. (02.07.2023 19:04)
antworten

N. N.: Sie könnten doch ganz einfach "Person" hinter der Substantivierung schreiben, damit wären alle happy und kein Geschlecht diskriminiert. Sie machen es vielleicht komplitziert... Und im Falle eines Verkehrsunfalls wären es dann die "Radgefahrenhattenden PERSONEN". (02.07.2023 20:31)
antworten

N. N.: D. Meisezahl: So machen wir das. Es wird die perfekte Kommunikation. Ohne etwas zu sagen können wir stundenlang kommunizieren, ganz zeitgerecht. (03.07.2023 17:58)
antworten

N. N.: Erbsenzähler: "Erbsen zählende Person"; Korinthenkacker: "Korinthen ausscheidende Person" (29.06.2023 12:57)
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N. N. zum Suchwort »seiner«: seiner Arbeit (29.06.2023 00:55)
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N. N. zum Suchwort »mitglied«: Bei mir wirft sich erst bei der Mehrzahl die Frage auf, ob es dann noch neutral ist – Mitglieder.... Also suche ich nach einer Alternative. Dabei war Mitglieder schon meine Alternative zu Akteure, genauer Bildungsakteure. (28.06.2023 15:56)
antworten

Torsten Siever: Sie meinen wegen der -er-Endung? Das ist doch kein Männlichkeitsmarker! -er als Pluralendung gibt es auch bei Ei, Amt, Wort oder Geist. Nur weil Feminina nicht auf -er enden (vgl. aber die Paradeis, die Paradeiser), können Sie doch nicht rückschließen, dass -er eine Männlichkeit markierende Flexionsendung ist. Dazu kommen noch Wortausgänge auf -er wie in Eimer, Leiter, Mutter etc. (28.06.2023 16:27)
antworten

N. N.: Ich würde mich Ihrer Meinung gerne anschließen, allerdings wurde tatsächlich Mitglieder in einigen Gremien, in denen ich anwesend war in Mitglieder:innen umgeändert – geschrieben und gesprochen. Und da überlege ich mir lieber eine Alternative oder benutze es nur noch singular. (28.06.2023 17:06)
antworten

Torsten Siever: Oha, ja, in diesem Fall würde ich auch zu Alternativen greifen. Statt des nicht neutralen Akteure/Akteurinnen ließe sich dann unter Umständen Mitwirkende, Beteiligte, Angehörige verwenden. (29.06.2023 08:20)
antworten

N. N. zum Suchwort »zahnfee«: Zahnfee: männlich: "Zahnelf", genderneutral: "Zähne gegen Geschenke tauschendes Fabelwesen" (28.06.2023 01:33)
antworten

N. N.: Zum Suchwort „Milchmädchenrechnung“: männliche Form: „Milchbubenrechnung“, genderneutral: „Trugschluss; Irrtum; falsche Erwartung; Fehlschluss; Illusion“ (27.06.2023 23:18)
antworten

N. N.: Zum Suchwort "Marktschreier" (pl.): genderneutral: "Angebotsausrufende" (27.06.2023 20:46)
antworten

N. N.: Hansdampf in allen Gassen: genderneutral: "in allen Gassen dampfende Person" (27.06.2023 20:45)
antworten

N. N.: Zum Suchwort „Heinzelmännchen“: weibliche Form: „Heinzelweibchen“, neutral: „Heinzelpersönchen“ (27.06.2023 20:43)
antworten

N. N.: Zum Suchwort „Tante-Emma-Laden“: männliche Form: „Onkel-Emmerich-Laden“, genderneutral: „kleines Einzelhandelsgeschäft für Waren des täglichen Bedarfs“ (27.06.2023 20:42)
antworten

N. N.: Zum Suchwort „Otto-Normalverbraucher“: weibliche Form: „Emma-Normalverbraucherin“; genderneutral: „Durchschnittsmensch/-person“ (27.06.2023 20:41)
antworten

N. N.: Spargeltarzan (27.06.2023 18:22)
antworten

N. N.: weiblich: „Spargel-Jane“, genderneutral: „Person mit niedrigem Körpergewicht und schmalem Körperbau“ (27.06.2023 20:39)
antworten

N. N.: Zum Suchwort „Spargeltarzan“: weiblich: „Spargel-Jane“, genderneutral: „Person mit niedrigem Körpergewicht und schmalem Körperbau“ (26.06.2023 19:01)
antworten

N. N.: Grinsepeter: weibliche Form: "Grinsepetra", genderneutrale Form: "Grinsegesicht" (25.06.2023 22:40)
antworten

N. N.: zum Suchwort »Schützenfest«: Fest zu Ehren der treffsichersten Person (21.06.2023 15:43)
antworten

N. N.: zum Suchwort »Schützenkönig«: Treffsicherste Person (21.06.2023 15:42)
antworten

N. N.: Hier las ich die Tage ein paar gute Vorschläge wie man das Wort "Lottofee" gendern kann, aber es gibt ZENSUR...ich glaube es war "Lotto-Elf" für männliche Version und "Fernsehansagende Person bei der Ziehung der Lottozahlen" als genderneutrale Version. Lotto-Feen sind doch nach wie vor im Einsatz und sollten auch gegendert werden. (21.06.2023 15:40)
antworten

Torsten Siever: »Zensur« gibt es für offensichtlich nicht ernstzunehmende Einträge, die zum 10. Mal eingetragen worden sind. Beispiel: Für »Boxen-Luder« die genderneutrale Form: »junge, attraktive sich bei großen Autorennen im Fahrendenlager aufhaltende und auf den Rennfahrzeugen posierende Person«. Und auch bei dem von Ihnen ebenfalls eingetragenen »Fest zu Ehren der treffsichersten Person« bin ich mir bzgl. der Ernsthaftigkeit nicht sicher … (21.06.2023 16:09)
antworten

N. N.: Gibt es denn eine bessere Alternative Ihrerseits für „Boxenluder“? Ich finde die genderneutrale Umschreibung, wie von Ihnen zitiert, keineswegs nicht ernstzunehmend. Lediglich männliche Umschreibungen wie „Boxen-Filou“, „Boxen-Macker“ etc. waren mit einem Augenzwinkern gemeint. Zurück zum Thema, wie gendert man nun „Boxen-Luder“ richtig bzw. besser??? (21.06.2023 18:58)
antworten

Torsten Siever: Offen gesagt gebrauche ich dieses Wort nicht und möchte es auch nicht lesen. Wer es gendern möchte, kann dies tun, doch frage ich mich nach dem Grund. Ich habe auf den wenigen Fotos, die ich bislang dazu gesehen habe, noch nie einen Mann oder eine andere Person als eine Frau gesehen – warum also gendern? (22.06.2023 09:01)
antworten

N. N.: Gleiches Argument wie bei der Lottofee. Da immer nur von "Boxenudern" die Rede ist, ist es kein Wunder, dass sich bei dieser sprachlichen Prägung der Wirklichkeit keine Männer für die Tätigkeit eines "Boxenluders" interessieren. Wobei die Formel 1 die "Grid Girls" (engl. Begriff für Boxenluder) abgeschafft haben, lediglich bei DTM gibt es sie noch und hier besteht Hoffnung, dass sich durch Gendern die Wirklichkeit doch noch umprägen lässt... (22.06.2023 12:45)
antworten

Torsten Siever: Boxenluder ist kein Wort, das gebraucht werden sollte. Es ist abwertend, derb und ein Schimpfwort. Das, was N. N. als Ersatzform anbietet, ist keine Alternative, sondern eine Umschreibung – und auch hier eine gänzlich anderen Stils. (22.06.2023 14:38)
antworten

Torsten Siever: Die genannten Einträge habe ich wiederhergestellt. Allerdings frage ich mich bei Lottofee ebenso, ob bzw. warum dieses Wort tatsächlich gegendert werden sollte. (22.06.2023 09:04)
antworten

N. N.: Sprache bildet Wirklichkeit ja nicht nur ab, sondern schafft sie auch. Durch Benennungen bzw. Nicht-Benennungen werden gesellschaftliche Vorstellungen davon, was normal und die Regel ist, aufgerufen und bestätigt. Wird zum Beispiel nur von "Lottofeen" gesprochen, dann sehen auch deutlich weniger Männer es als eine Möglichkeit an, selbst Lottofee zu werden. Bis heute gibt es mit Chris Fleischhauer ja nur ein männliche "fernsehansagende Person bei der Ziehung der Lottozahlen". Daher sollte nicht mehr von Lottofee gesprochen werden, sondern von "fernsehansagende Person bei der Ziehung der Lottozahlen". (22.06.2023 12:41)
antworten

Torsten Siever: Hier haben Sie mich falsch verstanden. Mir ist schon klar, dass mit Benennungen auch Festlegungen verbunden sein können und mitunter sicher auch sind – auch wenn viele Männer Hebammen geworden sind und offensichtlich ein Chris Fleischhauer »Lottofee« geworden ist. Sie mischen aber Stile: Während »fernsehansagende Person bei der Ziehung der Lottozahlen« sachlich und eher gehoben ist, ist »Lottofee« umgangssprachlich und scherzhaft. Und genau darum würde ich das Wort Lottofee nicht verwenden. (22.06.2023 14:21)
antworten

N. N.: für einen bestimmten Kunden oder Kundin (20.06.2023 11:50)
antworten

N. N.: Hier müssen Sie Kongruenz beachten: für einen bestimmten Kunden oder eine bestimmte Kundin ODER für eine:n bestimmte:n Kund:in, wenn es Kurzformen sein sollen/dürfen. (20.06.2023 12:07)
antworten

N. N.: Zum Suchwort „Boxen-Luder": männliche Form: „Boxen-Filou", genderneutral: junge, attraktive sich bei großen Autorennen im Fahrendenlager aufhaltende und auf den Rennfahrzeugen posierende Person" (20.06.2023 11:35)
antworten

N. N.: Zum Suchwort „Lotto-Fee": männliche Form: „Lotto-Elf" bzw. „Lotto-Alb", genderneutral: „Fernsehansagende Person bei der Ziehung der Lottozahlen" (20.06.2023 11:34)
antworten

N. N.: Wie gendere ich „Putzfee“? Ein Begriff, der – wie eine Google-Suche zeigt – nach wie vor sehr verbreitet ist? (20.06.2023 10:10)
antworten

N. N.: männlich: Putzelf, Putzalb; genderneutral: Reinigungskraft (27.06.2023 23:20)
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N. N. zum Suchwort »Honoratioren «: Honoratioren (19.06.2023 09:31)
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N. N. zum Suchwort »professor«: Hier in der örtlichen Uni wird Prof.in. verwendet, bzw. Prof'in was meiner Meinung nach beides sehr seltsam aussieht. Gibt es zu der Thematik eine offizielle Quelle, auf die man sich beziehen kann, ob nun Prof.in. falsch ist? (16.06.2023 14:48)
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N. N.: Ist auf jeden Fall falsch, denn die Abkürzung „Prof.in“ macht ja nur weibliche und männliche Personen sichtbar. Was ist mit Weder-noch-geschlechtlichen Professoren, Two-Spirit-Gender, Trans, 4. Geschlecht, Zwitter, Transvestiten, Hermaphroditen, Butch, Femen oder Gender-variabel? Also sagen Sie besser statt der Abkürzung „Prof.in“ genderneutral: „habilitierte akademische Lehrkraft mit eigenem Lehrstuhl“. (16.06.2023 22:50)
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Torsten Siever: Abkürzungen (und Kurzwörter) zeichnen sich dadurch aus, dass sie kurz sind. Für Professorinnen und Professoren ist daher die Abk. Prof. korrekt; Prof.in und Varianten sind eine geschlechtsbetonende Variante, die Abkürzungen zuwiderlaufen. Prof. ist die Abk. für ›Professor‹ und ›Professorin‹ (ein Kopfwort) und bedarf keiner Geschlechterspezifizierung. Im Gegenteil: Das Prinzip Kopfwort wird damit torpediert. Dies ist sprachwissenschaftlich nicht haltbar, sondern psychologisch bedingt; eine Professorin möchte offensichtlich betonen, dass sie weiblich ist.
Auch die Gender-Neutralität ist mit dem Kopfwort gewahrt: Sie bietet einen neutralen Platzhalter für ›Professorin, Professor‹ und ›Professor*in‹ oder wie immer man gendert. (16.06.2023 23:11)
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N. N. zum Suchwort »versicherungsnehmer«: Versicherungsnehmer (15.06.2023 15:32)
antworten

N. N.: Person, die sich bei einer Versicherungsgesellschaft gegen etwas versichert hat (16.06.2023 10:39)
antworten

N. N.: Zum Suchwort „Lotto-Fee“: männliche Form: „Lotto-Elf“ bzw. „Lotto-Alb“, genderneutral: „Fernsehansagende Person bei der Ziehung der Lottozahlen“ (14.06.2023 10:00)
antworten

N. N. zum Suchwort »aktivist«: Wie wärs mit Singular "Aktivisti" und Plural "Aktivistis" oder "Aktivisties"? Musiker*in -> Musiki (Plural Musikis oder Musikies) Lehrer*in -> Lehri (Plural Lehris oder Lehries) Brauchte man nur noch genderneutrale Pronomen (12.06.2023 18:38)
antworten

Torsten Siever: Grundsätzlich sind ganz neue Endungen durchaus denkbar, wenngleich sie einen äußerst starken Eingriff in den Sprachgebrauch darstellen (-x wie Lehrx, gesprochen Lehrix, ist ja auch schon vorgeschlagen worden). Was neben Pronomina noch fehlt: die Artikel. Entsprechend dann ei/di Lehri? Gegen das -i spricht, dass es als Plural-Endung existiert (Cappuccini) und als feminine Endung wahrgenommen werden könnte (wegen die und ggf. -in). (13.06.2023 11:17)
antworten

N. N.: Wie wäre es denn dann mit einer eigenen Substantiv-Endung für Männer, nämlich die Zusatzendung "-er"? Damit wird eindeutig signalisiert, dass es sich um einen oder mehrere Männer handelt. Die bisher sowohl für Männer als auch für beide Geschlechter verwendete herkömmliche Maskulinform sollte dann endgültig zur rein neutralen Bezeichnung werden, mit der Männer und Frauen gleichermaßen gemeint sind. Die folgenden Beispiele zeigen, wie die neue Maskulinendung für verschiedene Berufe aussieht (neutral/weiblich/männlich): Polizist-Polizistin-Polizister, Professor-Professorin-Professorer, Gynäkologe-Gynäkologin-Gynäkologer, Steinmetz-Steinmetzin-Steinmetzer, Chirurg-Chirurgin-Chirurger, Papst-Päpstin-Papster, Pilot-Pilotin-Piloter, Arzt-Ärztin-Arzter etc. (13.06.2023 12:47)
antworten

Torsten Siever: Das wäre ein praktikabler Weg. Allerdings fehlt in Ihrer Liste die typische -er-Bildung wie Fahrer, Lehrer, Müller. Hier würden wir Haplologien schaffen, die wir im Regelfall abbauen/reduzieren wie bei Zaubererin → Zauberin (statt Zaubererin). Also Fahrer-Fahrerin-Fahrerer, Lehrer-Lehrerin-Lehrerer etc. Zudem befürchte ich, dass für einige der Artikel dagegen spricht, wenn es dabei bleibt, also der Lehrer, die Lehrerin, der Lehrerer. Es stören sich einige ja schon am maskulinen der Gast. Aber dennoch durchaus denkbar! (13.06.2023 13:01)
antworten

N. N.: Also so: (neutral/weiblich/männlich): Aktivist-Aktivistin-Aktivister, Musiker-Musikerin-Musikerer, Lehrer-Lehrerin-Lehrerer (13.06.2023 12:49)
antworten

Torsten Siever: Ah ja, beim Schreiben meiner Antworten haben Sie die -er-Beispiele ergänzt. :-) Danke! (13.06.2023 13:03)
antworten

N. N.: Der Artikel „der“ würde allerdings in der neutralen Form „Lehrer“ nicht existieren, da es eine reine Pluralforn wäre, wie das bereits jetzt existierende generische Maskulinum. Das heißt: „die Lehrer“ (neutral, mehrere männliche und weibliche Lehrer), während „die Lehrerinnen“ eine rein weibliche Gruppe meint und „die Lehrerer“ eine rein männliche Lehrerschaft. Im Singular existiert natürlich nur „die Lehrerin“ (Frau) und „der Lehrerer“ (Mann). (13.06.2023 14:19)
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N. N. zum Suchwort »bewirten«: zum Suchwort "bewirten": Da steckt die männliche Form "Wirt" hinter, genderneutraler Vorschlag: "mit Speis und Trank versorgen" (12.06.2023 12:55)
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Torsten Siever: Oha, da haben Sie aber viel zu ersetzen, etwa auch anfreunden oder bezeugen … (12.06.2023 16:00)
antworten

N. N.: Statt bezeugen: "über, für etwas Zeugnis ablegen", statt anfreunden: "mit einer Bezugsperson engen Kontakt aufbauen" (13.06.2023 12:53)
antworten

N. N. zum Suchwort »Bürgermeister«: Was ist mit den Bürgerinnen? (10.06.2023 15:05)
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Torsten Siever: S. die Diskussion hier und allgemeiner, aber sogar zu einfachen Wörtern (nicht Komposita, auf die Sie sich mit der Frage beziehen) wie »Bäcker« https://gfds.de/jeder-von-uns-sagt-ich-gehe-zum-baecker/. (12.06.2023 10:45)
antworten

N. N.: Vorschlag: Statt "Ich gehe zum Bäcker", heißt es genderneutral kurz und knackig: "Ich gehe zum Backwarenfachpersonal mit angeschlossener Betriebs- und Verkaufsstätte". (12.06.2023 12:46)
antworten

N. N. zum Suchwort »Mitarbeitergruppen«: Muss ich das Wort Mitarbeitergruppen gendern? Mitarbeiter habe ich zuvor in meiner Arbeit so gegendert: MitarbeiterInnen (09.06.2023 17:53)
antworten

N. N.: Ja, dies wird empfohlen, und zwar wie folgt: "Gruppe von Betriebszugehörigen" (09.06.2023 18:50)
antworten

N. N.: Als Frau möchte ich nicht "verarztet" werden, besser wäre der Begriff "medizinisch behandelt". (09.06.2023 15:31)
antworten

N. N. zum Suchwort »hochschullehrer«: Ist das wirklich richtig? Aus meiner Sicht nicht.
... einen weitere:n Hochschullehrer:in oder habilitierte:n Wissenschaftler:in als Zweitbetreuer:in zu benennen (09.06.2023 10:28)
antworten

Torsten Siever: Korrekt (nicht im orthografischen, aber Gender-Sinn) ist ... eine:n weitere:n Hochschullehrer:in oder habilitierte:n Wissenschaftler:in als Zweitbetreuer:in zu benennen. (Auch die Artikel müssen angepasst werden.) (09.06.2023 11:00)
antworten

N. N.: Korrekter wäre: "... eine weitere Person des Hochschullehrkörpers oder eine Lehrperson mit Habilitation als Zweitbetreuung zu benennen." (09.06.2023 15:15)
antworten

Torsten Siever: Vielen Dank! Streng genommen ist dies allerdings nicht »korrekter«; es handelt sich dabei lediglich um eine bzgl. Geschlecht neutralisierte (sehr gute) Varianten, die zudem lesbarer ist. Wenn Sie im übrigen Text :in verwenden, können Sie beides anwenden, da :in für alle Geschlechter stehen soll. (10.06.2023 05:49)
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N. N. zum Suchwort »mitglied«: Und was wäre eine gute, wirklich neutrale Alternative? (08.06.2023 11:47)
antworten

Torsten Siever: Wieso »wirklich«? Zu Mitglied bedarf es keiner Alternative, dies ist neutral. (08.06.2023 15:21)
antworten

N. N. zum Suchwort »kaufmännisch«: Geht nicht Kaufmenschig? Auch wenn’s dumm klingt😅 (04.06.2023 16:50)
antworten

Torsten Siever: Bildungen auf -ig funktionieren zwar neben Verben (freud-ig) auch mit Substantiven, aber leider nicht mit Personenbezeichnungen (*Mensch+ig, *Jogger+ig im Sinne von ›Mensch sein‹, aber: Gewicht+ig ›Gewicht habend‹). Dennoch gute Idee! (05.06.2023 16:16)
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N. N. zum Suchwort »I-Männchen«: Wie sagt man es heute korrekt? Erstklässler, i-Männchen? (04.06.2023 13:58)
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Torsten Siever: Ich kenne keine wirklich gute Ersatzform, aber würde eingeschulte Kinder, Erstklässler/-innen o. Ä. verwenden. Bei Schütze ist die weibliche Bez. übrigens ABC-Schützin. (05.06.2023 16:11)
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N. N.: "Schulanfangende" wäre eine gute Ersatzform. (06.06.2023 10:07)
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N. N.: Wie gendert man Hausarzt richtig? (02.06.2023 15:04)
antworten

N. N.: Eines Tages fährt ein Vater seinen Sohn mit dem Auto zu einem Genderwettbewerb. Doch auf der Autobahn kommt es zu einer schlimmen Massenkarambolage, der Vater ist sofort tot. Der Sohn hat nur ein paar blaue Flecken und eine Platzwunde am Kopf und wird vom Unfallort mit dem Taxi zur nächsten Hausarzt-Praxis gefahren, wo die Wunde genäht werden soll. Er wird in das Sprechzimmer gebracht, in dem bereits die Hausärzte die Behandlung vorbereiten. Als sie sich jedoch über den Jungen auf der Praxisliege beugen, wird jemand aus dem Team kreidebleich und sagt mit erschrockener Stimme: »Ich kann ihm die Platzwunde nicht nähen – das ist mein Sohn!« Dass es sich um eine Hausärztin und somit um die Mutter des Jungen handeln könnte, darauf kommt man nicht so schnell, denn wer »Hausärzte« liest, denkt oftmals ausschließlich an Männer. Das Beispiel zeigt, dass Frauen zwar oft ›mitgemeint‹ sein mögen, doch nicht immer mitg (02.06.2023 15:07)
antworten

N. N.: ...mitgedacht werden. Eine gendergerechte Formulierung lautet m. E. daher "Hausbesuche durchführende medizinische Fachkraft mit Approbation".

[BITTE BEACHTEN: Diese Antwort wurde auf demselben Computer verfasst, auf dem 3 min zuvor die Frage gestellt worden ist!] (02.06.2023 15:08)
antworten

Torsten Siever: M. E. ist zu dieser Konstruktion mehreres zu sagen. 1. Wer hat mehrere »Hausärzte«, die eine Wundnaht vorbereiten? 2. (nur Sg.) Bei weiblichen Einzelpersonen ist heute unstrittig, dass Ärztin verwendet wird; Belege wie Frau Professor sind heute nicht mehr signifikant vertreten. 3. Durch »Vater«/»Sohn«/»ihm« ist das Geschlecht ›voreingestellt‹, daher die Assoziation (Ihre Absicht). 4. Es ist in Ihrem Bsp. völlig irrelevant, ob die OP 2 Ärztinnen, 1 Arzt und eine Ärztin oder 2 Ärzte durchführen. 5. Von etwa der Paarform auf Ihren Vorschlag auszuweichen, halte ich für wenig realistisch; schreiben Sie den Witz mal um. (04.06.2023 10:49)
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N. N.: Eigentlich war es ernst gemeint, zumal sich das Beispiel bzw. „Rätsel“ in vergleichbarer Form ja auch hier auf Ihrer Website zum Thema „Gendern“ findet, nachzulesen unter: https://www.correctura.com/wissen/sprache/gendern/
1. Auch in Ihrem Beispiel ist es heutzutage unstrittig, dass bei einer weiblichen Person von einer „Chirurgin“ gesprochen würde. 2. Auch in Ihrem Beispiel ist durch »Vater«/»Sohn«/»ihm« das Geschlecht› voreingestellt‹, daher die Assoziation (Ihre Absicht).
Anscheinend ist solch ein „Framing“ nur dann ok, wenn es Ihrer eigenen Absicht entspricht, oder? Einen konstruktiven Vorschlag zum Wort „Hausarzt“ vermisse ich. (04.06.2023 15:36)
antworten

Torsten Siever: Natürlich war dies Absicht, das Bsp. sollte doch das Problem aufwerfen! Wir sprechen uns aber nicht dafür aus, dass deshalb alles unter allen Umständen gegendert werden soll. Beispielsweise empfehlen wir nicht, Leserschaft oder gar Bürger*innenmeister*innenkandidat*innen zu gendern, zumal Letzteres nicht mal semantisch korrekt ist. Mit solchen Formen erreichen Sie m. E. kaum das für Sie angenommene Ziel einer geschlechterberücksichtigenden Sprache. Aktuell (WDR-Umfrage 2023) ist die Akzeptanz immer noch gering und vor allem abnehmend. [...] (05.06.2023 15:59)
antworten

Torsten Siever: [...] Zu dieser Abnahme tragen mit Sicherheit Ersatzformen wie »Hausbesuche durchführende medizinische Fachkraft mit Approbation« für Hausarzt bei (zumal Hausarzt eher nicht mehr diese Bedeutung hat). Selbst gebärende Person auf tagesschau.de hat schon riesige Wellen geschlagen. Ich kenne leider auch kein geeignetes Wort, aber dann wähle ich in diesem Kontext eben Ärztinnen und Ärzte oder hausärztliches Team (passt nicht immer, aber im Bsp., Sie haben es selbst gewählt) und bemühe mich im restlichen Text um andere Ersatzformen – wo es sie gibt. (05.06.2023 16:07)
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N. N. zum Suchwort »Gastroenterologe«: Wie gendert man "Gastroenterologe" richtig? (25.05.2023 10:54)
antworten

N. N.: Ärztliches auf die Gesundheit des Magen-Darm-Trakts, der Bauchspeicheldrüse, des Gallesystems und der Leber sowie viele Infektionskrankheiten, die diese betreffen, spezialisiertes Fachpersonal. (25.05.2023 11:19)
antworten

Torsten Siever: Das hängt von der Form des Genderns ab. Entweder Gastroenterologinnen und Gastroenterologen, GastroenterologIn oder Gastroenterolog:in etc. (25.05.2023 14:04)
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N. N.: Der/die Fahrer:in muss die vorgeschriebene behördliche Fahrerlaubnis (Führerschein) zum Zeitpunkt der Dienstreise besitzen. (24.05.2023 10:10)
antworten

Torsten Siever: Der:die müsste es sein, wenn Sie die Kurzform verwenden. Der Schrägstrich steht für entweder oder, der Doppelpunkt soll für alle Geschlechter stehen. Oder Fahrer/-in. (24.05.2023 10:30)
antworten

N. N.: Wenn das generische Maskulinum "Frauen unsichtbar macht" – so lautet ja die gängige Begründung für eine gendergerechte Sprache – wie gehe ich dann mit dem generischen Femininum (die Person, die Koryphäe, die Waise, die Geisel usw.) um? Schließlich sollten dann auch der Gerechtigkeit halber die Männer sichtbar sein. (22.05.2023 02:20)
antworten

N. N.: Guter Punkt. Wir schlagen daher eine eigene Substantiv-Endung für Männer vor, nämlich die Zusatzendung "-er". Damit wird eindeutig signalisiert, dass es sich um einen oder mehrere Männer handelt. Die bisher sowohl für Männer als auch für beide Geschlechter verwendete herkömmliche Maskulinform sollte dann endgültig zur rein neutralen Bezeichnung werden, mit der Männer und Frauen gleichermaßen gemeint sind. Die folgenden Beispiele zeigen, wie die neue Maskulinendung für verschiedene Berufe aussieht (neutral/weiblich/männlich): Polizist-Polizistin-Polizister, Professor-Professorin-Professorer, Gynäkologe-Gynäkologin-Gynäkologer, Steinmetz-Steinmetzin-Steinmetzer, Chirurg-Chirurgin-Chirurger, Papst-Päpstin-Papster, Pilot-Pilotin-Piloter, Arzt-Ärztin-Arzter etc. (22.05.2023 03:23)
antworten

N. N. zum Suchwort »freund«: "Gefährte" ist doch gar keine Ersatzform (von *freund(in)), schließlich gibt es auch "Gefährtin", oder? (20.05.2023 14:37)
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N. N.: Hallo
Wie wären die gendergerechten Formen des recht neuen Begriffs – Klimakleber? Dazu habe ich im Wörterbuch nichts gefunden. (19.05.2023 09:25)
antworten

Torsten Siever: Kleber hat zwei Bedeutungen, bisher vor allem ›zusammenklebendes Produkt‹. Daher wirkt es seltsam, Kleber zu gendern, aber hier liegt eine regelmäßige Form vor (Verbstamm + er) in der Bedeutung ›jmd., der x-t‹. Der Eintrag findet sich nun unter https://www.genderator.app/wb/klimakleber/ – vielen Dank für den Hinweis. Eine so prägnante Ersatzform wie Klimakleber fällt mir allerdings leider nicht ein, es handelt sich ja auch noch um ein Wort mit Alliteration. (19.05.2023 11:41)
antworten

N. N.: Das generische Maskulinum spricht sowohl Männer als auch Frauen an, während Frauen eine eigene Endung "-in" bzw. "-innen" haben. Ist das nicht sexistisch bzw. mindestens diskriminierend? Wir Männer müssen uns meistens mit dem generischen Maskulinum begnügen, das zwar schon irgendwie Männer meint, aber meistens auch Frauen... (12.05.2023 00:56)
antworten

N. N.: Guter Punkt. Wir schlagen daher eine eigene Substantiv-Endung für Männer vor, nämlich die Zusatzendung "-er". Damit wird eindeutig signalisiert, dass es sich um einen oder mehrere Männer handelt. Die bisher sowohl für Männer als auch für beide Geschlechter verwendete herkömmliche Maskulinform sollte dann endgültig zur rein neutralen Bezeichnung werden, mit der Männer und Frauen gleichermaßen gemeint sind.
Die folgenden Beispiele zeigen, wie die neue Maskulinendung für verschiedene Berufe aussieht (neutral/weiblich/männlich): Polizist-Polizistin-Polizister, Professor-Professorin-Professorer, Gynäkologe-Gynäkologin-Gynäkologer, Steinmetz-Steinmetzin-Steinmetzer, Chirurg-Chirurgin-Chirurger, Papst-Päpstin-Papster, Pilot-Pilotin-Piloter, Arzt-Ärztin-Arzter etc. (12.05.2023 00:59)
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N. N.: Absolventen (28.04.2023 14:59)
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Torsten Siever: Gibt es hier: https://www.genderator.app/wb/Absolvent/ (05.05.2023 15:27)
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N. N. zum Suchwort »Spießer«: Spießer und Spießerin sind keine geschlechtsneutralen Begriffe. Könnt Ihr die noch mit aufnehmen? Kann man als genderneutrale Form dann "Spießbürgerliche" schreiben? (24.04.2023 10:57)
antworten

Torsten Siever: Ja, das geht. Vielen Dank für den Hinweis! (24.04.2023 13:04)
antworten

N. N.: Das Zitat aus dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse (1941/2011) weist im poeti-schen Sinne auf die Stufen des Lebens hin. Das Wunder der Geburt ist der Anfang der Bin-dung des Neugeborenen und des sich in Folge entwickelnden Kindes zu seinen Eltern oder anderen ersten Bezugspersonen. (23.04.2023 09:56)
antworten

N. N. zum Suchwort »Recruiter«: Recruiter (22.04.2023 11:00)
antworten

N. N.: Recruitende (22.04.2023 21:46)
antworten

N. N. zum Suchwort »Australier«: Hi, ich habe mir gerade eine Liste mit Nationalitäten und ein paar Berufen gemacht, die alle noch nicht im Generator sind. Hast du Interesse, dass ich sie hier hinein kopiere, oder wäre das unübersichtlich? (21.04.2023 17:12)
antworten

N. N. zum Suchwort »Salzstreuer«: Je nach Kontext „Salz streuende Person“, „Salzstreuende“ oder „zum Salzen verwendetes kleines Behältnis für den Esstisch“ (21.04.2023 12:09)
antworten

N. N.: Zum Suchwort „Salzstreuer“ (21.04.2023 12:11)
antworten

Torsten Siever: Salzstreuer komme ich auf 3 mögliche Bedeutungen: 1. als Person, die Salz auf die Straße streut, 2. als Person, die Salz ins Essen streut, und 3. das Behältnis. Als Personenbezeichnung konnte ich auf die Schnelle keine Belege finden, hier würde ich eher von Räumdiensten oder Straßenämtern sprechen. Als kulinarischer Salzstreuer hat sich mir gegenüber noch niemand vorgestellt und das Behältnis muss nicht umschrieben, da es keine Person bezeichnet. Aber natürlich kann man dies so umschreiben. (21.04.2023 15:57)
antworten

N. N. zum Suchwort »Türsteher «: „in der Tür stehende und Einlass kontrollierende Person“ (21.04.2023 11:48)
antworten

N. N.: Zum Suchwort „Türsteher“ (21.04.2023 11:49)
antworten

Torsten Siever: Danke, ist ergänzt! (21.04.2023 15:59)
antworten

N. N. zum Suchwort »kandidat«: Was mache ich, wenn ich viele männliche Kandidaten habe, aber nur eine Kandidatin? Kandidaten:in? Kann man singular und plural mischen? (18.04.2023 23:04)
antworten

Torsten Siever: Das kommt auf die Interpretation der Kurzform an. Grundsätzlich ist das jedenfalls nicht möglich, da (bei einem Wort) immer erst die Wortbildung (hier: Derivation = Ableitung der weiblichen Form mittels -in) erfolgt und dann die Flexion (z. B. Nominativ Plural) angehängt wird. Dies gilt umso mehr, wenn *in bzw. :in als neues Flexionssuffix angesehen wird, wie dies einige in der Linguistik tun. Aber als Paarform geht es prima: Die Kandidatin und Kandidaten … (19.04.2023 08:33)
antworten

N. N. zum Suchwort »jedermann«: Was soll den dieser Blödsinn – oder muß es jetzt ur-plötzlich dieses Blödsinn sein? (18.04.2023 15:01)
antworten

N. N. zum Suchwort »mensch«: Ist eigentlich schon einmal jemandem aufgefallen, dass im Plural plötzlich alle weiblich sind? Wir sollten dringend an einer Reform der deutschen Artikel arbeiten. ;-) gez. ein weiblicher Mensch (17.04.2023 12:40)
antworten

N. N. zum Suchwort »siegerliste«: Zum Eintrag Siegerliste: Neulich habe ich den 1. Platz bei einem Genderwettbewerb gewonnen und bin bei der Preisverleihung auf das Wort "Siegerliste" gestoßen. Das klingt in meinen Ohren ganz schön genderfeindlich und wenig sensibel gegenüber weiblichen Siegerinnen. Wie wäre es als Ersatzform mit "Triumphliste" oder "Platzierungsliste"? (12.04.2023 12:34)
antworten

N. N.: Nachtrag zu o. g. Vorschlägen: "Erfolgsliste" fiel mir gerade auch noch ein... (12.04.2023 12:36)
antworten

Torsten Siever: Vielen Dank, die Alternativen sind ergänzt. (13.04.2023 09:23)
antworten

N. N.: Ich hab´ wieder einen: Urlaubende ....... Grade gelesen, dass in einer Ferienregion Urlaubende zur Kasse gebeten werden sollen. Also einfallsreich sind se ja, die Gendernatoren ;-) (11.04.2023 12:04)
antworten

N. N. zum Suchwort »arbeitgeber«: Arbeitgebender und Vertretender wären Möglichkeiten. (06.04.2023 15:21)
antworten

Torsten Siever: Danke. Die Partizipialform Arbeitgebende ist schon aufgeführt, Vertretende scheint mir zu allgemein und ist komplexer als Vertretung (aber möglich, richtig). (11.04.2023 10:17)
antworten

N. N. zum Suchwort »Servicepartner«: Servicepartner: (autorisierter) Servicebetrieb als genderneutrale Alternative? (05.04.2023 12:58)
antworten

Torsten Siever: Ja, vielen Dank, ist ergänzt. (Wenn allerdings keine natürliche Person mit dem Wort bezeichnet wird, sondern ein Betrieb, müsste gar nicht gegendert werden.) (05.04.2023 13:22)
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N. N. zum Suchwort »teilnehmendenliste«: .... ich bin jetzt in einer VHS auf die "Teilnehmendenliste" gestossen ... das klingt so verkehrt in meinem Ohr.
Die "Teilnahmeliste" wäre m.E. die bessere Alternative.
Wie sehen Sie das? (05.04.2023 11:06)
antworten

Torsten Siever: Ja, viel besser. Den Eintrag habe ich hier aufgenommen – danke: https://www.genderator.app/wb/teilnehmerliste/ (05.04.2023 11:38)
antworten

N. N.: Liebe Genderatoren und sonstige Anhänger dieses mittlerweile längst aus der Spur geratenen Belehrungskreuzzuges. Sicher haben Sie die jüngste Berichterstattung zu dem -zunächst- ach so modernen Umschreiben des wunderschönen Wortes "Mutter" vernommen. Da hat sich die Tagesschauredaktion (offensichtlich volltrunken) an die arrogante und belehrende Umschreibung gemacht. Herausgekommen ist -wie immer (!)- ein weiterer, armseliger Rohrkrepierer, der spätestens jetzt die letzten woken Kämpfer unter euch aufwachen lassen sollte. Auch hier hat sich gezeigt, dass der überwiegende Teil der klar denkenden Bevölkerung gegen dieses ebenso krampfhafte sowie unnötige Umschreiben positioniert ist. Ich weiß, dass einige unter Ihnen sich in ihrer Ideologie verbissen haben wir ein hungriger Löwe in ein Stück Fleisch, aber bitte: kommt zurück auf diesen Planeten ;-) (03.04.2023 12:36)
antworten

Torsten Siever: Wir belehren nicht, sondern bieten Informationen. Selbst wenn wir in unserem Beitrag zu Mutter die Umschreibung »entbindende Person« aufgeführt hätten (was wir nicht tun), wäre dies keine Empfehlung. Wir bieten lediglich denjenigen Personen, die sich mit dem Thema beschäftigen (möchten) – auch Ihnen also –, Informationen, mit denen Sie sich eine Meinung bilden oder etwas anders schreiben können. Wie Ihnen sicher schon aufgefallen ist, zeigen wir an den Kurzformen, dass sie durchaus problematisch sind (rot markiert), weil sie oftmals ungrammatisch sind. (03.04.2023 15:24)
antworten

N. N.: Danke für die Rückäußerung. Jedoch zwingt mich meine Überzeugung anzumerken, dass auch manch eine -sicher nett gemeinte- Information von vornherein unterbleiben sollte, da diese einen Pfad öffnet, der einfach in die Irre führen muss. Wie auch immer: bis bald wieder ;-) und ein frohes Osterfest! (05.04.2023 12:00)
antworten

N. N. zum Suchwort »muslim«: Das Femininum ist Muslima (31.03.2023 09:21)
antworten

Torsten Siever: Es gibt beide Formen (https://de.wiktionary.org/wiki/Muslim), sowohl Muslimin als auch Muslima. So steht es auch in der Anmerkung. Laut Duden ist auch noch Muslime gebräuchlich. (31.03.2023 09:44)
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N. N. zum Suchwort »kaufmännisch«: Ich versuche es meistens irgendwie über "Kaufleute", aber so richtig rund geht das halt nicht als Adjektiv. (30.03.2023 17:28)
antworten

N. N.: eine passende Referentin (24.03.2023 15:43)
antworten

N. N.: Expertenforen (22.03.2023 11:27)
antworten

Torsten Siever: Genau so. Allerdings werden mitunter auch solche Erstglieder in Komposita gegendert, also etwa Expertinnen- und Expertenforen. (22.03.2023 14:28)
antworten

N. N. zum Suchwort »person«: wie ist es bei der Bezeichnung "eine" Person von mehreren, dabei handelte es sich um eine Frau, ist es dann nicht richtig von einer "Personin" zu sprechen????????????????? Was ein kompletter Unsinn diese ganze Genderei! (22.03.2023 11:04)
antworten

Torsten Siever: Nein, Person ist neutral; vgl. meine Antwort von heute Morgen. (22.03.2023 14:27)
antworten

N. N. zum Suchwort »jeder«: Die Ergebnisse werden wie beschrieben mit jedem/jeder Patienten/in individuell besprochen. – Wie würde in diesem Fall die Genderdoppelpunktform lauten? (22.03.2023 09:06)
antworten

Torsten Siever: mit jedem:r Patient:in (22.03.2023 14:25)
antworten

N. N.: Aus Ihren FAQ: "Wenn wir so weit gingen, dass wir die Klasse der Maskulina als diskriminierend auffassen, bedürfte es einer neuen Sprache." Ist das nicht exakt der Kerngedanke des Genderns? (ernstgemeinte Frage) (21.03.2023 22:55)
antworten

Torsten Siever: Nein, das ist eines der großen Missverständnisse, das leider zunehmend um sich greift: Maskulina sind nicht identisch mit dem männlichen Geschlecht; es gibt zwar Übereinstimmungen (Junge, Mann), aber auch viele neutrale Maskulina (Gast, Mensch) ebenso wie Feminina, die (auch) Männer bezeichnen (Koryphäe, Person, alle auf -ling wie Liebling), und Neutra, die ebenfalls Personen bezeichnen (Kind, alle auf -chen etc.). Aber aus Frust gegenüber den Maskulina wollte etwa die Linke in SH mal Arbeitsgeräte wie Computer, Papierkorb, Kopierer etc. gendern – das wäre ein schwerer Eingriff in die Grammatik, der nicht nur absurd wäre, sondern höchst folgenreich. Aber in einem stimme ich Ihnen zu: Durch ›genderneutrale‹ Formen wie der/die Studierende werden tatsächlich zunehmend Sexus und Genus miteinander verwoben. Was uns das bringen wird, kann noch niemand absehen … (22.03.2023 07:59)
antworten

N. N.: Meeressäuger.... Jetzt bin ich gespannt :-) (21.03.2023 08:48)
antworten

Torsten Siever: Vorschläge willkommen ;-) (21.03.2023 09:29)
antworten

N. N.: Meine Vorschläge: Bei "Säuger" ist es "Säugerin" und bei "Vogel" "Vogelin" bzw. "Vögelin"? :-D (21.03.2023 10:17)
antworten

Torsten Siever: Oha, ich bleibe dann lieber beim Säugetier und generischen Vogel. ;-) (21.03.2023 11:23)
antworten

N. N.: Die Vorschläge waren nicht von dem/die Fragesteller/-in, habe mich eher über den Gedanken gewundert. ;-) (21.03.2023 13:21)
antworten

N. N.: Ob sich da jeder Vogel gerecht angesprochen fühlt?? ;-) (22.03.2023 10:23)
antworten

N. N. zum Suchwort »pfleger«: Die Partizipialform ist möglich: der/die Pflegende (Sg.); die Pflegenden (Pl) (21.03.2023 08:08)
antworten

Torsten Siever: Oh, ja, vielen Dank, ist korrigiert. (21.03.2023 09:24)
antworten

N. N. zum Suchwort »Komplementär«: Komplementär (habe mir mühsam folgende Ausweichformulierungen zusammengesucht ;-), hier mein Vorschlag: unbeschränkt haftende Beteiligte einer Kommanditgesellschaft oder unbeschränkt haftende an einer Kommanditgesellschaft beteiligte Personen) (20.03.2023 10:58)
antworten

Torsten Siever: Vielen Dank, ist genommen :-): https://www.genderator.app/wb/komplement%C3%A4r/ (20.03.2023 12:04)
antworten

N. N.: Troll fehlt irgendwie...... ;-) (20.03.2023 08:48)
antworten

Torsten Siever: :-D. Jetzt nicht mehr, danke: https://www.genderator.app/wb/troll/ (20.03.2023 09:49)
antworten

N. N.: Besten Dank; Frühlingsanfang, Troll drin... was kann den Tag jetzt noch besser machen?? Nun weiß ich, wie sich ein Jackpotknacker (könnte man auch gendern) fühlt! ;-) (20.03.2023 10:46)
antworten

N. N. zum Suchwort »blog-verfasser«: Hallo, wie gendert man eigentlich in der deutschen Sprache korrekt den Begriff des "Privatier" ? (14.03.2023 10:50)
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Torsten Siever: Der Ausdruck wird im Duden als veraltet ausgewiesen und stand früher für einen ›Mann, der keinen Beruf ausübt‹ – haute natürlich nicht mehr darauf eingeschränkt. Privatière wäre eine dem Wort äquivalente französische weibliche Bezeichnung (der Ausdruck ist aus dem Frz. entlehnt), je nach Kontext Privatleute eine modernere im Plural. (14.03.2023 15:53)
antworten

N. N. zum Suchwort »mensch«: Mensch ist eine der wenigen geschlechtsneutralen Bezeichnungen für menschliche Wesen und sollte trotz des maskulinen Genus auf keinen Fall gegendert werden. Das ist wenig verständlich, denn mehr als 50 % der Menschen sind weiblich. Warum sind Frauen, wenn man von dem Menschen spricht, einfach nur mitgemeint? Warum sprechen wir konsequenter Weise nicht von MenschInnen? (09.03.2023 23:40)
antworten

Torsten Siever: Ich verstehe nicht, was der Frauenanteil von 51 % mit dem Genus von Mensch oder dem Gendern zu tun haben soll. Es gibt Feminina, die Männer bezeichnen, und Maskulina, die Frauen bezeichnen. Wo ist das Problem? Wenn Sie für Menschin plädieren, sollten Sie die Ableitung des Wortes von Mann anführen. Das wäre zumindest ein Argument. Mit Ihrem Ansatz müssten Sie auch ElternteilIn bilden. Und wie gehen wir mit Lehrkraft um, wo 49 % männlich sind? (10.03.2023 09:37)
antworten

N. N.: Alte/r Schwed/e/in/ende, da muss man auch erstmal drauf kommen ;-) (13.03.2023 12:55)
antworten

N. N. zum Suchwort »emittent«: Also Entschuldigung, aber den gesamten Eintrag halte ich sprachlich und inhaltlich für falsch. Ein Emittent von Wertpapieren ist immer eine juristische Person, nie eine natürliche Person. Insofern kann es hier gar keine geschlechtsspezifische Unterscheidung geben. Die Organisation, die Firma, der Geschäftsbetrieb würde doch auch keiner gendern. Genauso falsch ist der/die Emittierende, weil auch das völlig geschlechtsneutral sein muss. Die emittierende juristische Person ist weder männlich noch weiblich, weil keine natürliche Person. Und im Beispiel ist es noch schlimmer: Ausgebende von Wertpapieren sind etwas ganz anderes als Emittenten von Wertpapieren! (08.03.2023 13:17)
antworten

Torsten Siever: In der Wikipedia steht »… natürliche Personen als Emittenten nicht ausdrücklich ausschließt …«, aber offensichtlich ist dies in der Praxis nicht üblich. Ich war davon ausgegangen, dass auch natürliche Personen emittieren können – ist entsprechend geändert. VIelen Dank für den Hinweis! (08.03.2023 14:50)
antworten

N. N. zum Suchwort »neger«: Ich finde das Wort extrem unpassend. Ob eine Anmerkung dabei steht oder nicht; es sollte nicht verwendet werden! Und wenn es nicht verwendet werden soll muss es auch nicht in einem Wörterbuch aus !2020! stehen!!! (08.03.2023 08:30)
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Torsten Siever: Die für mich spannende Frage ist: Warum suchen Sie danach? In !2023! Wenn das Wort nicht in einem Wörterbuch stehen soll, kann man es auch nicht als abwertend und nicht zu verwenden beschreiben. Wenn nicht in einem Wörterbuch, wo soll das Wort dann stehen?! Ich habe (auch) dazu ein Interview mit einem Sprachkritik-Professor geführt: https://shop.gfds.de/produkt/60379/ (08.03.2023 10:27)
antworten

N. N.: So sind sie, die Schlaumeier/innen/nden.... Wörter verbieten, das ist also des Rätsels Lösung. Warum nicht verwenden und für entsprechende Sensibilität werben?? Schlimmer als das gendermäßige Verhunzen der Sprache ist das Verbieten von Wörtern, Ausdrücken etc.. Gab es schonmal und gipfelte in der wohl kaum noch bekannten Bücherverbrennung. Manche lernen es einfach nicht...... (13.03.2023 12:52)
antworten

N. N. zum Suchwort »nachbar«: nachbar:innenschaft – ist das korrekt (kling merkwürdig) (06.03.2023 19:13)
antworten

Torsten Siever: So sehen dies zumindest die Befürworter/-innen dieser Formen vor, ja. Mit dieser Bedeutung von -schaft werden geschlechtlich nicht spezifizierte Gruppen bezeichnet (ausgenommen natürlich Bruderschaft etc.), die mit :innen spezifisch werden. Um die Komplexität des Wortes nicht zu vergrößern, können Sie auch einfach von den/allen Nachbar:innen sprechen. (07.03.2023 08:28)
antworten

N. N.: Klingt nicht nur merkwürdig, ist auch so! (07.03.2023 14:12)
antworten

N. N. zum Suchwort »klassenkamerad«: wie ich schreibt bei divers. Danke (05.03.2023 13:03)
antworten

Torsten Siever: Der Eintrag befindet sich schon hier: https://www.genderator.app/wb/klassenkamerad/ (06.03.2023 13:01)
antworten

N. N. zum Suchwort »Prozessrechtler«: Prozessrechtler (03.03.2023 14:32)
antworten

Torsten Siever: Danke, ist nun hier zu finden: https://www.genderator.app/wb/prozessrechtler/ (06.03.2023 13:05)
antworten

N. N. zum Suchwort »Müller«: Was ist mit Müllerin? Wenn die Alternative von Müller in weiblich "Müllergesellin" ist, wirkt das abwertend. (02.03.2023 09:49)
antworten

Torsten Siever: Das ist die feminine Form zu Müllergesesell; das Wort Müller fehlte tatsächlich noch. Nun nicht mehr: https://www.genderator.app/wb/m%C3%BCller/ Danke! (02.03.2023 10:32)
antworten

N. N. zum Suchwort »palästinenserführer«: braucht man eine Überschreibung für eine Personengruppe die es gar nicht gibt? (27.02.2023 16:14)
antworten

N. N.: Der Teilnehmer (27.02.2023 14:19)
antworten

N. N. zum Suchwort »Prozessoptimierer«: Optimierer oder/und Prozessoptimierer fehlt. (27.02.2023 13:31)
antworten

Torsten Siever: Danke für den nicht öffentlichen Hinweis: https://www.genderator.app/wb/havarist/ ist nun angelegt. (27.02.2023 13:13)
antworten

N. N. zum Suchwort »jeder«: Personalpronomen habe ich nicht gefunden. Ich frage mich gerade, wie da das Binnen-I verwendet wird, wenn der Genderstil gewünscht ist. (26.02.2023 14:06)
antworten

Torsten Siever: jedeR (26.02.2023 15:56)
antworten

N. N.: Hi, ich nehme an, das war die Reaktion auf Personalpronomen. :-) Vielen Dank! "Jeder" hatte ich gefunden, wobei für mich der Dativ und irgendwie auch der Genitiv unklar geblieben sind. Fallen da einfach -m und -s weg und werden durch das große R ersetzt? Meine Frage bezog sich jedoch eigentlich auf die Personalpronomen er/seinem/seines/ihm usw. Ich habe etwas recherchiert, aber nichts Überzeugendes gefunden, vermute aber, dass dann einfach ein Schrägstrich benutzt wird, oder? Auf jeden Fall vielen Dank für den tollen Generator! (27.02.2023 13:38)
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N. N. zum Suchwort »kaufmännisch«: Am ehesten wahrscheinlich "betriebswirtschaftlich". (25.02.2023 18:17)
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N. N. zum Suchwort »Veräußerer«: Kannst Du das Wort Veräußerer gendern? (21.02.2023 09:43)
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Torsten Siever: der/die Veräußernde bzw. die Veräußernden (21.02.2023 17:11)
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N. N. zum Suchwort »professor«: Mehrteilige Titel richtig gendern: Wie geht man mit mehrteiligen Titeln in der weiblichen Form um? Zum Beispiel: "Der Vortrag von Professor Dr. Tanja Müller wird am 3. März stattfinden". Besser "Professorin Dr. Tanja Müller" oder "Frau Professor Dr. Tanja Müller"? (20.02.2023 13:13)
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Torsten Siever: Warum nicht umgehen mit doppelter Abkürzung: Prof. Dr. Tanja Müller? Bei Vollformen statt Abkürzungen würde ich Professorin wählen. (20.02.2023 17:50)
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N. N.: Goethe würde sich im Grab umdrehen (19.02.2023 23:57)
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Torsten Siever: ... aber mit Sicherheit auch über wegen + Dativ (wegen dem Wetter), den Wortschatzwandel (geil, relaxen) und vieles andere mehr. Oder Ihr entfallenes Dativ-e. ;-) (20.02.2023 10:54)
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N. N.: Ihre Einlassung macht das überflüssige, von der Mehrheit abgelehnte Gendern allerdings nicht besser :-) (21.02.2023 11:03)
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N. N. zum Suchwort »gast«: Gast ist sowohl neutral als eben auch männlich. Deshalb muss die Gästin als Alternative angeboten werden. Auch wenn selten, so doch lange belegt. https://de.wiktionary.org/wiki/G%C3%A4stin Siehe auch Wikipedia-Link dort und die angeführten Quellen. (16.02.2023 02:22)
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Torsten Siever: Ob das Wort lange belegt ist, im Grimmschen Wörterbuch stand oder nicht: Es ist vor allem extrem selten belegt und das hat Gründe. Das Wort ist nicht männlich, sondern maskulin; wie die Koryphäe nicht weiblich ist, sondern feminin. Wenn wir alle maskulinen Wörter als »eben auch männlich« ansehen, müssen wir auch die Menschin und analog der Personer bilden. Auch Papierkörbin ist belegt, auch Schur ›Schererei‹ steht im Wörterbuch, verwendet trotzdem niemand. (16.02.2023 10:06)
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N. N. zum Suchwort »berater«: wie wird bitte "Ihren Berater" gegendert? (14.02.2023 17:13)
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Torsten Siever: Zum Beispiel Ihr Berater oder Ihre Beraterin; s. https://www.genderator.app/wb/berater/ (14.02.2023 17:38)
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N. N. zum Suchwort »follower«: Danke, macht sowas von null Sinn ! (11.02.2023 00:13)
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Torsten Siever: Wirklich nicht? Sie sagen Meine Frau ist ein Jogger? (11.02.2023 10:18)
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N. N.: Ermöglicher… Liebe Leute, Wörter zu gendern, die selbst der Duden nicht kennt und von eurer eigenen Rechtschreibprüfung rot unterstrichen werden, kann m.E. nur ein Zeichen sein, dass mittlerweile die Kontrolle verloren wurde. Bitte: kommt zurück in das Reich der normalen Rechtschreibregelbeherrschenden ;-) (09.02.2023 09:16)
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Torsten Siever: Lieber Vielschreiber, der Duden »kennt« viele Wörter nicht, das ist sogar Absicht (s. https://www.duden.de/ueber_duden/wie-kommt-ein-wort-in-den-duden). Und »unsere eigene Rechtschreibprüfung« unterstreicht gar nichts, denn wir haben keine implementiert; es ist die Ihres Browsers. Wenn Sie Ihren Nachnamen eingeben, dürfte der ebenfalls unterstrichen sein. (09.02.2023 13:58)
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N. N.: Chapeau, wieder etwas gelernt; zumindest, was die Wortfindung (das ist jetzt mein Konterwort :-) ) im Duden anbelangt. Nur der Vollständigkeit halber: mein Nachname wird nicht rot unterstrichen. (09.02.2023 14:50)
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Torsten Siever: Da haben Sie Glück, wenn Sie einen transparenten tragen (Müller, Meier, Sonneschein, …) – anders als ich. (09.02.2023 15:43)
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N. N. zum Suchwort »offizier«: Offiziere werden nicht verweiblicht oder gerendert. Das Wort Offizier schließt Frauen und Männer gleichermaßen ein. (07.02.2023 17:30)
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Torsten Siever: Eine Quelle wäre hilfreich, die das belegt! Ob Offiziere gegendert werden oder nicht, entscheidet die Sprachgemeinschaft. Es werden auch Soldaten gegendert, Köche, Pioniere, Feldjäger und anderes militärisches Personal. Siehe etwa die Einträge mit belegten Verwendungsweisen unter https://www.dwds.de/wb/Soldatin etc. Nebenbei: Offiziere werden hoffentlich ohnehin nicht verweiblicht, sondern weibliche Offiziere (= Offizierinnen) eingestellt. Auch wenn das DWDS noch keinen spezifischen Eintrag ausweist, wird dies sehr wahrscheinlich zeitnah der Fall sein – worauf die Wortverlaufskurve stark hindeutet. (07.02.2023 20:28)
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N. N.: Wie gendert man "Mitarbeiter werben Mitarbeiter" – das Programm heißt in vielen Firmen noch so. Es sollte ein kurzer, prägnanter Titel sein, Mitarbeitende werben Mitarbeitende klingt zu hölzern. (07.02.2023 16:25)
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Torsten Siever: Wer sich fürs Gendern entscheidet, muss leider mit einer gewissen Komplexität oder Hölzernheit leben. Darum sprechen wir uns z. B. gegen das Gendern von Erstbestandteilen in Wortkomplexen wie Bürgermeisterkandidat/-in aus (vgl. Diskussion dort). Mir fällt leider keine elegante Form ein, wie etwa für der eine oder andere die (nichtbinär) neutrale Form der eine oder die andere. In Schlagzeilen fällt auf, dass oft gerade dort nicht gegendert wird – nicht ohne Grund. Vl. eine Umschreibung wie Mitarbeit lockt Mitarbeit oder Kollegium sucht Nachfahren (nicht wirklich gut, sondern nur als Anregung gedacht). (07.02.2023 20:21)
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N. N.: Im Übrigen liebe Redaktion: das canceln kritischer Anmerkungen, welche ggf. auch mal etwas spitz formuliert sind, ändert nichts (!) am Wahrheitsgehalt. Leider habe ich noch keinen Gendervertreter gefunden, der auch nur im Ansatz in der Lage ist, sich sachlich und argumentativ zu äußern. (07.02.2023 13:38)
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Torsten Siever: Wir canceln lediglich Beiträge, die keine sind. Wenn Sie sich hier sachorientiert und sachlich äußern, freuen wir uns darüber; andernfalls löschen wir sie – wie jede andere Website auch. Was die Argumente angeht: Es gibt auf beiden Seiten gute Argumente, man muss sie nur auch finden und sehen wollen. (07.02.2023 14:06)
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N. N. zum Suchwort »Umfrage«: Apropos "Umfrageteilnehmer"; schon die neuesten Werte zum Thema Gendern gelesen???? Die Fangemeinde wird immer übersichtlicher ;-) (07.02.2023 13:31)
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Torsten Siever: Sie referieren vermutlich auf die infratest-dimap-Umfrage im Auftrag des WDR (https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/umfrage-gendern-wdr-101.html). Ja, die Akzeptanz fällt wieder; vor allem bei älteren und für nichtbinäre Formen mit Stern oder Doppelpunkt. 43 Prozent der jüngeren Umfrageteilnehmer (14–29) ist das Thema Gendern aber wichtig. (07.02.2023 14:09)
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N. N.: Also insgesamt, weiterhin eine verschwindend kleine Minderheit..... (07.02.2023 14:50)
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N. N. zum Suchwort »neger«: LOL, you saved my weekend! :-) Regards NewOrder (03.02.2023 16:09)
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N. N. zum Suchwort »obmann«: Plural konnte aber doch Obleute sein, oder? (03.02.2023 09:19)
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Torsten Siever: Richtig, ist ergänzt, vielen Dank! (03.02.2023 10:12)
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N. N. zum Suchwort »bürgermeisterstellvertreter«: Müsste es politisch korrekt – pardon – gendergerecht, nicht Bürger*innenmeister*in heißen? (01.02.2023 16:15)
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Torsten Siever: Sie bekommen mit den komplexen Formen mitunter arge Probleme, s. https://www.genderator.app/wb/kanzlerkandidat/: Was ist eine Bürger*innenmeister*inkanditatin, noch absurder: Bürger*innenmeister*innenkanditat*in oder Bürger*innenmeister*innenkanditat*innen? Lösen Sie dies mal auf: ›Kandidat*innen für den*die Bürger*innenmeister*in‹ oder ›Kandidat*innen für das Bürger*innenmeister*in[nen?]amt‹? Es gibt einen Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin; und selbst wenn es semantisch korrekt ausdrückbar ist: Wie lange muss man darüber nachdenken? (01.02.2023 18:20)
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N. N.: Wer spätestens jetzt nicht merkt, wie absurd sinnfrei und insb. unausgegoren dieses Gendern ist, hat kpl. den Blick für´s Wichtige verloren. Aber ruhig weiterhin Probleme schaffen, die vorher nicht existierten. Ist leider so..... (02.02.2023 07:55)
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N. N. zum Suchwort »Neuer«: Neuer – also der Neue oder die Neue. Gibt es da eine neutrale Alternative? (01.02.2023 13:38)
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Torsten Siever: Neue(r) ist neutral. Wenn Sie nichtbinäre Personen ansprechen möchten: der*die Neue, andernfalls der/die Neue (01.02.2023 15:47)
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N. N.: Genderer, Genderin, (31.01.2023 13:03)
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Torsten Siever: Dank sehr. Der Eintrag ist nun hier angelegt: https://www.genderator.app/wb/genderer/ (31.01.2023 15:08)
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N. N.: Da bin ich jetzt aber platt; das war lediglich als Scherz_in gedacht. Aber auch gut; die Welt wieder etwas vorangebracht ;-) (31.01.2023 15:53)
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N. N. zum Suchwort »bulgare«: Bulgare Bulgarin (30.01.2023 19:51)
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N. N.: experte (27.01.2023 19:51)
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N. N. zum Suchwort »anwalt«: In meinem Sprachgebrauch gibt es Anwält als Singular nicht, auch ist mir ein Ärtz unbekannt. Was soll dieser Unsinn, außerdem fühle ich diskrimetiert wenn die Sprechpause nicht eingehalten wird. da wird der Mann untergebuttert. (27.01.2023 14:51)
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Torsten Siever: Liebe(r) N. N., das ist doch exakt das, was die roten Wörter zeigen sollen. Einige Wörter wie Arzt/Ärztin oder Anwalt/Anwältin werden bei der Ableitung mit -in umgelautet, womit Kurzformen wie der*die Anwält*in ungrammatisch, nicht möglich sind, weil die maskulinen (Stamm-)Formen dort getilgt werden. Wir dachten nicht, dass es sinnvoll ist, sämtliche Kurzform in gedachter Weise aufzuführen. Wenn Sie ein bisschen gelesen hätten, hätten Sie unsere Hilfe entdecken können: https://www.genderator.app/g/legende.aspx (auf jeder Seite im obersten Absatz). (27.01.2023 16:09)
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N. N. zum Suchwort »jeder«: Welche ist der korrekte Form von die Sätze?Sie gratulieren jeden/jeder/jedem Mann. (27.01.2023 12:08)
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Torsten Siever: jedem Mann (27.01.2023 13:45)
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N. N. zum Suchwort »Zeitzeugenbericht«: Zeitzeugenbericht (24.01.2023 12:09)
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Torsten Siever: Danke. Wir empfehlen, Erstbestandteile in Wortbildungen wie Zeitzeugenbericht nicht zu gendern. Vgl. die Argumente in der Diskussion (Komplexität etc.). Wer dies nicht als Möglichkeit sieht, kann die Komposita auflösen (z. B. Berichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen). (24.01.2023 12:53)
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N. N. zum Suchwort »visionär«: wie lautet die genderneutrale Pluralform von Visionär? Danke (23.01.2023 11:19)
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Torsten Siever: Gendergerecht: Visionärinnen und Visionäre, nichtbinär/neutral, aber nicht rechtschreibkonform Formen wie Visionär*innen. Siehe für Letztere die Beispiele unter »Kurzbezeichnungen« auf der Seite https://www.genderator.app/wb/vision%c3%a4r/ (23.01.2023 11:49)
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N. N. zum Suchwort »vertreter«: Ihre Vorschläge entsprechen teilweise nicht der Rechtschreibung (von Ihnen teilweise falsch angenommen) und sind somit fehlerhaft. "Vertretende (Nom., stark), die Vertretenden (Nom., schwach), den Vertretenden (Dat.)" – das gibt es nicht, diese Wörter sind klein zu schreiben. "den Vertretenden (Dat.)" – wer soll das sein? Vertreter (Personen) und Vertretungen (Institutionen) sind zwei grundverschiedene Begriffe (20.01.2023 17:07)
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Torsten Siever: Sie meinen, was es nicht gibt, schreibt sich klein? Dies seien also fehlerhafte Sätze/Schreibungen: Die die Firma X und Y Vertretenden unterzeichneten einen Vertrag oder Die Stellvertretenden einigten sich schließlich doch oder mit anderem Lexem: Der (Vorstands-)Vorsitzende tritt zurück? Dabei ist es ganz einfach: Kleingeschrieben wird vertretende als Adjektiv, groß als Substantiv. klein zu schreiben schreibt sich übrigens zusammen, so bedeutet es ›in kleiner Schriftgröße‹. (22.01.2023 11:43)
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N. N.: Zum Wochenende habe ich noch einen: kürzlich im Abspann einer wöchentlichen Krimireihe gelesen: Producerin.... Es gibt also offensichtlich bereits Bestrebungen, andere Sprachen in den Gendersumpf hereinzuziehen. Das, ohne Rücksicht auf Grenzen (aber das weiß man/n/nin ja). Wäre es nicht bereits geschehen, wäre spätestens jetzt die Grenze zur Lächerlichkeit überschritten. (20.01.2023 09:40)
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N. N. zum Suchwort »v«: Habe mal kurz etwas durchgeblättert, da ist mir gleich "Vollzeitangestellte" aufgefallen. Dies sei geschlechterneutral verwendbar....Dann gehe ich jetzt mal zu meinem Nachbarn Horst, Ex-Nahkämpfer und bekennender Vollzeitangestellter, und sage ihm, dass er nur noch ein(e) Vollzeitangestellte ist. Falls ihr also von mir nix mehr hört, habe ich wegen diesem Kram eine (zu recht) verpasst bekommen. (18.01.2023 14:08)
antworten

Torsten Siever: Ja, Ihr Nachbar ist ein Vollzeitangestellter. Aber wenn er der Vollzeitangestellte ist, fehlt sogar ihm als Ex-Nahkämpfer ein r. Im Wörterbuch aufgenommen werden die Formen im Regelfall mit bestimmtem Artikel (zeigt auch ein Blick z. B. in den Duden unter Angestellte). Horst wird das einsehen und die gute Nachbarschaft weiterpflegen. (18.01.2023 17:46)
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N. N.: Hab´ mit Horst gesprochen: wir bleiben Freunde ;-) (19.01.2023 10:45)
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Torsten Siever: :-) (19.01.2023 10:48)
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N. N. zum Suchwort »beamte«: Muss es (in Rechtsvorschriften) statt "Beamtenverhältnis" besser "Beamtinnen- und Beamtenverhältnis" heißen? (17.01.2023 14:51)
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Torsten Siever: Eine rechtssichere Auskunft kann ich Ihnen nicht geben. Relevant ist aber der Kontext, d. h. die Form, wie diese Personen im üblichen Rahmen bezeichnet werden. Wenn Beamte (was ich annehme), dann sollte auch Beamtenverhältnis verwendet werden; wenn als Paarform, kann auch hier die Paarform verwendet werden. Allerdings ist strittig, ob Erstbestandteile in solchen komplexen Wortbildungen gegendert werden sollten. (17.01.2023 15:01)
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N. N.: Darüber sollten sich die Beamteten, oder auch weitere Personi, selbst Gedanken*innen machen; haben ja ausreichend Zeit für diesen sinnfreien Kram. (18.01.2023 10:02)
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N. N.: es geht hier doch um das Verhältnis
gendern somit unmöglich (27.01.2023 15:07)
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N. N. zum Suchwort »grundschüler«: Als geschlechtsneutrale Formulierung kann eigentlich die Folgenden genutzt werden: "Grundschulkinder" (13.01.2023 11:41)
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Torsten Siever: Dankeschön! Ist geändert. (13.01.2023 12:14)
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N. N.: Sehr gut!! Das wird die kaum haltbare Klagewelle der weiblichen Grundschüler, die sich bisher nicht angesprochen gefühlt haben, erheblich abebben lassen. (13.01.2023 13:22)
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N. N. zum Suchwort »freund«: Mal eine kurze Frage: Ich sehe oft Freund*innen anstelle von Freunde*innen (z. B. Liebe Freund*innen). Ist das falsch? Außerdem hätte ich auch eine Frage, ob man Schrägstrich und Genderstern zusammenverwenden kann wie z. B. bei "mein/e Freund*in" oder müsste es "mein*e Freund*in" sein? Vielen Dank! (11.01.2023 13:47)
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N. N.: Einfach nur meine Freunde. Das sollte jeden klar denkenden Menschen umfassen..... (11.01.2023 13:54)
antworten

Torsten Siever: Beides entspricht nicht der Rechtschreibnorm, aber Freunde*innen ist nicht so, wie sich die Befürworter/-innen der nichtbinären Formen (*, :, !, ...) dies vorstellen – es ist zudem schlechter artikulierbar als Freund*innen, das aber ohne Stern dem generischen Femininum entspricht. Wenn der Stern verwendet werden soll, steht er für das ›dritte Geschlecht‹ (rechtlich: »divers«). Hier ist also der Schrägstrich unpassend, denn dieser steht für ›Alternative‹, d. h. männl./weiblich; richtig wäre dann mein*e Freund*in bzw. im Pl. meine Freund*innen. Richtig ist, dass die maskuline Form damit falsch bzw. nicht mehr vertreten ist. (11.01.2023 14:53)
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N. N.: Ich hab´ einen, da kann sogar der Genderator was lernen: gucke eben auf die Homepage einer Grünen-Abgeordneten und finde den Hinweis, dass man sich bei Rückfragen o.ä. an "den/die zuständige/n Mitarbeiti" wenden möge. Also zu Mitarbeiti fällt mir nun gar nix mehr ein. Außer, dass man -wieder mal- sieht, dass die Genderkrieger sämtliche geltenden (Rechtschreib-) Regeln bewusst missachten. Regeln, die für uns alle gelten! Allerdings offensichtlich nicht für die, die sich für schlauer, woker und überlegener in ihrer Blase halten. Ich hoffe nur, dass zumindest Einige wieder den Blick für das/den/die Wesentliche/n/nden erlangen. (11.01.2023 13:26)
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N. N.: Gestern kam heraus, dass einer meiner Kolleginnen wieder ein Fehler unterlaufen ist. Mein Abteilungsleiter äußerte sich kopfschüttelnd mit der Bemerkung "...mannmannmann..". Kann es sein, dass sich die Kollegin nicht angesprochen fühlt? Impliziert dieser Ausdrucksweise nicht auch, dass es eigentlich typisch ist, dass Männer Fehler machen. Wie sollte mein Abteilungsleiter zukünftig reagieren?? Bei Männern "mannmannmann", bei Frauen "fraufrauifrau" und bei anderen evtl. einfach nur "ochnöööö"????? (10.01.2023 11:59)
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N. N. zum Suchwort »profi«: Endungen auf -i seien geschlechtergerecht – finde ich für den/die Fußball-Profi nicht überzeugend. (10.01.2023 11:48)
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Torsten Siever: Nicht die Profi, sondern stets maskulin: Elke ist ein Fußball-Profi – genauso wie Elke ist ein Elternteil/Gast/Mensch oder Paul ist eine Koryphäe/Person/Spitzenarbeitskraft. Genus ist nicht gleich Sexus (natürliches Geschlecht). Alternativ können Sie die Vollform verwenden bzw. Elke ist eine professionelle Fußballspielerin. (10.01.2023 12:32)
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N. N. zum Suchwort »Meisterbrief«: Hallo. Ich gestalte gerade für eine Handwerkskammer neue Urkunden. Nun stelle ich mir die Frage, ob ich die großen Urkunden-Titel gendern müsste, wenn die Urkunde einer Frau übergeben wird: Meisterbrief > Meisterinbrief? Wie ist das bei Gesellenbrief und Facharbeiterbrief? Da mein Vorschlag bei der Kammer höchstwarscheinlich sehr umstritten sein wird, möchte ich mich im Vorfeld gern absichern. Vielen Dank für Ihre Antwort. (10.01.2023 13:26)
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Torsten Siever: Wir empfehlen, die Erstbestandteile in Komposita (Wortbildungen) nicht zu gendern. Wenn Sie gendern, sollten Sie eher Meister(innen)brief verwenden im Sinne von ›Dokument, das Meisterinnen und Meister bezeugt‹ – zumindest erscheint mir Meisterinbrief fragwürdig (vgl. *Buchschrank/Bücherschrank). Entscheidend wäre für mich vor allem die Rechtslage: Ist das Wort nicht rechtlich geschützt und wäre eine (wie auch immer) gegenderte Alternative rechtlich äquivalent? Dies sollten Sie vor Verwendung prüfen. Nicht, dass das Zeugnis irgendwo nicht anerkannt wird. (10.01.2023 13:56)
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N. N.: Wie wäre es mit "Öffentlich verbriefter Nachweis über den (mehr oder weniger – nicht zutreffendes streichen) durch einen Menschen erreichten, erfolgreichen Abschluss eines semi-akademischen Fortbildungslehrganges"? Diese Formulierung erscheint mir shit-storm- und Empörungsresistent. Ggf. mit dem Zusatz (als Fußnote), dass es im Sprachproletariat -noch- als "Meisterbrief" bezeichnet wird. (10.01.2023 12:08)
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N. N.: Auftragnehmer (09.01.2023 13:41)
antworten

N. N.: Meine Nachbarn haben sich kürzlich einen Hund zugelegt, einen Dobermann. Nun ist dieses Tier allerdings (optisch) weiblich. Wie spreche ich anderen gegenüber von diesem Geschöpf? Kann man(n)/frau/div. sagen, dass meine Nachbarenden sich eine Dobermännin zugelegt haben? (09.01.2023 08:57)
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N. N.: ich würde sagen Dobernde (09.01.2023 14:59)
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N. N. zum Suchwort »Teamlead«: der/die Teamlead – ist das genderneutral? (04.01.2023 14:01)
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Torsten Siever: Ja, das Teamlead ist neutral. (04.01.2023 17:29)
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N. N. zum Suchwort »Bulle«: Bulle (02.01.2023 14:38)
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Torsten Siever: Offiziell und genderneutral, aber nicht abwertend: der/die Polizeibeamte. (04.01.2023 10:44)
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N. N. zum Suchwort »arzt«: Ich bin weder Arzt noch Ärztin, sondern ein MENSCH mit medizinischer Approbation. Wie mögt ihr denn mich ansprechen, oder soll ich ausgegrenzt werden?? (28.12.2022 23:33)
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Torsten Siever: Ich verstehe nicht, warum Sie Mensch großschreiben. Ich hoffe doch sehr, dass Sie auch binäre Ärztinnen und Ärzte als Menschen ansehen. Nichtbinäre Formen sind doch zahlreich aufgeführt, ich verstehe Ihre Kritik nicht ansatzweise. Und warum schreiben Sie nicht, wie Sie gern angesprochen werden möchten? Oder ist Ihr Vorschlag »Mensch mit medizinischer Approbation«? (30.12.2022 17:20)
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N. N.: I kotz glei. Ich verstehe Ihre Antwort auch nicht ansatzweise. Wer braucht gendern? Wir sind Jahrhunderte ohne den Schmarrn ausgekommen. Und wegen einer Minderheit muss sich die Menschheit ändern??? Wie krank werden wir noch? Soll doch jeder sein wie er will, deswegen zwinge ich doch keinem meine Meinung oder Sprache auf.
Bitte nicht antworten, den Schmarrn brauch ich nicht auch noch. (09.01.2024 17:38)
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N. N.: Satzzeichen sind keine Rudeltiere. (09.01.2024 19:45)
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Torsten Siever: Wenn Sie die ursprüngliche Frage gestellt haben, habe ich Sie falsch verstanden. Sei's drum: Sie können sich als Arzt bezeichnen, als Ärztin, wie immer Sie wünschen. Ausweichformen wie Mensch mit medizinischer Approbation können Sie ebenfalls wählen, auch wenn wir dies wegen der Komplexität nicht als Ausweichform angeben. Auch (generisch) Arzt geht (auch wenn Sie weiblich sind). Es ist an Ihnen! Wir zwingen nicht, sondern bieten Wahlmöglichkeiten und stellen diese gegenüber. (09.01.2024 17:52)
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N. N. zum Suchwort »zahnarzt«: Was Ist denn bitte mit mir, nicht-binär?? Jetzt fühle ich mich erst recht ausgesetzt!! (28.12.2022 23:28)
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N. N. zum Suchwort »Weihnachtsmann«: Tststs, gerade zur jetzigen Zeit ist der Weihnachtsmann hier nicht verarbeitet; noch nicht mal erwähnt. Wer bringt denn die Geschenke?? Der Weihnachtende?? Wahrscheinlich doch nur die Eltern.... Vielleicht schonmal über den (!) Osterhasen nachdenken ;-) (28.12.2022 11:58)
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N. N.: Das heißt "Osterhasende" (08.01.2023 18:18)
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N. N. zum Suchwort »aktivist«: Plural: Die Aktivisti (28.12.2022 11:37)
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Torsten Siever: Vielen Dank für diesen Vorschlag. Dabei bleiben allerdings die Probleme im Singular bestehen. Und bei vielen Wörtern wird dadurch eine Silbe ergänzt, was der Sprachökonomie zuwiderläuft: die Jog-ger (2 Silben) vs. die Jog-ge-ri (3 Silben). (30.12.2022 17:28)
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N. N.: Probleme gibt´s...... (16.01.2023 13:47)
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N. N. zum Suchwort »forscher«: Man kann aus meiner Sicht die Partizipform nicht als Synonym zu Forscher verwenden. Es ist ja auch nicht jeder Musizierende gleich ein Musiker und nicht jeder Studierende ein Student. (20.12.2022 08:08)
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N. N.: Konrad: Ich stimme Ihnen zu 100% zu! Der/die Forschende ist ein substantiviertes Verb. "Forscher" ist eine (nicht amtliche ) Berufsbezeichnung für den Wissenschaftler. Er muss aber kein Wissenschaftler sein. Trotzdem empfinde ich sprachlich und vom Verständnis her einen enormen Unterschied zwischen der Bezeichnung "Forscher " und "Forschender". Das Deutsche soll für Fremdsprachler eine schwere Sprache sein. Mit der substantivierten Verbform machen wir es nicht leichter, sondern eher noch komplizierter. Wollen wir das wirklich? (12.01.2023 12:14)
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N. N. zum Suchwort »teilnehmende«: Student bzw. Studentin sind Tätigkeitsbezeichnungen, wenn man das durch "Studierende" ersetzen würde, impliziert das, dass diese immer studieren. Was aber sind Studierende, die frühstücken, musizieren, schwimmen gehen .... und dabei gerade keine Vorlesung hören oder in Fachliteratur blättern? (19.12.2022 16:05)
antworten

N. N.: Na ja,streng genommen im wissenschaftlichen Sinn sind sie dann Nichtsnutzende (08.01.2023 18:20)
antworten

Torsten Siever: Normalerweise antworte ich nicht auf Kommentare ohne Inhalt, aber hier ein kleiner Denkanstoß: Auch Vorsitzende (ein voll akzeptierter Ausdruck) schlafen mitunter ein paar Minuten und gehen mal unter die Dusche … und mit Ihrer Aussage sind auch die und Sie selbst vielfach nichtsnutzend. Das Recht möchte ich dann auch Studierenden zugestehen. (09.01.2023 08:36)
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N. N.: Lieber Herr Siever schön, dass Sie auf Kommentare ohne Inhalt normalerweise nicht antworten. Immerhin habe ich Sie (nicht umgekehrt) auch ohne Inhalt zu einem kleinen gedanklichen Exkurs verleiten können. (09.01.2023 17:30)
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N. N. zum Suchwort »fan«: Ihren allgemeinem Hinweis habe ich gesehen. Er kommuniziert, wie ich es verstehe, Unsicherheit bezüglich der Neutralität und Sie schlagen sich bei Unsicherheit auf die Seite "Gendern". Vllt liegt da der Unterschied zwischen uns. Ich würde auch den unsicheren "Kandidat:innen auf Neutralität" eine Chance geben und halte im Übrigen – auf der Basis meinen persönlichen Sprachgefühls, wie Sie auch, und darüber hinaus einer kurzen Adhoc-Recherche "Teenager" für durchaus neutral, wenn Sie Google-Bildersuche-Ergebnisse als Ersatz für psycholinguistische Studien akzeptieren: https://www.google.com/search?rlz=1C1GCEA_enDE882DE882&;source=univ&tbm=isch&q=teenager+bilder&fir=-z8yXunwNIwVHM%252C1elA3H-SqGBDxM%252C_%253BVT-UbdqBzVfXhM%252CgsXNz6bZ2agxeM%252C_%253B72U16DRgEI3_YM%252ChzpCTwVzIqzjqM%252C_%253BxFaDEbbHxYI1AM%252ChzpCTwVzIqzjqM%252C_%253BZdUbbJCNYuSN0M%252C_ONDQ-pypdjxCM%252C_%253B67LPMlqc (16.12.2022 15:46)
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N. N. zum Suchwort »anwohner«: Funktioniert Bewohnende als Ersatz? (14.12.2022 12:29)
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Torsten Siever: Grundsätzlich schon, ja. (14.12.2022 15:16)
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N. N.: mit "die Anwohner" meint mal alle Anwohner, egal ob männlich, weiblich oder sonstiges. Anwohner ist bereits geschlechtsneutral und bezieht sich auf kein sexuelles Geschlecht. Es benötigt keinen Ersatz. (27.12.2022 16:22)
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Torsten Siever: die Anwohnenden ist neutral. Substantive mit Verbstamm + -er sind entweder männliche Personen, die etwas tun, oder (nur bei generischer Interpretation) neutral. (30.12.2022 17:13)
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N. N.: Sry, mal wieder Nonsens. Vor lauter Gendermanie übersehen Sie , dass es sich hier um an (!) etwas (z.B. einer Straße) wohnende Menschen handelt. Diese als Bewohner zu titulieren, impliziert, dass diese auf der Straße wohnen.... Bevor auch das Unsinnigste gegendert wird, wäre es empfehlenswert, auch mal die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen. Guten Rutsch in ein/e Neues/Neuen/Neue Jahr/Jährin/Zeitabschnitt der kpl. 2023 umfasst! (28.12.2022 11:00)
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N. N.: Ich suche nach einer gendergerechten Alternative zu "Kündigeranalyse" (14.12.2022 11:19)
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Torsten Siever: Geht nicht Kündigungsanalyse? Darin ist zwar die handelnde Ps./Org. nicht ausgedrückt, aber dies müsste doch ablesbar sein ... (14.12.2022 15:15)
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N. N.: Nein geht nicht. Man kann die Mieterversammlung ja auch nicht durch Mietenversammlung ersetzt. Aber ich kann den Fragesteller bzw. die Fragestellerin beruhigen. Kündigeranalyse ist bereits gendergerecht, denn es bezieht sich eben auf kein sexuelles Geschlecht. Es meint alle Geschlechter gleichermaßen. Egal ob männlich oder weiblich oder sonstiges. (27.12.2022 16:20)
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N. N. zum Suchwort »forscher«: Genau genommen ist die Partizipform nicht ganz bedeutungsgleich. Forscherin ist eine (wenn auch eher grobe) Berufsbezeichnung, Forschende eine Tätigkeitsbezeichnung. Nach Feierabend ist die Forscherin eher keine Forschende mehr ... ;-) (08.12.2022 10:59)
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Torsten Siever: Das ist eine gute Anmerkung und die Lesart ist grundsätzlich richtig. Allerdings bedeutet eine Berufsbezeichnung (wie Forscherin) ja keineswegs, dass die genannte Ps. dies rund um die Uhr tut. Auch eine Forscherin darf mal schlafen. Vgl. auch https://gfds.de/substantivierte-partizipien/ (09.12.2022 16:36)
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N. N. zum Suchwort »der Tor«: Bei Duden, Wiktionary und DWDS fand ich als weibliche Form "die Törin". Nach meiner Meinung aber ungebräuchlich. (06.12.2022 15:27)
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