#Diskussion

Haben Sie eine Frage? Oder möchten Sie eine beantworten? Fehlt ein Eintrag? Schreiben Sie uns – und im Fall von Fragen oder Diskussionspunkten der Öffentlichkeit (bitte nicht öffentlich nicht zeigen anwählen!).

N. N.: Hebamme:er (01.07.2022 10:20)
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N. N. zum Suchwort »Potenzialträger«: Potenzialträger (30.06.2022 10:37)
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Torsten Siever: Danke, findet sich jetzt hier: https://www.genderator.app/wb/potenzialtr%C3%A4ger/ (30.06.2022 13:42)
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N. N.: Potenzträger (01.07.2022 08:21)
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N. N. zum Suchwort »feldwebel«: Weibliche Form von Feldwebel? (23.06.2022 08:04)
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Torsten Siever: Feldwebelin. Sie spielen aber vermutlich auf die Herkunft an. In der Schweiz heißt es auch noch Feldweibel, Bedeutung urspr. ›Amtsbote; Gerichtsdiener‹, kommt wohl von mhd. weiben ‘sich hin und her bewegen‹, hat also womöglich etwas mit Weib zu tun. Die genaue Herkunft ist jedoch unklar. S. https://www.genderator.app/wb/feldwebel/ Die Bundeswehr selbst gendert z. B. bei den Stellen die Jobs (Elektroniker/in), nicht jedoch die Laufbahn (wie Feldwebel). (23.06.2022 09:07)
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N. N.: Feldweib (30.06.2022 09:34)
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Torsten Siever: Zur nichtöffentlichen Frage: Engineer ist ein Fremdwort, nicht einfach: https://www.genderator.app/wb/engineer/ (21.06.2022 20:58)
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N. N. zum Suchwort »Facharztmangel«: Wie gendert man das? Fachärzt*innenmangel? (20.06.2022 15:02)
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N. N.: Facharztmangel. (20.06.2022 15:20)
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Torsten Siever: Zur nicht öffentlichen Frage zu Kund*in: Solche Formen sind ein echtes Problem. Wo es geht, wäre Kundschaft ein Ausweg. (20.06.2022 13:31)
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N. N. zum Suchwort »patient«: Heißt im Umkehrschluss ich könnte die Schreibweise Patient/-innen bzw. Patient(inn)en verwenden? (19.06.2022 16:25)
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Torsten Siever: Sie können Patient(inn)en oder Patientinnen und Patienten verwenden, nicht aber Patient/-innen (den männlichen fehlt hier ja ein -en). Nur bei nichtbinären Formen wird angenommen/behauptet, dass Patient*innen grammatisch sei (was es aber leider nicht ist). (19.06.2022 17:45)
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N. N.: Ich habe einen Satz der wie Folgt lautet „Die zurzeit nicht studierenden Studierenden, müssen sich ….“ Früher hatten wir an dieser Stelle „Die zurzeit nicht studierenden Studenten, müssen sich …“ Vielleicht besser „Die zurzeit nicht studierenden Studentinnen und Studenten…“ aber dann fehlen die nicht-Binären. Was mach ich nur? (19.06.2022 09:41)
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Torsten Siever: Das ist tatsächlich ein Dilemma. Ich würde »Die zurzeit nicht studierenden Studentinnen und Studenten« verwenden. Als nichtbinäre Form wäre »Die zurzeit nicht studierenden Student*innen« ein Weg, um die Doppelung zu vermeiden. (19.06.2022 17:50)
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N. N. zum Suchwort »handlanger«: Aushilfe ist feminin. Wenn ich eine männliche Aushilfe meine, muss es dann korrekt gegendert „Aushelfer“ oder „Aushelfender“ heissen? (16.06.2022 11:23)
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Torsten Siever: Auch Männer können eine Hilfe sein. ;-) Die Hilfe ist – anders als Helfer/Helferin – geschlechtsneutral, auch wenn sie feminin ist. (16.06.2022 13:07)
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N. N.: Mein Duden sagt, dass „die Hilfe“, „die Aushilfe“ usw. feminin ist. (19.06.2022 09:48)
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Torsten Siever: Feminin ist eine Kategorie des grammatischen Geschlechts (= Genus). Dieses stimmt in wenigen Fällen mit dem natürlichen Geschlecht überein, was aber nicht bedeutet, dass ein feminines Wort eine weibliche Person bezeichnet. Siehe auch: https://gfds.de/wenn-die-gaestin-der-gruenin-vom-koryphaeer-erzaehlt/ (19.06.2022 17:41)
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N. N.: Genauso wie /feminin/ eine Kategorie des grammatischen Geschlechts ist, ist es /maskulin/ auch. Die meisten Wörter auf -er sind /maskulin/, meinen im Grunde aber kein biologisches Geschlecht, sondern sind aus Verben entstanden. (Wissen nur viele Leute nicht, weshalb sie ohne Sinn und Verstand alles gendern, was nicht bei drei auf einem Baum ist ... und damit tatsächlich alle verärgern, die sich nicht in erster Linie durch ihr – biologisches – Geschlecht definieren.) (20.06.2022 15:23)
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N. N.: Gibt es denn auch andere Geschlechter als das biologische? (20.06.2022 18:42)
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Torsten Siever: Zumindest das grammatische Geschlecht hatten wir ja schon in diesem Thread. Leider werden diesem viel zu häufig die Kategorien »männlich« und »weiblich« zugeschrieben statt »maskulin« und »feminin« (neben Neutrum/neutral). Daneben wird in den Gender Studies/im Feminismus seit rund 50 Jahren ein »soziales Geschlecht« angenommen, das quasi die Rolle einer Person in der Gesellschaft beschreibt (»Gender«, Geschlechterverhältnis). (21.06.2022 08:22)
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N. N.: Absoluter Schwachsinn, das eine Minderheit sowas durchdrückt. (13.06.2022 17:34)
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N. N.: Du bist Schwachsinn. (19.06.2022 09:13)
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N. N. zum Suchwort »patient«: Ist die Form Patienten/innen oder Patienten/-innen grammatikalisch 'korrekter'? (10.06.2022 22:09)
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Torsten Siever: [Korrektur:] Beide Formen sind inkorrekt: Patienten/-innen ausgeschrieben würde ja bedeuten: Patienten und Patienteninnen. Hier ist also normkonform nur die Paarform oder Klammerform Patient(inn)en möglich. Und dies hatte ich ursprünglich geschrieben (das en übersehen): Grundsätzlich sind beide Genderformen (mit und ohne Bindestrich) zugelassen. Etwas ›korrekter‹ ist die Form mit Bindestrich (Klient/-innen), da angezeigt wird, wo was ergänzt wird. Vgl. hierzu auch (Schnell-)Bahn vs. inkorrekt *(Schnell)Bahn. (13.06.2022 08:32)
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N. N. zum Suchwort »patient«: Wie schreibe ich am besten: "Patientenportal" (früher) gegendert: Portal für Patient/-innen oder Patient/-innen Portal.... freue mich auf Rückmeldungen. (09.06.2022 12:30)
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Torsten Siever: Patient/-innen ist ungrammatisch, da die maskuline Form nicht enthalten ist. Korrekt wäre Portal für Patient(inn)en oder Portal für Patientinnen und Patienten. Denkbar wäre wegen solcher Fälle die Form Patient/inn/en – das wird aber nicht praktiziert. (09.06.2022 13:42)
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N. N.: frage: muss man "freundeskreis" wirklich gendern? sind in dem wort nicht alle binären und non-binären personen inkludiert? (09.06.2022 10:52)
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Torsten Siever: Wir empfehlen nicht, vordere Bestandteile in Zusammensetzungen zu gendern. S. die Diskussion z. B. unter https://www.genderator.app/wb/b%c3%bcrgermeister/ – im Fall von Freundeskreis ist es sogar zweifelhaft, richtig. Hieran ist schön zu sehen, wie schwierig Fugen (-es-) zu interpretieren sind bzw. eben nicht für Gen. Sg. o. a. stehen (eben nicht Kreis des Freundes) (09.06.2022 11:26)
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N. N.: Der Freundeskreis meint alle. Punkt. (09.06.2022 16:29)
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N. N. zum Suchwort »kunde«: C.D. : Warum wird Kund*in als korrekt postuliert obwohl die Weglassprobe nicht funktioniert und Kund kein Wort ist? Die gleiche Frage stellt sich bei "meine Kolleg*innen". (09.06.2022 10:26)
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Torsten Siever: Wo wird denn Kund*in als korrekt ausgewiesen? Mehr rot geht auf einer Seite ja kaum mehr, fast überall steht ein * davor (heißt: ›ungrammatisch‹) und in der Statistik werden ebenfalls die Kurzformen wie Kund*in als ungrammatisch ausgewiesen (100%) ... (09.06.2022 11:24)
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N. N.: C.D. : Letzte Tabelle, Realisierungsgrad Farbe orange mit folgendem Kommentar: grammatikalisch falsch, wird aber als korrekt postuliert (= generisches Femininum wie Kolleg*innen) dass * vor einem Wort auf eurer Seite grammatikalisch falsch bedeutet, hab ich nicht gewusst. (09.06.2022 13:25)
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Torsten Siever: Verstehe. Gemeint ist, dass diejenigen, die diese Kurzformen befürworten/verwenden, Formen wie Kund*in als grammatisch/korrekt ansehen (daher nicht rot, sondern orange-rot). Argmentiert wird hier mitunter mit einem »neuen Flexiv« (grammatische Endung). Ich habe Farbe und Text angepasst und hoffe, dass es so eindeutiger ist. Vielen Dank für Ihren Hinweis! (09.06.2022 14:03)
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N. N. zum Suchwort »mitarbeiter«: Die Partzipialform ist in den meisten Fällen leider falsch! Der Student in Auerbachs Keller ist nicht gleich der Studierende im Hörsaal. Also sollten beide Geschlechter berücksichtigt werden, dies auch getrennt berücksichtigen. Zwischenstufen der beiden Geschlechter sind somit ebenfalls berücksichtigt, so wie das immer der Fall war. (08.06.2022 08:04)
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N. N.: 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️ (07.06.2022 22:02)
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N. N. zum Suchwort »kind«: Dem Kind sein ... oder Dem Kind ihr ... oder Dem Kind sein*ihr? (03.06.2022 01:20)
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Torsten Siever: Wenn es so umgangssprachlich sein soll: Dem Kind sein. Kind ist neutral (Neutrum) und das Pronomen muss dann entsprechend neutral sein. (03.06.2022 09:03)
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Torsten Siever: Zum nichtöffentlichen Eintrag »des*der Auftragnehmers*in«. Richtig, ist ungrammatisch. Wir stellen statistisch den Realisierungsgrad dar, bei dem Kurzformen insbesondere beim Genitiv Sg. und Dativ Plural oftmals das Nachsehen haben (hier 25% fehlerhaft). Von den Befürwortenden gewünscht ist die Form »des*der Auftragnehmer*in«, die allerdings keine maskuline Form mehr erkennen lässt. (31.05.2022 15:12)
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Alex Cai: Ich schreibe derzeit meine Abschlussarbeit. Das Gendern klappt soweit ganz gut, jedoch frage ich mich ob ich in einem Nebensatz ebenfalls zu gendern habe. Beispielsweise. Bei diesem Projekt gib es eine:n Auftraggeber:in, der/die ... oder welche/r... . Es wäre schön wenn ich hierzu eine Erläuterung erhalten könnte. Viele Dank (30.05.2022 19:43)
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Torsten Siever: Wenn Sie gendern, sollten Sie dies durchweg tun. Wenn Sie eine Kurzform wie : verwenden, wäre die korrekte Form der:die, also in Ihrem Bsp. … eine:n Auftraggeber:in, der:die …. Die Relativpronomen, Artikel etc. der/die sollten Sie nicht bei nichtbinären Kurzformen verwenden, sondern bei Paarformen, da diese einem binärem System (männlich/weiblich) entsprechen. (31.05.2022 08:59)
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N. N. zum Suchwort »fan«: Ich bin nicht glücklich über Ihre Wertung: "Besser nicht: Wir sind begeisterte Filmfans". Und: "Besser so: "Wir lieben/begeistern uns für Filme." Sondern freue mich im Gegenteil, wenn es offensichtlich gelingt, die geschlechts"indifferente" Wahrnehmung, die sich mit englischen Begriffen wie "Fan" verknüpft, mit dem Begriff zusammen in unser Sprachsystem zu importieren. Wie z. B. auch bei "Profi" oder "Teenager", die man problemlos mit dem grammatisch männlichen Artikel gebrauchen und sich trotzdem ebenso weiblich wie männlich vorstellen kann. Von dieser Sorte Wörter, die keine besondere "Gender-Gymnastik" erfordern und trotzdem zu einem gendergerechten Sprachgebrauch führen, wünschte ich mir mehr (weil wir so wenigstens in einem kleinen Ausschnitt an den in dieser Hinsicht beneidenswerten Verhältnissen im Englischen partizipieren können). Und finde es bed (26.05.2022 19:37)
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Torsten Siever: Den Vorzug der engl. Neutralität sehe ich genauso. Da die Zielsprache aber Dt. (mit Genus) und nicht Engl. ist und um etwaiger Kritik aus dem Weg zu gehen, weiche ich dennoch in solchen Fällen auf andere Formulierungen aus, die unzweifelhaft neutral sind. Fan wird noch oft akzeptiert (schon weil *Fanin nicht bildbar ist), bei anderen (selbst jüngeren) Anglizismen ist es da aber schon schwieriger: User, Jogger, Administrator, Agent. In den ersten Fällen liegt das natürlich an der -er-Endung, bei Administrator, Agent würde man eine Äußerung wie Ines ist Agent (deutsch ausgesprochen) dennoch als eher ›inkorrekt‹ einordnen und Ines ist Agentin den Zuschlag geben. Dies ist der Hintergrund für die Empfehlung. (27.05.2022 16:24)
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N. N.: Schon richtig, Herr Siever, was Sie über die von Ihnen erwähnten Formen, von User bis Agent(in), sagen. Es bleibt aber mein spezifisches Bedauern darüber, dass Sie eine Form im Deutschen abempfehlen und dadurch ohne Not abwerten, die es im Gegensatz zur genannten Gruppe geschafft hat, auch nach dem Import ins Deutsche ihre Geschlechtsneutralität zu wahren. So was ist doch erhaltenswert und muss nicht unnötigerweise unter Verdacht gestellt werden (wo die Verdachtskultur schon jetzt unschöne Blüten treibt, siehe nur beispielhaft die Diskusson um "Mitglied" oder Ihren eigenen "Genderator"). Oder wollen Sie auch neben Sätzen wie "Sie ist der unbestrittene Star des Ensembles" Ihren "Besser nicht"-Vermerk anbringen? (Nicht böse gemeint, nur kritisch ;) (31.05.2022 16:00)
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Torsten Siever: Kritik ist gut, berechtigte zumal. Es sollte in diesem Fall tatsächlich nicht »Besser nicht« heißen. Ich habe den Eintrag entsprechend geändert. Vielen Dank! (31.05.2022 16:10)
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N. N. zum Suchwort »inhaber«: "Inhabende" wäre das nominalisierte Partizip von "inhaben", einem Verb, das es nicht gibt. Müsste das nominalisierte Partizip dann nicht "Innehabende" heißen, eben abgeleitet von "innerhaben"? Gibt es akzeptierte Parallelbeispiele für solche Bildungen, d. h. solche, bei denen der Verbstamm verändert wird? (24.05.2022 19:09)
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Torsten Siever: Ich sehe es so, dass es etwas dazwischen ist: Die Verbbasis ist mit Sicherheit innehaben, da haben Sie Recht. Allerdings lässt sich Innehaber kaum aussprechen und inne zu in verkürzen (eine Silbe weniger), zumal inne zu in gehört: inne ist eine verstärkte Form von in (althochdt. inna, danach inne). Inhaber selbst geht übrigens genauso auf innehaben zurück; hier müssten Sie also folgerichtig Innehaber verwenden. (25.05.2022 11:09)
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Torsten Siever: Zu Ihrer letzten Frage noch eine Ergänzung: Die stärksten Abweichungen gibt es beim Verb sein; hier ist der Stamm gänzlich abweichend (bin, ist, sind etc.) – auch wenn das linguistisch etwas anderes ist als bei innehaben; vgl. auch bei Adjekjtiven die unregelmäßige Komparation: gut – besser – best[en]. (25.05.2022 11:19)
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N. N.: Danke für den Hinweis, dass die gebräuchlichen Verbformen zum Teil auf verschiedene "Wurzelverben" zurückgehen, also z. B. "bin", "bist" usw. auf eines von diesen "Wurzelverben" und "wäre, "gewesen" usw. auf ein anderes (als Übersicht für das Verb "sein" z. B. hier: https://www.uni-due.de/imperia/md/content/mediae/verben.pdf, rechte Spalte). Meine Frage bezog sich aber auf die Lautveränderung im Verbstamm und war gemeint als: Gibt es für die _Genderpraxis_ schon (existierende) Beispiele, bei denen bei Bildung der gegenderten Form der Verbstamm (d. h. ein und derselbe V.) _lautlich_ verändert wurde, also gibt _in diesem Sinne_ Präzedenzfälle für die Bildung "Innehabende"? (26.05.2022 14:27)
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Torsten Siever: Das sein-Beispiel hatte wie geschrieben mit innehaben nichts zu tun, ich wollte nur die mögliche Stärke von Veränderungen aufzeigen. Jetzt verstehe ich Ihre Frage aber, denke ich. Andere Fälle sind mir sponan nicht bekannt und interessanterweise werden andere Verben mit dem Erstbestandteil inne- auch nicht verkürzt (*Inhaltende, Inhaltende, inwohnende). Allerdings ist lt. Pfeifer et al. (1993) neben innehaben bereits im Frühnhd. auch inhaben belegt. D.h. Ihre Vermutung, dass es sich um eine Änderung des Verbstamms handelt, trifft nicht unbedingt zu. Wahrscheinlich ist, dass Inhaber von inhaben abgeleitet ist (was zu prüfen wäre). (27.05.2022 16:09)
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N. N.: Das ist doch interessant, vielen Dank für den sprachgeschichtlichen Hintergrund! (31.05.2022 17:14)
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N. N. zum Suchwort »Häuptling«: Häuptling fehlt in der Liste. Und welches Geschlecht hat "Häuptling Rosa Feder"? (24.05.2022 09:38)
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Christina Siever: Der Eintrag ist ergänzt, danke für den Hinweis. Das Genus von "Häuptling" ist Maskulinum, Artikel also "der". (24.05.2022 10:48)
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N. N. zum Suchwort »witwer«: Der Computer hat wohl Fehler gemacht, da „Witwer“ von „Witwe“ abgeleitet ist und nicht umgekehrt. Auch das Partizip ist falsch. (22.05.2022 00:28)
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Torsten Siever: Danke, die Bildung des Partizips ist korrigiert. Dass Witwer von Witwe abgeleitet ist, ist korrekt, aber warum schreiben Sie dies? Weil das Maskulinum links und das Femininum rechts steht? Die Ableitungsrichtung haben wir nicht berücksichtigt, da dies für geschlechtergerechte Sprache irrelevant ist (und zu aufwändig für weniger als ein 0,1 % der Fälle zu realsisieren; spontan fällt mir nur noch Hexe und unabgeleitet Hebamme ein). Öfter ist, dass es für feminine Lexeme keine oder nur eine fragwürdige Entsprechung gibt (Koryphäe). (22.05.2022 12:06)
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N. N. zum Suchwort »protokollant«: heißt es nächster Protokollant*in oder nächste Protokollant*in (20.05.2022 14:38)
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Torsten Siever: Diejenigen, die den Stern gebrauchen, verwenden in der ganzen Phrase den Stern, also nächste*r Protokollant*in (= beim Artikel und Adjektiv). (20.05.2022 17:39)
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N. N. zum Suchwort »bauherr«: Die Bauherrin und der Bauherr sind natürlich auch Rechtsbegriffe, die beim Bauen nicht einfach vertauscht werden dürfen. Daher ist vermutlich vor allem bei offiziellem Charakter des Textes die Bezeichnung "die Bauherrin oder der Bauherr" beizubehalten, um diese von den "Entwurfsverfassenden", den "Unternehmen" und den "Bauleitenden" zu unterscheiden. (20.05.2022 10:40)
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Torsten Siever: Absolut richtig. Für Rechtstexte verbietet sich generell wegen der strikten Definition ein einfacher Austausch. Vgl. etwa die Diskussion/Hinweise zu Hebamme (https://www.genderator.app/wb/hebamme/) und die unterschiedlichen Bezeichnungen von der Agentur für Arbeit und im Hebammengesetz. (20.05.2022 10:46)
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N. N.: Leicht bis mittelschwer irritiert versuche ich die Einladung für unsere MV zu machen. Da ich schon mal wegen dem Gendersternchen „angemacht“ wurde habe ich mir gedacht ich schreibe die Ämter bei den Neuwahlen in männlicher Form (1. Vorsitzender, Schatzmeister, Beisitzer usw.) und setze hinter das Wort Neuwahlen ein *. Als Beschreibung für den * setzte ich unter den Text: die gewählten Bezeichnungen gelten sinngemäß für alle Geschlechter. Kann man das so machen, oder gibt es eine andere Alternative? Vielen Dank. (18.05.2022 11:41)
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Torsten Siever: Das war bis vor einigen Jahren in wissenschaftlichen Texten die übliche Praxis. Also: ja, das ist machbar. Ich fand das immer schon etwas seltsam und vor allem selbstverständlich, solange noch irgenwo eine neutrale/generische Lesart/Wortbedeutung besteht. Wer meint denn tatsächlich, dass in einem Buch mit generischen Formen nur von Männern gesprochen wird? Möglich wäre, wie bei Stellenanzeigen zu verfahren: Schatzmeister (m/w/d). Oder alle traditionellen Möglichkeiten: Ökonomisch sind hier Klammer (Schatzmeister(in), Vorsitzende(r)) oder Strich (Schatzmeister/-in). (18.05.2022 12:20)
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N. N. zum Suchwort »leiharbeitnehmer«: Was bedeutet "nicht amtlich"? (17.05.2022 16:46)
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Torsten Siever: »Nicht amtlich« bedeutet, dass die zuständige Stelle, der »Rat für deutsche Rechtschreibung«, diese Schreibung nicht zulässt. Formen wie Lehrer*in sind formal falsch, dürfen also etwa von Schulen oder Universitäten nicht gefordert werden. S. hierzu die deutliche Klarstellung des Rates: https://www.rechtschreibrat.com/geschlechtergerechte-schreibung-empfehlungen-vom-26-03-2021/ Für Dokumente von Verwaltungen sollte diese Schreibung also eigentlich nicht angewendet werden. (18.05.2022 08:56)
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N. N.: Echt jetzt? An meiner Uni gibt es einen Punkt Notenabzug, wenn wir nicht mit * gendern!? (19.05.2022 18:35)
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Torsten Siever: Universitäten haben Freiheit in Forschung und Lehre. Das bedeutet aber nicht, dass sie eine spezifische Form des Genderns einfordern können, wenn sich diese nicht durchgesetzt hat und (in dieser Folge) vom Rechtschreibrat zugelassen ist. Die Leistung abzuwerten aufgrund vieler Fehler ist möglich und z. T. auch sinnvoll. Eine Abwertung aufgrund der korrekten Anwendung der verbindlichen deutschen Orthografie ist aber selbstverständlich unzulässig und sicher juristisch anfechtbar (wie gesagt: solange der Stern o. Ä. nicht offiziell zugelassen worden ist). Und selbst dann sollte es die Freiheit zu geben, zu gendern, wie es zulässig ist (also etwa auch über Doppelformen). (20.05.2022 09:27)
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N. N. zum Suchwort »kunde«: Knabe*in geht das ? (15.05.2022 12:47)
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Torsten Siever: Nein, wie Bengel, Matz, Bub(e), Bursche etc. ist ein Knabe männlich. (16.05.2022 08:48)
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N. N. zum Suchwort »vorstand«: Wie gender ich "Vorstandstagung" ? (12.05.2022 09:25)
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Torsten Siever: Da damit vermutlich das Gremium gemeint ist, ist dies geschlechtsneutral (Tagung des Vorstand als Gruppe von Vorstehenden). Nur bei einem Vorstand, der aus einer Person besteht, müsste Vorstand oder Vorständin gewählt werden; da dürfte es aber keine Tagung geben. (12.05.2022 11:28)
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N. N. zum Suchwort »user«: alles schön – aber wie formuliere ich in einem Vertrag "Endnutzer*in" (Singular!), wenn die Kundschaft explizit keine Sternchen usw. möchte und englische Begriffe tabu sind? "Endanwendende Person" klingt sehr gekünstelt. (11.05.2022 14:48)
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Torsten Siever: … der Endnutzer bzw. die Endnutzerin … (11.05.2022 15:46)
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N. N. zum Suchwort »Bürgerinmeistererin«: Wollen Sie Frauen nun sichtbar machen oder nicht? Sie bleiben auf halbem Weg stehen. Warum schrecken Sie vor logischen und konsequenten Wortbildungen wie "Bürgerinmeisterin" zurück? Wollen Sie im Grunde gar nicht gendern? Bitte keine halben Sachen oder mit anderen Worten: ganz oder gar nicht! (10.05.2022 21:28)
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Torsten Siever: Ja, natürlich betreiben wir dieses Gender-Projekt in unserer Freizeit und lassen uns verunglimpfen, weil wir gegen das Gendern sind … Wer soll denn mit Bürgerinmeisterin gemeint sein? Linguistisch ist das eine Frau im Amt einer Verwaltung, die eine Bürgerin hat. Und bei der Wahl gibt es dann ein*e Bürger*innenmeister*innenkandidat*in? Ist das semantisch korrekt? Sichtbar macht man Frauen auch, wenn 99% der betreffenden Wörter explizit feminine Formen aufweisen und Komposita-Endungen als »Fuge« betrachtet werden. Es gibt auch andere unspezifische mask. Formen: Was sagen Sie, wenn Sie zur Bäckerei gehen? S. https://gfds.de/jeder-von-uns-sagt-ich-gehe-zum-baecker/ Es steht Ihnen frei, auch in Komposita zu gendern! (11.05.2022 08:20)
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N. N.: sowie bürger- und unternehmerfreundlich handelt (02.05.2022 19:41)
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Torsten Siever: Wir raten davon ab, Wörter zu gendern, die als Erstkonstituente in Wortbildungen (Zusammensetzungen) auftreten. Extrembeispiel: Bürgermeisterkandidat/-innen würde zu Bürger*innenmeister*innenkandidat*innen oder Bürger*innenmeister*inkandidat*innen – das ist nicht nur unlesbar, sondern mitunter sogar inhaltlich falsch. S. meinen Eintrag unter https://www.genderator.app/wb/kanzlerkandidat/ (03.05.2022 09:21)
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N. N.: Sehr geehrter Fachhandelspartner (02.05.2022 10:17)
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Torsten Siever: Der ›Übersetzer‹ ist noch nicht fertiggestellt, also hier eine händische Antwort. In solchen Fällen empfiehlt sich die Paarform, wenn damit auch Einzelpersonen gemeint sind. Andernfalls ist die maskuline Form vollkommen in Ordnung. Eintrag: https://www.genderator.app/wb/handelspartner/ (02.05.2022 11:08)
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N. N. zum Suchwort »Komödianten «: Komödianten Mehrzahl für alle Geschlechter und weibliche Form fehlt (29.04.2022 12:38)
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Torsten Siever: Dankeschön: https://www.genderator.app/wb/kom%C3%B6diant/ (29.04.2022 13:14)
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Torsten Siever: Zum nicht öffentlichen Kommentar, dass es ein Verb gutachten nicht gebe: https://www.dwds.de/wb/gutachten – ich habe aber die womöglich stilistisch höhere Form Begutachtende ergänzt. (28.04.2022 15:49)
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Torsten Siever: Danke sehr: https://www.genderator.app/wb/entrepreneur/ ist nun enthalten. (25.04.2022 17:03)
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N. N. zum Suchwort »fechter«: Das Wort "Fechter" im Sinne einer den Fechtsport ausübende männlichen Person ist nicht im Wörterbuch enthalten. Auch genderneutrale Alternativen fehlen demnach. (22.04.2022 12:29)
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Torsten Siever: Danke sehr, unter https://www.genderator.app/wb/fechter/ ist der Eintrag nun verfügbar. (22.04.2022 13:46)
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N. N. zum Suchwort »h«: Host? ist ja mittlerweile eingedeutscht und verhält es sich genderneutal? THANK U (21.04.2022 19:03)
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Torsten Siever: Host kenne ich nur als Computer. Host im Sinn von ›Gastgeber/-in‹ würde ich nicht als besonders eingedeutscht betrachten und somit als genderneutral. (22.04.2022 08:29)
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N. N. zum Suchwort »bürgermeister«: wie gendere ich z.B. Im Auftrag des*der Bürgermeister*in – ist das richtig? (21.04.2022 12:04)
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Torsten Siever: Mit Genderstern ist dies so gedacht. Allerdings nicht empfehlenswert, da für männliche Bürgermeister ungrammatisch (des Bürgermeisters). (21.04.2022 14:20)
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N. N. zum Suchwort »Kostenträger«: Kostenträger: fehlt mir hier. Träger existiert, aber es handelt sich bei "Kostenträger" ja um einen festen Begriff. Das gleiche gilt für Wahlarzt, auch hier ein fester Begriff, der auch vielfach in Gerichtsurteilen Verwendung findet. (19.04.2022 09:40)
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Torsten Siever: Besten Dank, ist ergänzt: https://www.genderator.app/wb/kostentr%C3%A4ger/. Bei Wahlarzt bin ich nicht sicher, was die Bedeutung angeht, bei Rechtsausdrücken ist ein Ausweichen auf Alternativen aber mitunter schwierig oder ausgeschlossen. Dennoch hier der Eintrag: https://www.genderator.app/wb/wahlarzt/ (19.04.2022 14:58)
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N. N.: Allein dieses Beispiel zeigt den Unsinn von Gendersprech. "Der Mensch" ist auch weiblich, und männlich. Und ich denke, auch Trans-Gender finden sich in dem Begriff "der Mensch" korrekt aufgehoben. Größter Unfug den ich neulich las: die Schirmfrau! Der Schirmherr kommt von Schirmherrschaft. Man sagte einst zu weiblichen Schirmherrn "Schirmherrin". Nun plötzlich ist "Schirmfrau" en vogue. Sagt man dann demnächst auch Kauffrauliche Angestellte? Solche Sprachvergewaltigungen entspringen doch einem kranken Hirn. Wahre Gleichstellung zeigt sich auf dem Gehaltszettel, nicht in solchen Verbalverrenkungen. (20.04.2022 16:01)
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N. N.: Sprache wandelt sich, da hilft auch keine Empörung aus einem möglicherweise kranken Hirn. (20.04.2022 16:25)
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N. N.: Das einzige, was hier nämlich krank erscheint, ist Sprachwandel mit Vergewaltigung zu vergleichen. (20.04.2022 16:28)
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N. N. zum Suchwort »Jeder Bürgerin, jedem Bürger steht das Recht zu...«: Wie kann dieser Satzteil mit * aussehen? Jede*r*m Bürger*in steht das Recht zu... (14.04.2022 12:42)
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Torsten Siever: Die Sternchen stehen nur zw. der femininen und maskulinen Endung: Jedem*r Bürger*in; Sie können diese schlecht lesbare und noch weniger aussprechbare Form vermeiden, indem Sie Alle Bürger*innen verwenden – wenn es der Stern sein soll. (14.04.2022 13:50)
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N. N. zum Suchwort »Mitarbeiter«: Was mache ich mit dem Mitarbeiterausweis (12.04.2022 10:15)
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Torsten Siever: Wir empfehlen nicht, solche erste Bestandteile in Zusammensetzungen zu gendern. Wer dies will, kann auf neutrale Formen ausweichen (etwa Angestelltenausweis, Dienstausweis, eher schwerfällig: Mitarbeitendenausweis). Paarformen sind ebenfalls denkbar, am besten syntaktisch umschreiben (Ausweis für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter). (12.04.2022 11:41)
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N. N. zum Suchwort »busfahrer«: Jetzt habt ihr endgültig den Faden - oder eher den Verstand - verloren. "Busfahrende" sind die Gäste, nicht die Fahrer. Aber Hauptsache man probiert eine starre Regel irgendwo rüberzustülpen.... (11.04.2022 20:03)
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Torsten Siever: Ich kann Sie beruhigen: Der Verstand sitzt immer noch am selben Ort. Was ist daran so schwer, Kritik sachlich zu üben? Zu Ihrem Einwand: Wer Bus fährt, kann eine fahrende wie eine mitfahrende Person sein; in den Alpenländern ist es eindeutig, hier heißen Erstere m. W. Lenker oder Chauffeur (nur CH). Dennoch ist die Partizipialform formal korrekt, auch wenn eher an eine steuernde Ps. gedacht wird. Der Kontext sollte die Bedeutung ergeben. (12.04.2022 09:17)
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N. N. zum Suchwort »kollege«: Wie heißt es richtig: "Der Kollege oder die Kollegin sieht sich das gern an." oder "Der Kollege oder die Kollegin sehen sich das gern an." ? (11.04.2022 13:38)
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Torsten Siever: Ich würde klar den Singular wählen, da nur eine Person sich das tatsächlich ansehen wird. Nur bei und sollte Plural stehen. (11.04.2022 14:40)
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N. N. zum Suchwort »bauherr«: hier steht "Beuleute" statt "Bauleute", was sicherlich ein Fehler ist. Wobei ich "Bauherrn*in" besser finde, als die neue Wortschöpfung. "Bauleute" waren früher eher, die auf dem Bau tätigen Männer und Frauen gemeint. Aber heute im Genderwahn zählt nichts mehr... (10.04.2022 22:31)
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Torsten Siever: Danke, der Fehler ist korrigiert. Wortbedeutungen ändern sich, vgl. Cockpit oder formidabel. (11.04.2022 09:06)
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N. N. zum Suchwort »trinker«: Glaubt ihr Tatsächlich, dass alle Trinkenden an der Bar Trinker sind? (04.04.2022 18:31)
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Torsten Siever: Ich denke, dass man Trinker durch Trinkende ersetzen kann, allerdings nicht Trinkende durch Trinker (was Sie tun). Beide Ausdrücke haben mehrere Bedeutungen; darum haben wir 2 Einträge eingestellt. Worin ich aber mit Ihnen übereinstimme: dem Problem bei Partizipialformen, dass sie seltenst mit den -er-Bildungen bedeutungsgleich sind. (05.04.2022 12:29)
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N. N. zum Suchwort »doktor«: Ich habe noch eine Frage: Ist es ausreichend, in der dritten Person von Dr. Müller zu sprechen, wenn diese eine Frau ist, so wie es bei den männlichen Doktoren üblich ist, oder ist es zwingend, dann Frau Dr. Müller zu schreiben? (31.03.2022 10:38)
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Torsten Siever: Die Abkürzung Dr. steht für alle Geschlechter, also sowohl für die Vollform Doktor als auch für Doktorin. Abkürzungen werden aber grundsätzlich nur schriftlich gekürzt, mündlich werden sie ausgesprochen. Schriftlich reicht also Dr. Müller – wie Sie vermutet haben. Mündlich könnten (sollten?) Sie von Doktorin Müller sprechen. Stilistisch höher würde ich die Form mit Frau ansetzen. Ohne Namennennung muss Frau davor stehen und es kann nicht abgekürzt werden: Frau Doktorin. (31.03.2022 10:55)
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N. N.: Ich habe bei Professorinen schon öfter gesehen, dass die Prof'in Dr. XY schreiben. (07.04.2022 11:28)
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Torsten Siever: Richtig, daran ist zweierlei absurd: 1. handelt es sich bei Prof. um eine Kopfabkürzung, womit nach dem Kopf (= Beginn) der Rest abgeschnitten/abgekürzt wird – signalisiert durch den Punkt. 2. müssten diese Professorinnen entsprechend auch Dr.in schreiben; in der Regel ist aber nur Prof. ›gegendert‹. Entweder sollte es einheitlich Prof.in Dr.in oder besser Prof. Dr. heißen, der Vorname verrät die Vollform. Im ersteren Fall müsste zudem auch StR zu StR.in etc. gegendert werden, das widerspricht aber der Idee der Abk. Selten werden Pluralformen in Abkürzungen explizit gemacht (z. B. in Bde. für Bände), das ist aber Flexion (Beugung) – und üblicherweise auf Plural begrenzt (*des Bds.) – und nicht Derivation/Motion. (07.04.2022 14:49)
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N. N. zum Suchwort »mieter«: Ich finde es ja generell nicht schlecht die Sprache des gegenwärtigen Lebens anzupassen aber das, was mit Gendern betrieben wird, ist sprachlich gesehen eine Vergewaltigung der Sprache - zumal die vom Gendern betroffenen Personen statistisch gesehen ohnehin eine Randgruppe der Gesellschaft darstellen. Und jetzt die ganze Sprache umzukrempeln, nur um dieser einen Gruppe gerecht zu werden ist fernab jeglicher Logik. Ich muss aber sagen, dass geschlechtsneutrale Formen an sich gut sind. Warum man aber jetzt das Binnenmajuskel so durch den Genderdoppelpunkt verdrängen muss ist mir nicht klar. Und warum ist das Binnenmajuskel keine amtliche Kurzform? Diese Form ist am meisten verbreitet. (29.03.2022 11:03)
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N. N.: Frauen sind eine statistische Randgruppe der Gesellschaft? ... fernab jeglicher Logik! (30.03.2022 03:46)
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Torsten Siever: N. N. meinte sicherlich nicht Frauen, sondern diverse Personen, denn für diese wurden Stern, Doppelpunkt, Unterstrich etc. eingeführt. Die Binnenmajuskel-Schreibung ist nicht zugelassen, da generell keine Großbuchstaben außer bei Wortanfängen (auch hinter Bindestrichen) zugelassen sind. Auch Wörter wie BahnCard verstoßen gegen die Rechtschreibnorm. Ein Ausweg sind entsprechende Formen wie ÄrztIn aber auch nicht, da dieselben Probleme wie bei den anderen Kurzformen bestehen (Aussprache, Grammatik). Sie sind nur etwas ›dezenter‹. (30.03.2022 12:51)
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N. N.: Die Anmerkung mit der Randgruppe ist nicht sachlich. Auch diverse Menschen müssen berücksichtigt werden, selbst wenn es nur wenige sind (dennoch braucht es kein drittes Klo im Kaufhaus...UNisex würde völlig reichen). Aber dem Gleichbehandlungsgrundsatz trägt die übliche Sprache ja schon Rechnung: das generische Maskulinum wird überal dort verwendet, wo das Geschlecht einerlei ist, und wo männliche, weibliche und diverse Personen gleichermaßen gemeint sind. Es gibt ja auch keine DeutschInnen und Deutsche, und es gibt nur Israelis, warum also Britinnen und Briten? Völlig neben jeder Rationale. Zur freundlichen Kenntnisnahme: Gendersprech ist offen gesagt grammatikalischer Quatsch, dies sollten vor allem jene Germanist/:_Innen und -außen, die sich auch hier tummeln, eigentlich wissen. Im Gegensatz kultivieren Sie eine ideologisch eingefärbte Gendersprache, die von oben aufdiktiert wird, und von der Mehrheit des Volkes abgeleh (20.04.2022 15:56)
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N. N. zum Suchwort »Genderer«: Ich überlege, ob es Genderer und Genderinnen oder Genderer und Gendererinnen heißen muss. (27.03.2022 20:14)
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Torsten Siever: Es gibt vergleichbare Wörter wie Wanderer/Wandererinnen, Zauberer etc. Hierbei kann eine gleich oder ähnlich lautende Silbe oder auch Laut gitilgt werden (Haplologie), um die Wörter aussprechbarer und nicht so holprig zu gestalten (Wanderinnen statt Wandererinnen). Möglich ist beides. (28.03.2022 10:13)
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N. N. zum Suchwort »polier«: @Torsten Siever: Polierin klingt zwar seltsam, ist aber richtig. Es klingt seltsam, weil dies ein traditionell von Männern ausgeübter Beruf ist. Bei der Nennung von Polierinnen und Polieren fehlt allerdings die neutrale Form. (25.03.2022 10:05)
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Torsten Siever: Danke sehr! Ich habe eine neutrale Möglichkeit ergänzt und noch etwas zu Polierende ergänzt. (25.03.2022 10:46)
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N. N.: In einem Artikel kam 11 x Nutzerinnen und Nutzer vor und 3 x Userinnen und User. Was soll der ganze (ver-)Gender-Quatsch, wenn so ein Unsinn dabei herauskommt, dass sogar Fremdwörter verfälscht werden. Abgesehen davon, habe ich mich gekringelt vor Lachen über die Wasserhenne (Wasserhuhn und -hühner ginge auch). Ich werde dieses Wörterbuch als Stimmungsaufheller in Zukunft öfter mal nutzen. Und im Übrigen finde ich es viel wichtiger, bei der Anrede statt dem plumpen "Frau Sowieso" lieber "Dame Sowiewo" zu verwenden, als diesen Gender-Unsinn mitzumachen. Danke. (21.03.2022 13:10)
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Torsten Siever: Danke, kommen Sie gern wieder. Unter https://www.genderator.app/wb/user/ haben wir erklärt, warum eingige Fremdwörter/Lehnwörter z. B. aus dem Englischen gendern und einige nicht. Beides lässt sich begründen, aber richtig ist, dass diese im Engl. nicht gegendert werden (müssen). S. hierzu aber: https://gfds.de/stress-wegen-ess/ (21.03.2022 16:15)
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N. N. zum Suchwort »säugling«: Das Wort Säug­ling, der wir hier als gendergerecht eingestuft. Im Duden ist unter Wortart jedoch "Substantiv, maskulin" eingetragen. Warum muss der Begriff Säugling nicht gegendert werden bzw. wieso bedarf es hier keiner expliziten weiblichen Form? (18.03.2022 15:45)
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Torsten Siever: Maskulinum ist neben Femininum und Neutrum ein grammatisches Geschlecht. Mitunter kommt es zu Überschneidungen von grammatischem und natürlichem/biologischem Geschlecht, aber nicht grundsätzlich: Mensch ist ebenfalls maskulin und es gibt weibliche Menschen, Koryphäe ist feminin und es gibt männliche Koryphäen, Kind ist neutral und bezieht sich auf beide natürlichen Geschlechter. (18.03.2022 18:41)
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N. N.: Vielen Dank für die Antwort. Mir war nicht bewusst, dass das grammatische Geschlecht nicht zwingend mit dem natürlichen/biologischen Geschlecht übereinstimmen muss. (20.03.2022 15:37)
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N. N. zum Suchwort »von Mobbing betroffenem*r Schüler*in«: von Mobbing betroffenem*r Schüler*in (17.03.2022 15:34)
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Torsten Siever: Ja, so müsste das aussehen; allerdings ist daran zu erkennen, dass die Kurzformen nicht sonderlich praktikabel sind. Ein Ausweg erlaubt der Plural: von Mobbing betroffenen Schüler*innen – wobei auch hier die Form Schülern nicht enthalten ist. Siehe hierzu auch die aktuelle News über die Studie zum Genderstern, der vor allem an Frauen denken lässt, weil die Form Schülern eben nicht enthalten ist. (17.03.2022 17:00)
antworten

Torsten Siever: Zu anonymen Frage nach »Kurzarbeitergeld«: Wir empfehlen, solche Formen nicht zu gendern. Wer diesen Gebrauch nicht akzeptiert, könnte »Kurzarbeitsgeld« verwenden. (17.03.2022 11:27)
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N. N. zum Suchwort »insasse«: Häftling/Sträfling lässt sich gar nicht gendern? (08.03.2022 22:41)
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Torsten Siever: Nein, alle Bildungen auf -ling sind maskulin und genderneutral (vgl. Liebling, Flüchtling). Mitunter wird -ling in »Flüchtling« eine negative Konnotation (Nebenbedeutung) zugewiesen und deshalb auf »Flüchtende/Geflüchtete« ausgewichen. In Ihrem Fall lässt sich »Inhaftierte(r)« verwenden. (09.03.2022 08:47)
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N. N.: Danke für die Info! So gesehen sollten dann einige Wörter wohl ganz aussterben. Denn -ling-Wörter scheinen mir alle eher männlich konnotiert. (09.03.2022 11:24)
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N. N. zum Suchwort »teilnehmende«: Teilnehmender (25.02.2022 16:01)
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Torsten Siever: Danke, dies findet sich bereits ohne -r unter https://www.genderator.app/wb/Teilnehmende/. (25.02.2022 17:37)
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N. N. zum Suchwort »diskussionsteilnehmer«: Beispielsätze (auf Basis bezogen): Besser nicht: Alle Teilnehmer bekamen zum Abschluss eine Urkunde. Besser so: Die Teilnahme wurde abschließend mit einer Urkunde bestätigt. Besser so ist schlicht inhaltlich anders. "Besser so: Alle bekamen zum Abschluss eine Teilnahmeurkunde." Oder "Die Teilnahme wurde allen abschließend mit einer Urkunde bestätigt." Genau liegt hier das Problem, dass durch "sinnloses gendern" Inhalte unvollständig oder falsch-zu-verstehend übermittelt werden. (24.02.2022 14:35)
antworten

Torsten Siever: Vielen Dank für diesen Eintrag. Leider sind auch die sog. neutralen Ersatzformen in vielen Fällen nicht inhaltsgleich: Ein Student/Lehrer ist etwas anderes als ein Studierender/Lehrender (Vorsicht etwa bei Rechtstexten). Dennoch lässt sich in vielen Fällen diese Form verwenden. Bei unseren Beispielsätzen handelt es sich nicht um solche, die sich in jeden Text einbauen lassen; es sind keine konkreten Ersatzbausteine, die 1:1 übernommen werden können. Sie zeigen Möglichkeiten auf. Und zu Ihrem 2. Satz: Die Begründung für die Urkunde (Bestätigung) ist im Besser-nicht-Satz auch nicht enthalten; hier ändern Sie also auch die Bedeutung. (24.02.2022 14:46)
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Torsten Siever: Und zum »sinnlosen Gendern«: Ich denke, dass die Realisierung getrennt von der Frage betrachtet werden sollte, ob zu gendern sei oder nicht. Wenn Sie »Alle Teilnehmer« schlicht durch »Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer« ersetzen, ändert sich nichts an der Bedeutung: Weder würde der Inhalt dadurch falsch(er) verstanden werden, noch wäre er unvollständig(er) (jeder Satz ist unvollständig). Die Paarform ist immer möglich, grammatisch korrekt, verändert nicht den Inhalt und kommt einer geschlechtergerechten Sprache schon sehr nah. (24.02.2022 15:01)
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Torsten Siever: Danke, findet sich nun hier: https://www.genderator.app/wb/vampir/ (23.02.2022 08:52)
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N. N. zum Suchwort »kollege«: Wie könnte ich mündlich gendersensibel von einer/einem Kolleg*in sprechen? In der direkten Ansprache verwende ich Hallo xxx, also den Namen, kann auch von xxx`s Büro etc sprechen, um ihr/sein zu vermeiden. Aber ich wollte über they sprechen und das Wort Kolleg*in verwenden. Ein Kolleg*in? ...oder eben komplett umschreiben, klar. Ein Mensch, mit dem ich zusammenarbeite. Ein Mensch, der mit mir in der gleichen Abteilung arbeitet. Haben Sie eine Idee? Geht nur umschreiben oder gibt es mögliche Pronomen in der Kombination mit Kolleg*in? Ich muss ja bei "Ich habe eineN (23.02.2022 00:15)
antworten

Torsten Siever: In Foren gibt es Diskussionen um neue Pronomen, deren Umsetzung uns unwahrscheinlich erscheint, zumindest in naher Zukunft. Die Gendersensibilität zuende gedacht, macht dies allerdings nötig, da bei kaum einer Person klar sein dürfte, wie sie sich einordnet. Aus diesem Grund beginnen ja einige mit »she/her« etc. in der Signatur. Mündlich fällt mir nichts besseres als Umschreibung ein. »Ihr*sein« etc. wäre (mit Pause gesprochen) das, was sich *-Befürworter wünschen. (23.02.2022 08:24)
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N. N. zum Suchwort »gastgeber«: Das Beispiel mit "Mannschaft" ist unglücklich. Besser wäre "das gastgebende Team". (22.02.2022 12:46)
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Torsten Siever: Danke, ist geändert! (22.02.2022 14:32)
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N. N. zum Suchwort »arzthelfer«: Wieso wird denn hier "Arzt" nicht gendergerecht berücksichtigt? (22.02.2022 10:59)
antworten

Torsten Siever: Weil wir Erstbestandteile in Komposita nicht gendern. Vgl. die Diskussion/Antworten unten. (22.02.2022 15:18)
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N. N.: Genehmiger (22.02.2022 10:38)
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Torsten Siever: Danke für https://www.genderator.app/wb/sicherheitengeber/ und https://www.genderator.app/wb/kreditnehmer/. (16.02.2022 14:55)
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N. N. zum Suchwort »bauherr«: Wie wäre es mit Bauleute? (12.02.2022 10:04)
antworten

Torsten Siever: Das das noch nicht enthalten war – danke sehr! (13.02.2022 18:04)
antworten

N. N. zum Suchwort »arzt«: "Erkundigen Sie sich in der Arztpraxis oder Apotheke." Bezieht sich hierbei das Wort Arztpraxis nicht auch nur auf das männliche Geschlecht? (08.02.2022 05:14)
antworten

Torsten Siever: Wenn generische Formen strikt abgelehnt werden (was etwa duden.de nicht tut), dann müsste man in der Tat auch Arzt gendern. Wir raten davon ab, s. Diskussion zu https://www.genderator.app/wb/b%c3%bcrgermeister/, und raten eher zu Umschreibung. Allerdings ist eine Arztpraxis nicht dasselbe wie z. B. eine »ärztliche Praxis«. (08.02.2022 08:30)
antworten

N. N. zum Suchwort »abiturient«: den Abiturienten*innen???? (02.02.2022 13:31)
antworten

Christina Siever: Informationen dazu, was unsere Auszeichnungen bedeuten, finden sich auf der folgenden Seite: https://www.genderator.app/g/legende.aspx Dort findet sich auch folgende Information: "Sind Wortformen nicht realisierbar, sind sie von uns mit einem Stern versehen (für ungrammatisch) und rot ausgezeichnet." (02.02.2022 15:07)
antworten

N. N.: Meinem Wissenstand zufolge würde ich es so schreiben: "Abiturient*innen" bzw. "Abiturient:innen". (04.02.2022 17:04)
antworten

Torsten Siever: Das ist richtig. Bei den Kurzformen wird *immer* die feminine Form genommen und vor das innen das gewünschte Symbol gesetzt. Darum handelt es sich bei schnellem Sprechen (bei dem die Sprechpause entfällt) um ein generisches Femininum. (04.02.2022 17:17)
antworten

N. N. zum Suchwort »vorsitzende«: Es fehlt m.E. der Genitiv. Die Ernennung der*des Vorsitzenden Die Wahl der/des Vorsitzenden (01.02.2022 10:03)
antworten

Torsten Siever: Alle Wortformen sind oben in den Flexionsparadigmen aufgeführt. Die Beispiele greifen nur einige Formen auf, da die Seite andernfalls überfrachtet wäre. Aber richtig, der Genitiv stimmt überein, der/des Vorsitzenden etc. ist korrekt. Wo würden Sie sich denn diese Info wünschen? (01.02.2022 12:54)
antworten

N. N.: den Bewerbern*innen (29.01.2022 10:12)
antworten

N. N. zum Suchwort »kollegenkreis«: Kollegenkreis (28.01.2022 09:30)
antworten

Torsten Siever: Als Ersatzform für Kollege? Habe ich ergänzt, danke. Der Eintrag existiert aber auch gesondert: https://www.genderator.app/wb/kollegenkreis/. (28.01.2022 10:23)
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N. N. zum Suchwort »direktor«: Direktoren fehlt, ist das Wort gender neutral? (23.01.2022 13:05)
antworten

Torsten Siever: Der Eintrag existiert bereits unter https://www.genderator.app/wb/direktor/. Nein, Direktoren ist nicht genderneutral. (24.01.2022 09:23)
antworten

N. N. zum Suchwort »teenager«: Bei den Beispielsätzen müsste es "jede*r Jugendliche" heißen. "Jeder" ist maskulin. Alternativ auch "¼ der Jugendlichen" wenn mensch kein Sternchen haben möchte. (21.01.2022 12:43)
antworten

Torsten Siever: In der Tat, ist korrigiert – herzlichen Dank! (21.01.2022 13:53)
antworten

N. N. zum Suchwort »polizist«: Ich bevorzuge: - der/die Polizeibeamte/-in - bzw.: Ein/e Polizeibeamte/-r (20.01.2022 14:05)
antworten

Torsten Siever: Die Kurzformen sind an sich sehr ökonomisch, doch leider sind viele (vor allem nichtbinäre wie mit *) ungrammatisch, einige sogar im Nominativ Singular. Wie hier, weil die Vollform *Polizeibeamtein wäre. Und nicht einmal die Klammerschreibung ist hier möglich, obwohl sie am häufigsten realisierbar ist: *Polizeibeamte(in). Hier geht also einzig »die Polizeibeamtin und der Polizeibeamte«. S. aber unter https://www.genderator.app/wb/polizeibeamte/, dass Beamte(r) eigentlich geschlechterneutral ist. Denkbar wäre, beide Endungen abzutrennen: Polizeibeamt/e/in (20.01.2022 17:03)
antworten

N. N.: zu einem zertifizierten Profi zu werden (15.01.2022 14:29)
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Torsten Siever: »Profi« ist genderneutral. (15.01.2022 14:30)
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N. N. zum Suchwort »kollege«: Wie kann ich das in der Ansprache neutral formuliern? Also anstatt: Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen. Damit sind ja noch nicht alle Personen angesprochen!? (14.01.2022 14:56)
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Torsten Siever: Dies ist der Grund, warum einige die Pause (Kolleg innen) machen und schriftlich ein Zeichen dazwischen setzen (Kolleg:innen). Daneben gibt es etwa eine Anregung in der DIN 5008, »Sehr geehrte Persönlichkeiten« zu verwenden, die TU Berlin schlägt »Sehr Geehrte« vor, denkbar ist noch »Liebe Menschen«. Ich finde das sämtlich unschön oder ungeeignet und würde »Liebes Kollegium« verwenden. (14.01.2022 15:06)
antworten

N. N.: Ich habe von einer Person im Job seit längerem eine schöne Alternative gehört, gerade wenn Gleichrangige oder Personen angesprochen werden, zu denen man ein Kolleg*innenverhältnis hat. "Liebe Alle" ich finde die Lösung wirklich kreativ und es fiel mir erst später auf dass die Anrede quasi vollumfänglich ist :) (13.04.2022 16:04)
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N. N. zum Suchwort »Wasserhahn«: Wasserhenne (12.01.2022 14:49)
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N. N.: :-D (12.01.2022 15:11)
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N. N. zum Suchwort »Gast«: Wieso Gästin? Wieson nicht Gastin? Und wieso nicht bei Mensch Menschin? (06.01.2022 14:13)
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Torsten Siever: 1. Die Stammbildung/Umlautung hängt von verschiedenen Faktoren ab; vgl. aber etwa Arzt/Ärztin oder Abt/Äbtin. Generell empfehlen wir diese Form allerdings nicht, da Gast geschlechtsneutral ist. 2. »Mensch« ist geschlechtsneutral, warum sollte davon eine feminine Form für weibl. Menschen abgeleitet werden? (06.01.2022 15:37)
antworten

N. N.: Wenn Sie bei "Gast/Gästin" wegen "Geschlechtsneutralität" generell keine weitere Form empfehlen, meiner Meinung nach zu Recht, wie auch bei "Mensch" wegen bereits vorhandener Geschlechtsneutralität (Aussage hier: keine weitere Form nötig (genderkonform)), warum schreiben Sie es dann nicht auch bei "Gast" so hin, sondern deklinieren alle Fälle durch? Das versteht kein Mensch? Das ganze Thema "Gendern" dient nur zur Ablenkung von wirklichen Problemen bei der Umsetzung der Gleichberechtigung in der Realität durch uns (07.01.2022 12:21)
antworten

Torsten Siever: Sie haben Recht. Auch wenn das Paradigma zu Gästin gelb markiert war und mit ? als fragwürdig versehen war, sollte es nicht verwirren oder dazu anregen, es zu verwenden, weil es aufgeführt ist. Wir haben diese (ohnehin sehr selten belegte) Form heraus. Danke für die Anregung. (08.01.2022 17:29)
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N. N. zum Suchwort »cousinen«: Frage zur Bedeutung des Wortes "Cousinen" (Beschreibung hierzu fehlt): Bruder und Schwester sind Geschwister. Cousin und Cousine sind Cousinen? Oder gibt es keinen Oberbegriff für Cousin und Cousine. Mit Cousinen wären dann nur die weiblichen "Geschwisterkinder" gemeint? (04.01.2022 17:57)
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Torsten Siever: Ein Oberbegriff ist mir nicht bekannt. Der jeweilige Plural lautet Cousins (m) und und Cousinen (f). Letzteres ist also tatsächlich nur die Sammelbezeichnung für weibliche Personen dieses Verwandtschaftsgrades. (04.01.2022 18:09)
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N. N.: Demnach wäre folgender Satz falsch? "Die Eltern von Fritz sind Cousinen 4. Grades." Und er müsste korrekt lauten: "Die Eltern von Fritz sind Cousin und Cousine 4. Grades." Ist das so richtig? (05.01.2022 11:20)
antworten

Torsten Siever: Korrekt. :) (05.01.2022 12:02)
antworten

N. N.: Das zeigt nur, wie schwachsinnig die ganze Genderei ist. Unnötige Verunstaltung der deutschen Sprache. (30.12.2021 16:24)
antworten

N. N. zum Suchwort »kunde«: Alter Schwed:innen, das ist doch lächerlich (30.12.2021 14:42)
antworten

N. N.: Alte(r) Schwede:in wäre wohl richtiger. Weil sonst ja die männliche Form "Schwed" heißen würde, was auch nicht stimmt. Lächerlich ist es aber auf jeden Fall! (21.02.2022 16:09)
antworten

N. N. zum Suchwort »beamte«: Die rein feminine Mehrzahl "viele Beamtinnen" ist meiner Meinung nach ein Sprachfehler und zeugt eher von der Unkenntnis der deutschen Sprache. Denn dann müsste es im Gegenzug auch heißen: "Die meisten Tätowierten und Tätowiertinnen bevorzugen das Studio XY..." "Alle Beauftragten und Beauftragtinnen der Stadt Düsseldorf nahmen an der Sitzung teil." "Die Linken und Linkinnen gehen lieber demonstrieren, während die Rechten und Rechtinnen lieber Leserbriefe schreiben" "Der Wirbelsturm forderte 188 Tote und Totinnen." (30.12.2021 13:37)
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Torsten Siever: Das ist (überwiegend) korrekt. Allerdings wird in der Anmerkung über dem Beispielsatz exakt darauf hingewiesen und erklärt, warum Beamtin gebräuchlich und wohl anzuwenden ist. Das ist wie mit wegen + Genitiv. »Korrekt« steht die Präposition mit dem Genitiv; dennoch entscheidet sich die Sprachgemeinschaft gerade dafür, sie mit Dativ zu bilden. Da wird auch keine Infokampagne helfen. Man mag das nicht gut finden, aber es entscheidet die Mehrheit, nicht die »Korrektheit«. (30.12.2021 13:55)
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N. N. zum Suchwort »pate«: Bitte schreiben Sie grammatikalisch falsch unter Realisierungsgrad in die Tabelle. Bots die ihre webseite benutzen sind teils zu primitiv um die darunter befindliche Legende zu lesen. Ich habe die Form Pat:in in einem Ad auf t-online.de gelesen. Das Problem ist durchaus ernst zu nehmen. (22.12.2021 13:40)
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Torsten Siever: Vielen Dank für den Hinweis, wir werden dies überdenken. Ich fürchte allerdings, dass sich die Phrase nicht auf den Gebrauch solcher Formen auswirken wird. Zudem könnte sie nur dann dort stehen, wenn die Formen zu 100 % ungrammatisch sind. Meist sind aber einige Formen grammatisch (Lehrer:in). Die Werbung wird platziert, weil Sie nach Pate gesucht haben, nicht weil unser Wörterbuch so gestaltet ist. Und über den Werbetext entscheiden ja die Werbetreibenden. (22.12.2021 16:38)
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N. N. zum Suchwort »programmierer«: Als Ersatzform wird "Code-Spezialist" vorgeschlagen. Das wäre aber doch ebenfalls eine männliche Form, oder nicht? (22.12.2021 13:13)
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Torsten Siever: Oha, das ist richtig, danke sehr! Ist getilgt und ergänzt durch Coder in Klammern (für diejenigen, die engl. Wörter als gendergerecht ansehen). (22.12.2021 16:29)
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N. N. zum Suchwort »bauherr«: Wie wärs mit Bauauftrag gebende? Um ...Herr... allgemein zu umgehen... Die Bauauftrag gebenden dieses Projekts sind Petra und Peter Meier. Die Bauauftrag gebende Firma dieses Projekts ist die Zentralbahn AG. (20.12.2021 12:02)
antworten

Torsten Siever: Sehr gut, vielen Dank, ist geändert. (20.12.2021 12:37)
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N. N. zum Suchwort »kunde«: 1. Wie kann ich Kundensegment korrekt gendern? 2. Muss man Kunden(pl.) gendern wenn ausschlieslich juristische personen wie Firmen oder Vereine gemeint sind? (16.12.2021 18:35)
antworten

Torsten Siever: Zu 1.: Kundinnen- und Kundensegment oder als (von uns nicht empfohlene) Kurzform Kund*innensegment. 2.: Nach der bisherigen Bundesministerin nicht, mit der neuen könnte dies sich ändern. (17.12.2021 10:19)
antworten

N. N. zum Suchwort »Ausleihenden «: Hallöchen, ich wüsste gern die Erstzform bzw. Umschschreibung für die/den Ausleihende/n oder die/den Verleihenden (bspw. ein Buch o.ä.) (10.12.2021 16:45)
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Torsten Siever: Aus Gendersicht braucht es dafür keinen Ersatz – die Formen sind genderneutral (im Gegensatz zu Ausleiher/-in bzw. Verleiher/-in). Wenn Sie die Artikel »die/den« meinen, dann müssen Sie auf »Person« o. ä. ausweichen: die ausleihende Person oder die verleihende Institution. (11.12.2021 12:42)
antworten

N. N.: Die Kraft, der Krafter. Die Person, der Personer. (10.12.2021 08:46)
antworten

N. N.: Hund (04.12.2021 12:52)
antworten

Torsten Siever: Dazu gibt es bereits 2 Einträge: https://www.genderator.app/wb/Hund/ (04.12.2021 19:53)
antworten

Torsten Siever: Zum (nicht öffentlichen) Hinweis: Den Standesbeamten finden Sie ohne r unter https://www.genderator.app/wb/standesbeamte/. Die schwach flektierte Form ist nicht Beamter, sondern [der] Beamte. (04.12.2021 12:21)
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N. N. zum Suchwort »urheber«: Warum ist die Partizipialform "die Urhebenden" bzw. "die Urhebende Person" nicht möglich? (01.12.2021 12:03)
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Torsten Siever: Sie können es verwenden – grammatisch ist es korrekt und verstanden wird es sicherlich ebenfalls. Inhaltlich sehen wir darin das Problem, dass »urheben« kein gebräuchliches Verb darstellt und sich die Bedeutung von »heben« geändert hat. Da das Wort nicht transparent ist, halten wir eine neue Bildung dazu für unpassend (anders: forschen → Forschende). Ähnlich: »Schornstein«, hierzu wird heute auch kein neues Wort mehr gebildet (wie *Schornrohr). (01.12.2021 12:26)
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Torsten Siever: Zur Frage nach einer Singularform zu »Eheleute«: Mir ist keine geeignete geschlechtsneutrale Form bekannt; »Ehepaar« ist zwar Singular, meint aber beide, und »Ehehälfte« ist eher ungeeignet. (30.11.2021 12:37)
antworten

N. N. zum Suchwort »kanzlerkandidat«: Kanzlerkandidatin ist absurd, da keine Kandidatin Kanzler sondern Kanzlerin werden will.Daher ist nur Kanzlerinkandidatin sinnvoll (26.11.2021 13:46)
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Torsten Siever: Es gibt verschiedene Formen des Genderns. Werden in Wortbildungen die Erstbestandteile gegendert, haben Sie (selten, s.u.) Recht. Unser Wörterbuch verzichtet darauf und selbst einige langjährige Feministinnen gendern diese Bestandteile nicht. Sieht man also in »Kanzler« eine abstrakte Person/Funktion (vgl. auch die Pressemeldung zur Frauenministerin Lambrecht), so ist dies einigen ausreichend oder sogar zutreffender als die feminine Form. Aber: Ihre Form ist nur dann richtig, wenn es keine männlichen Kandidaten gibt, die Sie mit »Kanzlerin...« ja ausschließen! Wenn, dann also etwa »Kanzler*inkanditatin« oder »Kandidatin für …«. (26.11.2021 15:42)
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N. N. zum Suchwort »Mindestteilnehmerzahl«: Mindestteilnehmerzahl ist das "genderbar" - wäre es dann "Mindestteilnehmer:innenzahl", oder muss es nicht gegendert werden, weil der Fokus auf der Zahl liegt? (24.11.2021 13:47)
antworten

N. N.: Nachtrag: Oder wäre dann eine Ersatzformulierung wie "Mindestteilnehmendenzahl" die deutlich elegantere Lösung? (24.11.2021 13:49)
antworten

Torsten Siever: Genderneutrale Formen sind in jedem Fall besser als -innen im Wortinnern – hier würde ich nicht gendern oder »Mindestteilnehmerinnen- und -teilnehmerzahl«. Neben »Mindestteilnehmendenzahl« wäre auch »Mindestteilnahmezahl« denkbar (und kürzer). (24.11.2021 14:19)
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N. N.: Also, wenn mich als Frau oder Mann aus Gendergründen jemand als Kraft bezeichnet, empfinde ich dies als diskriminierend! Warum, "Kraft durch Freude" = Leitspruch der SA. Wäre im Rahmen der Genderdebatte mal zu diskutieren! Weniger diskriminierend wie die Verwendung des GM´s! (20.11.2021 20:10)
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N. N. zum Suchwort »Polizist«: Polizeivollzugsbedienstete als neutrales Wort. (20.11.2021 01:40)
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Torsten Siever: Danke! :) (20.11.2021 14:03)
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N. N. zum Suchwort »anfänger«: Beginnende? (17.11.2021 09:07)
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Torsten Siever: Ja, danke, ist möglich. Wir haben es nicht aufgenommen, da es für uns nicht schön klingt. Ich würde eher (je nach Kontext) »die neu eingestiegenden Personen« oder sogar »diejenigen, die in diesem Jahr eingestiegen sind/angefangen haben« wählen. Ich habe es aber ergänzt, ist auf jeden Fall eine Möglichkeit. :) (17.11.2021 11:19)
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N. N. zum Suchwort »mitglied«: Bei diesem Wort gibt es gerade durch die Bedeutung "mit Glied" einige Diskussion, weshalb auch über "Mitvagina" als weibliche Form diskutiert wird. Am besten ist es also, das Wort ganz wegzulassen, da man hier schnell in Diskussionen verwickelt wird. (12.11.2021 16:09)
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Torsten Siever: Ui, dann haben Gliederschmerzen nur Männer und wir müssen auch alle Bildungen auf -schaft meiden – Elternschaft, Leserschaft, Ruderschaft –, da das rein männliche Organ einen Schaft hat? – Die Etymologie spielt bei »Mensch« und »man« doch eine Rolle!? Althochdeutsch »gilid« bedeutete ›Gelenk, Glied‹ und nicht ›Penis‹. Später wurde das Wort auch für die ganze Einheit verwendet: Arme, Beine (= Gliedmaße; neben dem Rumpf). »Mitglied« meint übertragen ›Teil eines Ganzen‹ (wie Kettenglied). Soll man auch Bindeglied, Gliederung und eingliedern meiden? (13.11.2021 15:43)
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N. N.: Ich gebe Herrn Sievert vollkommen Recht. Ich spreche mich dann für das Meiden dieses Begriffes aus. Mitvagina wäre schwach. Dann wohl doch eher Mitklitoris. (03.03.2022 21:37)
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N. N.: Ich danke Herrn Siever für diesen Einwand. Ich habe mir bisher mit dem Wort Mitglied aus dem vom ursprünglichen Post genannten Grund sehr schwer getan. Mit der rein wörtlichen Herleitung kann ich nun deutlich einfacher mit einem "Nichtgendern" des Wortes Mitglied z.B. eines Vereins umgehen. (12.04.2022 08:43)
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N. N.: Die Universität Leipzig will in ihrer Hochschulverfassung ausschließlich weibliche Bezeichnungen für Personen beiderlei Geschlechts verwenden. AGENS nimmt das als Anlass, unsere Leser auf Folgendes hin zu weisen: Wir möchten unsere Leser und Leserinnen informieren, dass wir ( wegen der notwendigen Gendersprech und -lesegerechtigkeit) zukünftig Personen beiderlei Geschlechts in unseren Texten beispielsweise nur noch als Serienmörderinnen, Kriegsverbrecherinnen, durchgeknallte nordkoreanische Diktatorinnen, Herpes-Erregerinnen, widerliche Sexistinnen, Staubsauge (12.11.2021 15:30)
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N. N. zum Suchwort »n«: Gleich beim ersten Test Ihrer Website - ich suchte Netzwerker - landete ich bei N. Und da möchte ich zur Diskussion stellen, ob es nicht besser wäre, über das Gendern hinaus nachzudenken. Gabriele Nagel (10.11.2021 09:10)
antworten

Torsten Siever: Danke für Ihren Beitrag. Regen Sie weitere Informationen zu jedem Wort an? Oder nur zu bestimmten? Was vermissen Sie? (10.11.2021 10:26)
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N. N.: Synonym: befragte Person (09.11.2021 11:44)
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N. N.: Was soll dieser Krampf mit der/die/das Hebamme? Die deutsche Sprache hält hier eine bewährte Lösung bereit. Beispiele gefällig? Die Gans/der Gänserich, die Taube/der Täuberich, die Ente/der Enterich. Was spräche denn gegen Hebamme und Hebammerich? (06.11.2021 18:25)
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N. N. zum Suchwort »kunde«: Seit wann ist Kunde männlich? Kunde steht für beide Geschlechter. Hier muss ein neues Wort für die Gleichberrechtigung gefunden werden. z.B. Kunder. Hört sich aber nicht schön an xD. So ein Teufelskreis mit dem Gendern. (05.11.2021 10:42)
antworten

Torsten Siever: Richtig. "Kunde" hätte tatsächlich die Eignung als genderneutrale Form (wie "Gast"), lässt sich aber so schön ableiten (Kundin). Und da früher so viele Personenbezeichnungen auf -er mit -in abgeleitet wurden, wird nun alles (Maskuline) abzuleiten versucht (Gästin oder gar Menschin). Logische Folge: Wenn "Kundin" weibl. ist, muss "Kunde" männl. sein (vgl. auch https://gfds.de/folge-4-der-duden-und-das-gendern/). "Kunder" wäre denkbar (vgl. "Hexer"), allerdings ist die Ausgangsform "Hexe" feminin, "Kunde" ja bereits mask. (05.11.2021 13:02)
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N. N. zum Suchwort »dämlich«: Die computergenerierte Form zu "herrlich" --> "Lich des Herrn/der Herrin" geht natürlich nicht. Sollte das Wort schlicht vermieden werden? Analog: "dämlich". (04.11.2021 23:26)
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Torsten Siever: Die Ausgabe ist korrigiert. Allerdings haben wir auch nicht wirklich damit gerechnet, dass jemand "herrlich" und "dämlich" gendern will … Ihre Frage würde ich verneinen; zumindest "herrlich" geht auf "hehr" zurück, wird nur später durch Vokalkürzung von e zu "Herr" gehörig empfunden (Duden, Herkunftswb.). (05.11.2021 08:07)
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Torsten Siever: Und https://www.dwds.de/wb/d%C3%A4mlich gibt als Wurzel indoeuropäisch *tem(ə)- ›dunkel‹ an (vgl. Dämmerung). Dass positives "herrlich" auf "Herr" und negatives "dämlich" auf "Dame" zurückgeführt wird, ist also wohl eher Volksetymologie. (05.11.2021 08:19)
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N. N. zum Suchwort »wüterich«: „Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!“ entgegnet ihm finster der Wütende. Die Bürgschaft / Goethe (gegendert) (30.10.2021 19:00)
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Torsten Siever: Ja, damit wäre der Reim dahin. In diesem Fall referiert der ursprüngliche »Wüterich« aber auf einen Mann. Ergo kann das Wort auch bleiben, warum sollte es gegendert werden? Zudem referiert »der Wütende« immer noch ausschließlich auf einen Mann, wo ist da das Gegenderte? (Dies wäre sowas wie »…, entgegnet ihm finster der oder die Wütende«.) (31.10.2021 16:56)
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N. N. zum Suchwort »doktor«: Die Anmerkung sowie die Beispielsätze sind sexistisch und unterstreichen die historisch entstandene Maskulinität des Begriffs. Genau das sollte doch heutzutage aufgebrochen werden. Eine explizite Benennung einer weiblichen Doktorin ist durchaus wünschenswert! (29.10.2021 15:27)
antworten

Torsten Siever: Ein Sexismus-Vorwurf!? Eine Abkürzung wie Abk. ist die schriftliche Kurzform einer Form. Ob sie auf eine Frau referiert oder nicht, ist daran nicht ablesbar (gehört zur Wortbildung) und dies würde auch die Funktion einer Abk. unterminieren; wir stellen sie ja gerade als neutrale Form vor – wo ist denn die Mask.-Markierung? Nur Flexive (vor allem Plural) werden mitunter ergänzt, also Bd./Bde. oder AKW/AKWs. Verwenden Sie »Dr.in«; aber eine Änderung der »historisch entstandende[n] Maskulinität« sehe ich darin nicht, eher die Umkehr. (31.10.2021 13:29)
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N. N.: Mitarbeiter (29.10.2021 13:18)
antworten

N. N.: Pathologe (28.10.2021 17:28)
antworten

N. N.: Bart (28.10.2021 13:41)
antworten

N. N.: Ophthalmologe (27.10.2021 14:17)
antworten

N. N. zum Suchwort »Vernichter«: Was ist mit "Vernichter"? Wie z. B. in >der Unkrautvernichter< Soll ich im Gartengeschäft nach einer Packung Unkrautvernichter/in fragen? (23.10.2021 01:24)
antworten

N. N.: Es geht um Personen, also um Menschen und nicht um chemische Produkte. Außer Sie möchten jemanden mitnehmen, der Ihr Unkraut manuell entfernt. (27.10.2021 16:59)
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N. N. zum Suchwort »meisterschaft«: Bei Meisterschaft kommt: Wortbildung trennen Meisterschaft → Chaft des Meisters/der Meisterin; Chaft der Meisterinnen und Meister Frage 1 - Nicht Meister*innenschaft? Frage 2 - Was ist ein Chaft? So wirkt es nur albern! (19.10.2021 20:47)
antworten

Torsten Siever: Vielen Dank für den Hinweis, das ist absurd (= ein Fehler). Es handelt sich bei der Zerlegung um eine automatische Funktion, bei der ich diesen Fall nicht berücksichtigt habe. Ich werde dies schnellstmöglich korrigieren. Hintergrund dieser Antwortform ist, dass sehr viel nach solchen Wortbildungen (wie Bürgermeister) gesucht wird und wir eine diesbzgl. Antwort geben möchten, auch wenn das Wort noch nicht im Wörterbuch steht. (20.10.2021 09:08)
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N. N. zum Suchwort »Polier«: der Polier / die Polierin gegendert: Polier:innen (ergibt das Sinn?) (19.10.2021 15:56)
antworten

Torsten Siever: Die weibliche Form zu Polier ist tatsächlich Polierin (https://www.genderator.app/wb/polier/). Bei »Polier:innen« ist die Frage nach dem »Sinn« bzw. der Richtigkeit berechtigt. 1. klingt »Polierin« seltsam, wenn nicht falsch, 2. fehlt die generische/männliche Plural-Form »Poliere« – ein guter Grund, beide: die Polierinnen und Poliere zu nennen. (19.10.2021 16:32)
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N. N. zum Suchwort »ministerpräsident«: Warum nicht Minister*inpräsident*in? Oder auch Arbeitgeber*inpräsident*in... Das wäre doch konsequent! (18.10.2021 10:40)
antworten

Torsten Siever: Das wäre u. E. vor allem komplex. S. Diskussion unter https://www.genderator.app/wb/b%c3%bcrgermeister/. Ihre beiden Wörter sind darüber hinaus wenig sinnvoll, weil es sich nicht um eine(n) Minister(in) handelt, die/der sich selbst vorsteht, sondern es handelt sich um eine Präsidentin oder einen Präsidenten, die/der mehreren Minister(inne)n vorsteht. Sie müssten, wenn gewünscht, also Minister*innenpräsident*in schreiben. (18.10.2021 11:44)
antworten

N. N. zum Suchwort »patient«: Werden die präventiven Maßnahmen unzureichend umgesetzt, hat dies weitreichende Folgen für den Betroffenen. Wie kann man das Gendern? (15.10.2021 09:56)
antworten

Torsten Siever: Singular: ... Folgen für die oder den Betroffene(n) – besser noch Plural: ... Folgen für die Betroffenen – oder ... Folgen für die betroffene Person (15.10.2021 14:31)
antworten

N. N.: Da ich bei Hebamme immer an eine Frau denken muss kann es nicht neutral sein. Beweis sind die Studien, welche immer herangezogen werden, wenn begründet wird warum Mädchen nicht glauben einen Beruf ausüben zu können, wenn nur die männliche Form genannt wird. (10.10.2021 20:15)
antworten

N. N. zum Suchwort »user«: Hi. User hat doch eigentlich kein Geschlecht. Z.B. "Liebe User" reicht doch völlig aus. (10.10.2021 07:00)
antworten

Torsten Siever: Schwierig. Als Faustregel könnte gelten: Je integrierter ein Lehnwort aus einer anderen Sprache ist (und je weiter es damit von der Grammatik dieser Sprache entfernt ist), desto eher muss es gegendert werden (wenn man denn gendert), da es im Deutschen ein Genus erhält. Da "User" im Dt. sehr gebräuchlich und ins Deutsche integriert ist (Genitiv Plural ist anders als im Engl. "User"), sollte es tendenziell auch gegendert werden. Einige lassen sich aber nur schwerlich gendern (Fan, Cyborg, Dummy). (10.10.2021 17:27)
antworten

N. N.: Es ist völlig Absurd Anglizismen zu gendern - und dann nur weil es irgendwie geht. Beweist schon der letzte Satz von Thorsten Siever.: "Einige lassen sich aber nur schwerlich gendern (Fan, Cyborg, Dummy)" (20.10.2021 07:57)
antworten

N. N.: Hure (09.10.2021 14:42)
antworten

N. N.: Für diese drei Bezeichnungen die Hure, die Fee und die Hexe gibt es keine männliche Form, oder hat jemand eine Idee?? Tät mich jetzt nämlich auch interessieren!! (12.10.2021 19:59)
antworten

Torsten Siever: Hure ist abwertend oder Schimpfwort und sollte wie Stricher nicht verwendet werden. Neutral ist der/die Prostituierte oder Callboy/Callgirl. Das Pendant für Hexe ist Hexer (Titel eines Krimis von Edgar Wallace), für Fee ist mir nichts bekannt, die Bedeutung ist aber auch auf weibliche Wesen beschränkt (Märchen-/Fabelwesen etc. ist aber möglich). (13.10.2021 10:14)
antworten

N. N.: Fee (09.10.2021 14:41)
antworten

N. N.: Nixe (09.10.2021 14:40)
antworten

N. N.: Wird das Wort Zuwendungsgeber gegendert? (07.10.2021 13:25)
antworten

Torsten Siever: Kürzlich hat sich Frauen-Bundesministerin Lambrecht dafür ausgesprochen, solche abstrakten Wörter nicht zu gendern, aber falls möglich neutrale Wörter zu verwenden. Dennoch kann man etwa bei einer Aktiengesellschaft sagen: »Die Papier AG ist Zuwendungsgeberin.« Auf Bundesbehördenebene soll dies aber wie gesagt nicht mehr geschehen: https://www.genderator.app/news/. (07.10.2021 14:29)
antworten

N. N. zum Suchwort »Torwart«: Wo ist die Torwärterin? (07.10.2021 13:05)
antworten

Torsten Siever: Korrekt, diese fehlte, danke sehr. Der weibliche Part von Torwart lautet streng genommen Torwartin; das andere Paar ist Torwärterin/Torwärter. Details s. https://www.genderator.app/wb/torw%C3%A4rter/ und https://www.genderator.app/wb/Torwart/. (07.10.2021 14:24)
antworten

Lydia Aytogmus: Wie sieht es eigentlich mit folgenden Wörtern aus? der Trottel der Idiot der Naseweis der Neunmalkluge der Spinner der Dummkopf der Möchtegern der Großkotz oder wenn es ins Tierreich geht? der Partylöwe der Schweinehund der Pleitegeier der Hornochse der Spaßvogel (07.10.2021 12:40)
antworten

Torsten Siever: Besten Dank für die Frage. Generell lassen sich nicht alle Wörter wie Teufel (ggf. Teufelin) gendern. Umgekehrt ist dies nicht anders: die Koryphäe wird auch für Männer gebraucht. Bei den Tierbezeichnungen verhält es sich in etwa wie bei den Tieren. Wenn es die *Vogelin gäbe, könnte man auch *Spaßvogelin bilden. Wenn das nicht geht, kann man eine Frau auch Spaßvogel nennen. Da Ochse ein ›männl. Rind‹ ist, ist eine Ableitung hier nicht möglich. (07.10.2021 14:10)
antworten

Torsten Siever: Dank und zu Beklagte (nicht öffentlich): https://www.genderator.app/wb/beklagte/. Auch Firmen können damit bezeichnet werden, da es sich um ein substantiviertes Adjektiv handelt (die beklagte Firma wird zu die Beklagte). (29.09.2021 08:46)
antworten

N. N. zum Suchwort »Baulastträger«: (Straßen-)Baulastträger Verwaltungsrechtlicher Begriff im öffentlichen Bauwesen. (29.09.2021 08:11)
antworten

Torsten Siever: Gemäß Wikipedia ist ein Baulastträger meist eine Einrichtung, Gemeinde o. ä., womit das Wort nicht gegendert werden muss. Sollten dahinter Einzelpersonen stehen, ist dies natürlich anders. Auch bei Firmen kann man das Genus anpassen: »Die Baulastträgerin BLT AG hat ...« Vielen Dank für den Hinweis: https://www.genderator.app/wb/baulasttr%C3%A4ger/ (29.09.2021 09:06)
antworten

N. N.: Vertretung (28.09.2021 13:23)
antworten

Torsten Siever: »Vertretung« ist zwar feminin, gleichzeitig aber auch nicht geschlechterbezogen. Sie können Wörter, die auf -ung enden (sie machen aus Verben wie »vertreten« feminine Substantive), grundsätzlich verwenden. (28.09.2021 15:40)
antworten

N. N. zum Suchwort »bundeskanzler«: Wie würde man eine*n Kandidat*in für das Regierungsamt am besten bezeichnen? Kanzler*inkandidat*in oder vielleicht eher Kanzlerschaftskandidat*in? (26.09.2021 17:44)
antworten

Torsten Siever: Da wir nicht empfehlen, erste Bestandteile in Komposita zu gendern, würde ich Kanzlerschaftskandidat*in wählen. (27.09.2021 10:25)
antworten

N. N. zum Suchwort »anfänger«: Gibt es das Wort "anfängende" ? (23.09.2021 11:27)
antworten

Torsten Siever: Nein, nur »Anfangende«, ist nun ergänzt, danke: https://www.genderator.app/wb/anf%C3%A4nger/ (23.09.2021 13:10)
antworten

N. N.: Der Begriff ist sexistisch und ungeeignet. Es gibt die DJ und der DJ, ganz einfach. https://www.frohfroh.de/35728/djane-nein-danke (22.09.2021 23:38)
antworten

N. N. zum Suchwort »eigentümer«: Alternativer Vorschlag: Person mit Eigentumsrechten. (22.09.2021 15:58)
antworten

Torsten Siever: Danke, ist ergänzt. :) (22.09.2021 16:26)
antworten

Torsten Siever: Danke, ist ergänzt. :) (22.09.2021 16:27)
antworten

Torsten Siever: Bzgl. Seeleute: Dies ist eine Pluralform, sie ist neutral und kann für Seemänner verwendet werden. (22.09.2021 12:21)
antworten

N. N. zum Suchwort »Vorfahren«: Vorfahren sind vielleicht auch Verbrecher und Verbraucher aber nicht ausschliesslich. Falsche Definition. (19.09.2021 10:15)
antworten

Torsten Siever: Worauf Sie anspielen, ist keine Definition, sondern eine Liste, in der Sie ähnliche Wörter finden (bei Falschschreibung, Fehlen). https://www.genderator.app/wb/vorfahre/ gibt es nun aber auch, danke. (21.09.2021 10:54)
antworten

N. N.: "Die Lernenden" impliziert, dass die "Lehrenden" folglich nichts lernen - das gefällt mir nicht und ich habe mich für die Umschreibung Kinder/Jugendliche, die eine Schule besuchen, entschieden "Schülerschaft" ist m.E. nicht geschlechtsneutral (Schüler*innenschaft?) (17.09.2021 07:50)
antworten

N. N.: Die armen Köche*öchinen :-) (15.09.2021 16:55)
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N. N. zum Suchwort »benutzerdefiniert«: Benutzer würde ich persönlich mit Benutzende schreiben, jedoch kommt mir bei dem Adjektiv benutzerdefiniert, benutzendendefiniert etwas holprig vor. Vor Allem weil es in meinem Zusammenhang ein gängiger Begriff ist (benutzerdefinierte Parameter), wobei das nicht bedeuten soll das sich das nicht ändern darf bzw. soll. Aber hätte jemand evtl. einen Vorschlag für eine bessere Umschreibung oder kann ich benutzendendefiniert einführen? LG (15.09.2021 10:50)
antworten

Torsten Siever: Wir empfehlen, solche ersten Wortbildungsbestandteile nicht zu gendern (vgl. Diskussion unten). Aber ggf. »benutzungsdefiniert« oder »personendefiniert« oder in Ihrem Fall »individuelle Parameter«. (15.09.2021 11:50)
antworten

N. N. zum Suchwort »beschäftigte«: Ausweichform der Mitarbeitende? Ist ja ebenfalls männlich. Ich suche nach einer neutralen Form (15.09.2021 09:26)
antworten

Torsten Siever: Mitarbeitende ist neutral, bitte »der/die Mitarbeitende«. Im Plural einheitlich »die Mitarbeitenden sind ...« (15.09.2021 09:31)
antworten

Günther Koller zum Suchwort »Neger«: Fehlt das Wort wegen der herabsetzenden Konnotation ? - Oder warum sonst ? (14.09.2021 15:27)
antworten

Torsten Siever: Vielen Dank für Ihre Frage. Trotz der schon über 11.000 Wörter im Wörterbuch ist die Wortliste unvollständig und dies ohne bes. Grund – wir haben einfach noch nicht alle Wörter eingetragen (und werden dies wohl auch nie schaffen). Zudem tragen wir bevorzugt verwendbare vor nicht verwendbaren ein. Ist aber nun enthalten: https://www.genderator.app/wb/neger/ (15.09.2021 09:29)
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N. N. zum Suchwort »landschaftsbauer«: Die Umschreibung von Landschaftsbauer*in stimmt m.E. nicht: Diese Berufsgruppe baut keine Maschinen, sondern Gärten, Mauern, Teiche etc. (13.09.2021 10:18)
antworten

Torsten Siever: Richtig, vielen Dank, ich habe ein passenderes Beispiel angeführt. (BTW: Dennoch ist es »die Landschaftsbauerin« (nicht Landschaftbäuerin), da etwas gebaut/gestaltet, nicht bewirtschaftet wird. (13.09.2021 12:03)
antworten

Christina Siever: Zur folgenden Frage, die uns zugesandt wurde: "Was ist, wenn mit "Player" beispielsweise ein Unternehmen gemeint ist, wie bei "... ein großer Player im Bereich von XXX"?" Unternehmen sind ja keine Personen, entsprechend muss nicht gegendert werden. Wichtig ist hier die Kongruenz, d. h. man sollte je nach Genus dann die entsprechende Form wählen: 1) Der Konzern XY ist ein großer Player im Bereich von YZ. 2) Die Firma XY ist eine große Playerin im Bereich von YZ. (11.09.2021 13:07)
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N. N. zum Suchwort »arzt«: Wie gendere ich feststehende Begriffe wie "Arzt-Patienten-Kontakt"? Hier ist der Verweis auf Doppelnennung nicht hilfreich. (10.09.2021 13:26)
antworten

Torsten Siever: Sehr schwierig! Wir empfehlen, bei solchen Wortbildungen (Komposita) nur die letzte Konstituente zu gendern. In diesem Fall (Kontakt) also nicht(s). Wer auch solche Konstruktionen gendern möchte, sollte eher die Wortbildung aufheben, also etwa »Kontakt zwischen Ärzt(inn)en und Patient(inn)en«. Hinzu kommt bei »Arzt«, dass u. E. eine Form wie »ÄrztIn« nicht gerecht ist (Umlautung im Singular nur bei Frauen). (10.09.2021 14:59)
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N. N. zum Suchwort »europäer«: Umschreibung: europäische Staatsangehörige? (07.09.2021 16:34)
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Torsten Siever: Danke, sehr schön, ist ergänzt. (07.09.2021 17:27)
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Torsten Siever: Danke für den nicht öffentl. Hinweis zu Gläubige/-r: Wer nach »Gläubige« sucht, erhält den Eintrag zu ›glaubende Person‹. Die weibl. ›kreditgebende Person‹ heißt »Gläubigerin« und findet sich unter https://www.genderator.app/wb/gl%c3%a4ubiger/ (mit r). Ist nun beides mit Bedeutungsangabe versehen. (03.09.2021 09:48)
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N. N.: Scrum Master (02.09.2021 11:14)
antworten

N. N. zum Suchwort »Owner«: Product Owner (02.09.2021 11:13)
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Torsten Siever: Owner (und auch Master) sind fremdsprachige Wörter, die erst nach längerer Zeit grammatisch/orthografisch integriert (= angepasst) werden (wobei Owner kaum je integriert werden dürfte). Sie sollten behandelt werden wie in der Quellsprache, in beiden Fällen also nicht gegendert werden. Konkret: »Product Owner Ute«, vermeiden würde ich aber Phrasen mit Artikel im Sg. wie »die Product Owner Ute« – dann besser mit alternativem Wort. (02.09.2021 12:10)
antworten

N. N.: Oberfeldwebel (01.09.2021 18:18)
antworten

N. N. zum Suchwort »Dunkelhäutiger «: J. Lenhart: Herrliche Satire! Was habe ich gelacht. Danke! Im Kampf gegen den Genderwahn ist diese App Gold wert. (01.09.2021 16:40)
antworten

Torsten Siever: Freut uns, dass Sie Spaß hatten! (02.09.2021 07:53)
antworten

N. N. zum Suchwort »Schweifträger«: Schweifträger (30.08.2021 18:30)
antworten

Torsten Siever: Loriot, oder? Oder gibt es das noch außerhalb des Sketches? (01.09.2021 15:08)
antworten

N. N. zum Suchwort »schüler«: Wie wäre es mit "Die Lernenden"? (30.08.2021 13:29)
antworten

Torsten Siever: Danke, ja, dies sehen wir auch so, s. dritte Ersatzform. Allerdings ist die Bedeutung weiter (Lernende gibt es auch außerhalb von Schulen). (30.08.2021 13:57)
antworten

N. N. zum Suchwort »seniorenbeauftragte«: Muss es nicht Seniorinnen- und Seniorenbeauftragte heißen? (30.08.2021 12:55)
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Torsten Siever: Auch Erstbestandteile in Wortbildungen kann man natürlich gendern. Vgl. die Diskussion unter https://www.genderator.app/wb/b%c3%bcrgermeister/ (30.08.2021 13:54)
antworten

Torsten Siever: Zur nicht öffentlichen Anfrage: Das Äquvalent zu »Ehrenmann« wäre tatsächlich »Ehrenfrau« (als direktes) oder »ehrenhafte Frau« (beides belegt). Ob sich dies im Slogan eignet, kann ich ohne Kontext schwer beurteilen. Denkbar wäre auch sowas wie »weibliche Verlässlichkeit« o. ä. (27.08.2021 13:12)
antworten

N. N. zum Suchwort »Pensionär«: Gendern von "Pensionär / Pensionärin", wenn man nicht auf Pensionsbezieher*in ausweichen möchte :) (26.08.2021 14:40)
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Torsten Siever: … oder "Pensionsbeziehnde" :) Eintrag nun unter https://www.genderator.app/wb/pension%C3%A4r/ zugänglich – dankeschön. (26.08.2021 18:30)
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N. N. zum Suchwort »kollege«: Wie wäre es neutral mit Kollegiat ? (natürlich zielt das traditionell nur auf Personen, die zusammen in der Ausbildung sind, aber es könnte hier ein neuer Bedeutungszuwachs erfolgen) (25.08.2021 15:11)
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Torsten Siever: Dies ist grundsätzlich denkbar, danke für den Vorschlag. Da es mit »Kollegium« einen neutralen Ausdruck gibt und »Kollegiat« die von Ihnen genannte Bedeutung innehat (aber als Einzelperson, »Kollegium« = Gruppe), nehmen wir das Wort nicht direkt auf. Allerdings – wie Sie schreiben: Verwenden Sie es gern und auch durch Ihren Kommentar fühlen sich andere womöglich andere ermutigt, die Bedeutung dieses Wortes zu erweitern. (26.08.2021 11:31)
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Torsten Siever: Zur versteckten Frage »›Ein herzliches Hallo an alle Interessierte der Literatur...‹ Korrekt so?«: Ja, oder »Literaturinteressierte«. (25.08.2021 11:39)
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N. N. zum Suchwort »mitarbeiter«: ich bitte jede Mitarbeiter*in oder ich bitte, jede/jeden Mitarbeiter*in (24.08.2021 21:56)
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Torsten Siever: Wenn mit Stern, dann durchgängig (da es ja um diverse Personen geht, die sich mit jede/jeder nicht ausreichend repräsentiert fühlen); also »Ich bitte jede*n Mitarbeiter*in …« (25.08.2021 11:45)
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N. N. zum Suchwort »mieter«: Ich finde dieser Grafik von wegen "grammatikalisch falsch" Quatsch, richtig ist nur das was Menschen benutzten und nutztlich finden! Alles anderes ist an sich willkürlich (23.08.2021 15:59)
antworten

Torsten Siever: Ich stimme Ihnen gänzlich zu: Grammatiken schreiben die Menschen selbst, allerdings geht es um Mehrheiten und nicht individuelle Wünsche. Wie bei »wegen« + Genitiv/Dativ kann sich etwas grammatisch Falsches/Richtiges im Laufe von Jahr(zehnt)en ändern. Wenn wir »gramm. falsch« angeben, bezieht sich dies auf die aktuelle Grammatik. Individuelle Grammatiken gibt es natürlich, sie müssen dennoch nicht korrekt sein (im Sinne der Sprachgemeinschafts-Grammatik). (25.08.2021 11:35)
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N. N. zum Suchwort »großvater«: Die Großälteste und Großältester sind sofort verständlich und gendergerecht (20.08.2021 18:19)
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Torsten Siever: Sehr schön, danke, ist ergänzt. (25.08.2021 11:43)
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N. N.: meisten Kontexten nicht auf Männer/Frauen abzielt sondern es eher so wie im Englischen um "Player" geht. (20.08.2021 10:59)
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N. N.: Hab mich grad das selbe gefragt wie N.N. ich denke ein Vergleich mit dem Französischen ist nicht möglich, da acteur den Schauspieler bezeichnet - acteuse gibt es keine, wohingegen es sehr wohl coiffeur/coiffeuse gibt. . Andererseits gibt es Duden sowohl Akteur als auch Akteurin. Bei Begriff "Redakteurin" gibt es ja ebenfalls die weibliche Variante. Persönlich erachte ich "Akteur" eig. auch als geschlechtsneutral da es für mich Organisationen, Verbände, Unternehmen etc. beinhaltet. Akteurin hätte ich deshalb nicht verwendet, weil es in den meis (20.08.2021 10:57)
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N. N.: Meine Ehegattin schlägt vor: «Großelternteil» wäre eine gender-neutrale und damit -gerechte Variante :) (19.08.2021 18:09)
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N. N. zum Suchwort »Taliban«: Taliban fehlt (19.08.2021 05:58)
antworten

N. N.: Taliban:innen (19.08.2021 19:13)
antworten

N. N.: Hauptmann ist aber bitte wohl etwas anderes als Hauptfrau. (17.08.2021 11:20)
antworten

N. N.: Stimmt. Der Gegensatz dazu ist nämlich Nebenfrau. Die des Sultans zum Beispiel. (19.08.2021 05:59)
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N. N. zum Suchwort »mittelständler«: Wie gendere ich "Mittelständler"? (16.08.2021 10:55)
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Torsten Siever: Urlaubsbedingt eine späte Antwort: zum Bsp. »Mittelständler/-innen« oder »der Mittelstand« oder »mittelständische Unternehmen«. (25.08.2021 11:54)
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N. N. zum Suchwort »w«: es wäre schön wenn die Wörter sortiert wären. (12.08.2021 13:07)
antworten

Christina Siever: Wonach denn sortiert? Bislang sind sie einfach alphabetisch aufgelistet. (12.08.2021 16:50)
antworten

Torsten Siever: Ausnahme: Vor die Sortierung wird ein exakter Treffer gestellt. (14.08.2021 12:13)
antworten

N. N.: Wörter sortiert werden (15.08.2021 20:21)
antworten

N. N.: 😘😘😘😘💗💗💗💗💗💖💖💖💖💖😙😙😙😗😗😗💕💕💕💟💟💝💓❤💙💚💛💜😻😻😻😻🙊🙊🙊🙊🙊🙊🙈🙈🙈🙈🙈 (11.08.2021 20:09)
antworten

Torsten Siever: Wir waren uns da nicht ganz sicher: Dudens »Zweifelsfälle« schreibt dazu: »Ober, Oberin: Als Anrede für eine Kellnerin ist Frau Ober korrekt, aber veraltet.« Wir haben es also durch »Kellnerin« ersetzt. Dankeschön! (06.08.2021 14:17)
antworten

N. N.: Meiner Meinung nach steht der Begriff Oberin für eine Leiterin eines Klosters o.ä. und nicht für eine Angestellte in der Gastronomie. (06.08.2021 13:44)
antworten

N. N.: Die Sexpuppe. Ist ja "die" aber wo bleibt der Mann. Es gibt ja auch Ken und das ist keine Barbie (05.08.2021 14:29)
antworten

Torsten Siever: Grundsätzlich hat das grammatische Geschlecht (Genus) mit dem natürlichen Geschlecht nichts zu tun. »Die Memme« ist feminin, aber typischerweise männlich. Auch eine Puppe oder Marionette kann männlich sein (Pinoccio). Zudem gibt es für »Puppe« auch die Bedeutung ›Larve‹, und auch hier gibt es beide Geschlechter. Darum wird es sicher auch bei Sexpuppen männliche geben. »Barbie« ist übrigens ein Markenname, aber in der Tat ist die typische Barbie weiblich und überhaupt stereotyp (blonde Haare, blaue Augen). (05.08.2021 16:57)
antworten

N. N. zum Suchwort »Bot «: Mir fehlt etwas zum Bot. Der Bot kann auch weiblich sein oder einem weiblichen Namen haben wie viele Assistentinnen im Internet (04.08.2021 13:00)
antworten

Torsten Siever: Dann ist es ein weiblicher Bot. S: https://www.genderator.app/wb/bot/. Die Vollform Roboter oder Maschinenmensch wäre ebenfalls maskulin. Wenn das nicht gefällt, kann man ja auf digitale Assistentin ausweichen. (04.08.2021 13:51)
antworten

N. N.: Kneipenkünstler*innen = Künstler und Künstlerinnen, die in Kneipen ihre Kunst ausstellen. Künstler*innenkneipe = Kneipe, die bevorzugt von Künstlern und Künstlerinnen besucht wird. Zwei sinnvolle Wortformen, trotz der „Abschluss-nach-rechts“-Hypothese. (04.08.2021 11:16)
antworten

Torsten Siever: Danke für den Rückbezug! Es gibt einige solcher vertauschbaren Wörter (Wandschrank/Schrankwand). Sie können diese auch gern so verwenden. Ich wollte nur die Frage beantworten. Wie bei Urlaubsflieger (statt Urlauber*innenflieger) würde ich lieber ausweichen auf (Klein-)Kunstkneipe. Aber mein Punkt ist durch Ihre Beispiele ja nicht ausgeräumt. Daher die Gegenfrage: Was machen Sie bei solchen, die sich nicht gut anhören: z. B. einer Praxis, die von einer (und nur dieser) Ärztin betrieben wird? Ärztinpraxis, Ärztinnenpraxis? (04.08.2021 12:10)
antworten

N. N.: Hilfe! Wie geht dieser Satz richtig? "Sie suchen (eine/einen) Mitarbeiter:in, (der/die)..." Nur als Beispiel zu sehen... wie wird hier richtig gegendert ohne den Satzbau oder die Wörter zu ändern? (03.08.2021 21:53)
antworten

Torsten Siever: »Sie suchen Verstärkung für Ihr/im Team/Kollegium/…, die …«? Ohne Kontext schwierig zu sagen, ob das stilistisch passt. Andernfalls »Sie suchen eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter, die/der …«. (04.08.2021 08:24)
antworten

N. N.: ok. Ja mit umtexten komme ich auch zu Lösungen. Für mich ist nicht klar: wird ein gegendertes Mitarbeiter:in / Schüler:in / Kolleg:in im Anschluss weiblich behandelt? also geht es mit ", die" weiter? (04.08.2021 09:14)
antworten

Torsten Siever: Nein, sonst wäre es ja generisches Femininum. Nichtbinäre Zeichen werden üblicherweise in Artikeln wiederholt, also »der*die Mitarbeiter*in« oder »ein*e Mitarbeiter*in«. Dies soll auch dort verdeutlichen, dass es nicht nur um m/w, sondern auch um d geht. (04.08.2021 09:27)
antworten

N. N. zum Suchwort »bauherr«: Im Abschnitt "Beispielsätze (auf Basis bezogen):" "Besser so: Die Bauherrschaft dieses Projekts hat die Zentralbahn AG inne." obiger Satz klingt sehr kompliziert ausgedrückt, "Die Bauherrschaft ist die die Zentralbahn AG" klingt weitaus runder (03.08.2021 13:52)
antworten

Christina Siever: Vielen Dank für den Hinweis! Wie man einen Satz formuliert, hängt stets von der Textsorte, vom Zielpublikum und weiteren Faktoren ab. Es geht hier ja lediglich darum, eine gendergerechte Variante aufzuzeigen. Natürlich wäre in diesem Kontext ebenfalls möglich: "Bauherrin dieses Projekts ist die Zentralbahn AG.", denn so ist die Kongruenz gewährleistet (DIE Bahn ist BauherrIN). (03.08.2021 15:36)
antworten

N. N.: Genau, Zielpublikum; es geht nicht um Gerechtigkeit. Gendern ist ein Stilmittel von PR- und Werbeagenturen zur nicht zu komplexen Ansprache der gewünschten Zielgruppe: Entweder wird der Flyer beim ersten Genderstern hasserfüllt zerrissen oder wohlwollend gelesen – oder umgekehrt: Zielgruppe erreicht (03.08.2021 18:19)
antworten

N. N. zum Suchwort »dj«: DJane ist total falsch. DJ ist doch schon neutral… was soll sowas. Da kämpft die Szene schon so ewig gegen dieses unglaublich unsinnige Wort. Was soll ‚ane‘ überhaupt bedeuten? (03.08.2021 10:28)
antworten

Torsten Siever: Ich teile Ihre Ansicht, zumal es ein Kurzwort ist, allerdings belegt https://www.dwds.de/wb/DJane etwas anderes (auch aus der Szene: s. Bedeutungen 1). Jane soll wohl als weibl. Vorname (Initial J fortgeführt) das Weibl. betonen. Leider werden auch Kurzwörter/Abk. wie Prof., Dr. abgeleitet: Prof.in, Dr.in, was ebenso zweifelhaft ist. Es soll damit deutlich hervorgehoben werden, dass es sich um eine Frau handelt. (03.08.2021 11:43)
antworten

N. N. zum Suchwort »bürgermeister«: Warum werden männlich und weiblich nach Farben getrennt, obwohl blau per se keine männliche Farbe ist und dies nur durch die Gesellschaft so angesehen wird? Man sollte es neutrales verwenden (02.08.2021 13:08)
antworten

Torsten Siever: Ich dachte bei der Programmierung an schnelle Erfassbarkeit, Sie können es aber auch Stereotype nennen. Und ich besitze (und trage) dennoch einen rosafarbenen Pullover, obwohl ich männlich bin … Grün ist übrigens die Farbe für geschlechtsneutrale Wörter (ist noch nicht durchgängig umgesetzt). Hat aber keinen Bezug zu diversen Personen oder den Grünen, sondern ist von Ampeln abgeleitet – auch hier bessere Erfassbarkeit als Ziel. (02.08.2021 13:44)
antworten

N. N. zum Suchwort »kundenbetreuer«: und Kundinnen werden keine betreut? (02.08.2021 08:58)
antworten

Torsten Siever: Doch, s. Diskussion unter https://www.genderator.app/wb/b%c3%bcrgermeister/. Plädieren Sie für Formen wie »Bürger(innen)meister(innen)kandidat(inn)en«? (02.08.2021 11:04)
antworten

N. N.: Im Bereich der Informatik wird das * als Wildcard verwendet, also Platzhalter für beliebigen Text. So war es wohl als Gendersternchen auch mal gedacht, aber schlecht umgesetzt. Konsequent wäre es wenn man einfach Lehrer* schreibt, da für das * beliebiger Text eingefügt werden kann und somit Lehrerinnen und Lehrer gleichermaßen abgedeckt sind ohne ein generisches Feminimum mit Sternchen einführen zu müssen. Syntaktisch schwieriger ist es bei z.B. Bauer und Bäuerin, oder im Plural Bauern und Bäuerinnen. Aber ... (01.08.2021 00:51)
antworten

N. N.: … Aber das geht auch mit allen anderen Varianten nicht ohne Verrenkungen. An sich sollte das Gesprochene ja auch noch dazupassen, aber das geht bei Bäuer*innen, Bauer*n, etc. nie ohne sich mental anzustrengen oder eben alle Geschlechter auszuschreiben. (01.08.2021 01:01)
antworten

N. N.: Einfach ned dschändern. Des bedarfs (01.08.2021 20:00)
antworten

N. N. zum Suchwort »bürgermeisterkandidat«: Bei dem Wort Bürgermeisterkandidaten, müssen doch alle 3 Worte gegendert werden, weil es sonst nur halbgar ist und somit könnte man es sein lassen. Dass heißt, das es Bürger*Innenmeister*Innen*Kandidaten*Innen sein müsste (30.07.2021 21:18)
antworten

N. N.: Das Gendern verstößt sowieso gegen die Regeln der deutschen Grammatik und gegen den menschlichen Verstand (31.07.2021 08:50)
antworten

Torsten Siever: MIT menschlichem Verstand kann man gendern, ohne gegen grammatische Regeln zu verstoßen (allerdings nicht mit *). (31.07.2021 11:15)
antworten

N. N. zum Suchwort »follower«: Abgesehen davon, dass gendern in dieser Form kontraproduktiv ist, warum gendert man Anglizismen? (30.07.2021 20:05)
antworten

N. N.: Wie ist die weibliche Form von Geizhals? Das Wort selbst ist maskulin. (30.07.2021 11:41)
antworten

Torsten Siever: Wir klassifizieren ihn als neutral, da wir 1. »Geizhälsin« für kaum realisierbar halten (wie beim Gast): https://www.genderator.app/wb/geizhals/ und 2. dies nicht für nötig halten: Der »Hals« hat kein Geschlecht, er steht für die ganze Person (den Hals nicht vollkriegen). Wer mag, kann G. aber gut umschreiben mit »die Geizige(n)« oder »geizige Person(en)«. Maskulinum: Man muss nicht von allen Maskulina Feminina ableiten, vor allem von den -er-Bildungen (daher ist auch Gast unproblematisch). (30.07.2021 11:58)
antworten

N. N.: Welcher Gendergap ist der beste? (29.07.2021 18:05)
antworten

N. N.: Mach einfach alle auf einmal... Leser_:*innen ist korrekt! Denn :* heißt ich küsse das innen, also die weibliche Form bzw. die Frau (29.07.2021 21:07)
antworten

N. N.: Vaterland ist nicht genderkonform (27.07.2021 22:00)
antworten

N. N. zum Suchwort »akteur«: Akteur wird nicht gegendert, da es explizit geschlechtsneutral ist (& Urheber:in einer Handlung) (27.07.2021 17:03)
antworten

Torsten Siever: Die Mehrheit der Personenbezeichnungen dürften Handelnde bezeichnen, aber wieso sollte dies ein Grund für Geschlechtsneutralität sein? Wenn Sie auf die frz. Endung -eur anspielen: Gehen Sie demnächst wirklich zu Ihrem weiblichen Friseur Nadine? (27.07.2021 17:37)
antworten

N. N.: Ens ist das bessere Gendern, mein liebens Seitenbetreibens (27.07.2021 17:00)
antworten

N. N. zum Suchwort »reiseveranstalter«: Reiseveranstalter ist i.A. keine konkrete Person, sondern eine gewerbliche „Firma“. Weshalb sollte dieses Wort mit zwei verschiedenen Geschlechtsbezeichnungen versehen werden. Entweder „der“ oder „die“, oder vielleicht doch „das“. Einigt euch! (27.07.2021 10:13)
antworten

Torsten Siever: Sie schreiben es selbst: »i.A.«, bedeutet ›meist, aber nicht immer‹. Wenn Ute eine Reise veranstaltet, ist sie Reiseveranstalterin. Und auch Firmen gibt es im Femininum: »Die TUI ist Reiseveranstalterin«; das Genus muss in solchen Fällen (mit Kopulaverb) übereinstimmen (Kongruenz) – wenn nicht generisch gebracht. Sie können nicht schreiben: *Paul ist Bäckerin. (27.07.2021 13:01)
antworten

N. N.: in kaufmännisch steckt der Kaufmann, nicht die Kauffrau. Wieso ist kaufmännisch dann gender-konform? (27.07.2021 06:53)
antworten

Torsten Siever: Wir nehmen keine Einstufung von Genderkonformität vor (hier wären es wohl nur 30%), aber tendenziell würden wir diesen Begriff nicht gänzlich ›austauschen‹ wollen. Sie können sehr gern Alternativen vorschlagen. In unserem Bsp. weichen wir auf »Buchhaltung« aus. Ähnliche Wörter sind »Mannschaft«, »bemannt« (Raumfahrt), selbst »man«. Wir denken, dass einige wenige (schwer ersetzbare) Ausnahmen nicht gleich zu einer geschlechterungerechten Sprache führen. (27.07.2021 08:42)
antworten

N. N. zum Suchwort »bürgermeisterkandidat«: Gibt es eine gute Begründung, weshalb es nicht Bürger*innenmeister*innenkandidat*in heißen müsste? Die Frage zielt darauf ab zu erfahren, wie konsequent innerhalb von Komposita gegendert werden kann und auch darf. Vielen Dank! (25.07.2021 17:43)
antworten

Torsten Siever: Neben einigen verbotenen Wörtern und der Orthografie (die die *-Schreibung aktuell nicht zulässt) gibt es keine Normen für die Sprache. Im Dt. sind Komposita praktisch unbegrenzt bildbar. Also eine Frage der Abwägung: Dafür spricht eine konsequente Anwendung, dagegen vor allem die Komplexität. Vgl. Details unter https://www.genderator.app/wb/b%c3%bcrgermeister/. Solche Wörter sind kaum lesbar, sie sollten u. E. dann aufgesplittet werden. (26.07.2021 11:22)
antworten

N. N. zum Suchwort »teenager«: Jugendlich*innen (22.07.2021 19:38)
antworten

Torsten Siever: Ich interpretiere das als Provokation. Und in der Tat ist es so, dass die *innen-Schreibung hochgradig problematisch ist, da sie in sehr vielen Fällen genau das betreibt, wogegen ursprünglich vorgegangen worden ist: ein generisches Genus. Wie kann man bei einer Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit eine Form wie Student*innen postulieren? Das ist generisches Femininum und worin jetzt besser als ein generisches Maskulinum? (22.07.2021 20:10)
antworten

N. N.: So ein Quatsch Jugendlich*innen... Was ist mit Kindern? Kinder*innen? (23.07.2021 14:48)
antworten

Torsten Siever: Ja, eben, danke. "Jugendliche" ist ein substantiviertes Adjektiv, das mit "der/die Jugendliche" geschlechtergerecht ist. Weitere Infos unter https://www.genderator.app/wb/jugendliche/. (23.07.2021 15:43)
antworten

N. N.: Es heißt Kindens und Jugendlichens (26.07.2021 09:48)
antworten

Torsten Siever: Im Deutschen erst, wenn *kinden und *jugendlichen irgendwann mal zwei Verben sein sollten. (26.07.2021 10:45)
antworten

Torsten Siever: Danke, ich bin offensichtlich kein Hundebesitzer. Ist korrigiert. Allerdings ist im allgemeinen Sprachgebrauch der Hund auch ein männlicher Hund (Duden, Gr. WB der dt. Sprache, Bedeutung 1b). (20.07.2021 15:49)
antworten

N. N.: Leut', ist das jetzt ein Scherz? Ein Hund kann Hündin oder Rüde sein! Ein männlicher Hund wird Rüde genannt. Von "Hündinnen und Hunden" zu sprechen ist analog zu "Frauen und Menschen" oder "Kühe und Rinder", also Nonsens. Grüße, Didi (20.07.2021 13:39)
antworten

N. N.: Sachlich richtig wäre 'Autorende' oder mit Kunstpause 'Autor Ende', was mit dem Ende der deutschen Sprache einhergeht. (15.07.2021 18:15)
antworten

N. N.: Mit welchem Geschlecht referiert man auf weibliche Unternehmensformen – ist es so korrekt? Die Telekom AG ist Kundin bei Vattenfall; die Reisebus GmbH ist Anbieterin schöner Fahrten; die Deutsche-Post-Töchter sind Käuferinnen vieler E-Mobile (15.07.2021 15:25)
antworten

Torsten Siever: Korrekt, bei femininen Bezugswörtern sollte auch die feminine Form gewählt werden. Dass dies gut ist, zeigt sich schön am Pronomen: Die Telekom AG ... Sie ist ... (aber: *Er ist ..., *Es ist ...). (15.07.2021 16:34)
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Torsten Siever: Zu der Frage, warum wir im Bsp. »Kundin« und nicht »Kundschaft« verwendet haben: Kundschaft bezeichnet die ›Summe aller Kund(inn)en‹, die »Fabrik« ist aber Singular; da sie feminin ist, haben wir hier das Feminimum verwendet (vgl. »Die Post ... Sie ...« ). (15.07.2021 09:54)
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N. N. zum Suchwort »Bürgermeister«: Muss es nicht Bürger*innenmeister*innen heißen? (13.07.2021 07:11)
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Torsten Siever: Einige verfahren so. Wir gendern keine Erstbestandteile von Wortbildungen. (13.07.2021 07:46)
antworten

N. N.: Gibt es dazu auch eine Begründung bezüglich der Geschlechtergerechtigkeit oder nur den Hinweis auf Komplexität. Gerechtigkeit sollte doch nicht haltmachen, wenn zu aufwendig, unbequem und lästig wird. Eine Bürgerin fühlt sich vielleicht von einem Bürgermeister nicht vertreten, nur von einem Bürger*innenmeister. (13.07.2021 17:43)
antworten

Torsten Siever: Das lässt sich mit kurzer Kommentarfunktion leider nicht diskutieren. Aber was heißt »nur«? Komplexität ist allgemein unerwünscht: Praktisch allen Sprachen ist gemeinsam, von uns nach ökonomischen Prinizipien optimiert zu werden. Wer möglichst viele mitnehmen möchte, sollte m. E. nicht dogmatisch sein, nur konsequent ... (14.07.2021 12:41)
antworten

Torsten Siever: ... »Bürger*innenmeister*innen« ist u. a. intransparent: »innenmeister« wirkt wie ein Block, doch die Konstituenten sind »Bürgerinnen« und »meister*innen«. Daneben gibt es ein gutes grammatisches Argument: Das -en von -innen ist ein Flexiv, das im Deutschen die Einheit nach rechts abschließt. Für sprachwissenschaftl. Gebildete sind diese Formen schlicht ungrammatisch. ... (14.07.2021 12:49)
antworten

Torsten Siever: ... Und wer sich als Frau in einem nach unseren Empfehlungen gegenderten Text nicht repräsentiert fühlt, weil es »Bürgermeisterin« und nicht »Bürger*innenmeisterin« heißt, wird dies auch nicht bei einem Text mit »Bürger*innenmeister*innen« tun. Nebenbei: Was ist daran gerecht, »wegen des/der Bürger*in« oder »wg. des/der Meister*in« zu gendern? (14.07.2021 12:53)
antworten

Torsten Siever: https://www.genderator.app/wb/beeinflusser/ ist nun verfügbar; die beiden Möglichkeiten Beeinflusserin und Beeinflussende waren korrekt. Die anderen Wörter (nicht öffentlich eingereicht) ergänze ich nun ebenfalls noch. Danke! (12.07.2021 10:56)
antworten

N. N.: Liebe Mitarbeiter:innen (08.07.2021 14:38)
antworten

N. N. zum Suchwort »zimmermann«: Bitte wer kam denn auf die Idee, "-mann" mit "-männin" zu gendern? Für mich absolut schwachsinnig. (07.07.2021 09:52)
antworten

Torsten Siever: Eine Frau. Veraltet, da stimme ich Ihnen zu. Aber so "schwachsinnig" ist das nicht: Selbst im aktuellen Duden Rechtschreibung (und anderen WB) wird Amtsmännin neben Amtsfrau erwähnt (und damit in aktuellen Texten belegt). Es wurden ja auch beide Formen genannt, nur eben nicht kommentiert. Das habe ich nun geändert. (07.07.2021 11:30)
antworten

N. N. zum Suchwort »ingenieur«: Ingenieurwesen (05.07.2021 18:49)
antworten

Torsten Siever: Bei solchen Wortbildungen, bei denen eine Personenbezeichnung nicht die letzte Komponente darstellt, empfehlen wir, nicht zu gendern. Hier: »Ingenieurwesen« und nicht »*Ingenieurinnen- und Ingenieurwesen« oder gar »*Ingenieur*innenwesen«. (06.07.2021 08:00)
antworten

N. N. zum Suchwort »spezialist«: Wie zeigt man eigentlich dass man korrekt gegendert hat wenn ausschließlich männliche Spezialisten gemeint sind? Beispiel: "Externe Spezialisten halfen uns bei der Auswertung" (03.07.2021 09:43)
antworten

Torsten Siever: Das ist der Grund, warum wir Mischformen stets korrigieren. Wenn man sich fürs Gendern entschließt, muss man dies konsequent anwenden, da andernfalls Unklarheit herrscht. Eindeutigkeit lässt sich aber etwa so herstellen (wenn dies wichtig ist): "Externe ([ausschließlich] männliche) Spezialisten halfen ...". (03.07.2021 09:47)
antworten

N. N. zum Suchwort »Bücherwurm«: Hi, ich wünsche mir als neues Wort den Bücherwurm. Beste Grüße (28.06.2021 16:32)
antworten

Torsten Siever: Sehr gern: https://www.genderator.app/wb/b%C3%BCcherwurm/ – danke! (29.06.2021 07:50)
antworten

N. N. zum Suchwort »steuerhinterzieherin«: Hallo, mir fehlen doch total die Steuerhinterzieherin und die Schlägerin, denn da zeigt sich bei der Suche kein Ergebnis. Oder habe ich diese Genderform übersehen? Freundliche Grüße U. Limpach (25.06.2021 21:58)
antworten

Christina Siever: Die zwei Lemmata fehlten tatsächlich noch, das Wörterbuch wird ständig erweitert, vielen Dank für den Hinweis! Wir haben die beiden Einträge nun ergänzt: https://www.genderator.app/wb/steuerhinterzieher/ und https://www.genderator.app/wb/schlä;ger (25.06.2021 23:13)
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N. N.: Der Begriff Hebamme ist nicht nur weiblich. Ausschnitt aus: https://www.hebamme.de/beruf/gibt-es-maennliche-hebammen/. "Mit der Reform der Hebammenausbildung ab 2020 soll die Berufsbezeichnung „Hebamme“ einheitlich für alle Geschlechter gelten". (23.06.2021 12:53)
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N. N.: mit mehr als 10.000 Einwohnern (23.06.2021 11:42)
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Torsten Siever: mit nicht mehr als 10.000 Ansässigen o. ä.: s. https://www.genderator.app/wb/einwohner/. (23.06.2021 14:33)
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N. N. zum Suchwort »Muttersprache«: Gibt es eine inklusive Alternative für "Muttersprache"? Warum nicht "Vatersprache"? Was, wenn jemand keine "Mutter" hat - also ein Kind mit zwei Papas zum Beispiel. (23.06.2021 10:26)
antworten

Christina Siever: In der Linguistik wird der Ausdruck „Erstsprache“ (L1) verwendet für die erste Sprache, die ein Mensch erlernt. Schwieriger wird es, ein Synonym für „Muttersprachler“ zu finden, als Alternative ist bislang nur der Anglizismus „Native Speaker“ gebräuchlich. (23.06.2021 11:08)
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Torsten Siever: Person(en) mit Deutsch/Englisch/Spanisch als Erstsprache/L1 (23.06.2021 14:35)
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Torsten Siever: Besser spät als gar nicht: Geizhals und Verschwender(in) sind ergänzt – vielen Dank! (20.06.2021 10:22)
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N. N. zum Suchwort »hebamme«: Hebamme ist auch eine männliche Bezeichnung. (18.06.2021 12:30)
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Torsten Siever: Das stimmt natürlich nicht. Das Wort setzt sich aus Hebe+Amme zusammen und Amme ist nicht nur im Dt. die ›Mutter‹: griech. ámmia ›Mutter‹, span. ama etc. Zudem ist Hebamme eine geschützte Berufbezeichnung; das männl. Pendant lautet amtlich »Entbindungspfleger« (Klassifikation der Berufe 2010, Bd. 1, S. 284). Ist nun präzisiert. Aufnehmen wollen wir dies hier aber nicht als gegengeschl. Variante (zu weit weg). (18.06.2021 13:12)
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N. N.: Das stimmt natürlich auch nicht. Das Gesetz über das Studium und den Beruf von Hebammen (Hebammengesetz - HebG) welches erst in den lezten Jahren verabschiedet wurde sieht in § 3 Berufsbezeichnung vor, dass es den Begriff Entbindungspfleger nicht gibt: "(1) Den Hebammenberuf darf nur ausüben, wer die Berufsbezeichnung „Hebamme“ führen darf. (2) Die Berufsbezeichnung „Hebamme“ gilt für alle Berufsangehörigen." Also wird jede männliche Hebamme auch die Berufsbezeichnung Hebamme tragen und der Post von Kollegen N.N. ist richtig. (18.06.2021 14:04)
antworten

Torsten Siever: Was gelernt, vielen Dank! Dann behaken sich hier zwei fachsprachliche Verwendungsweisen, wobei das HebG natürlich über dem KLDB steht (mit 2010 dann wohl älter). Etymologisch/semantisch ist das jedenfalls zweifelhaft; vermutlich der fehlenden Variante geschuldet ("Hebammer" ist wenig realistisch). Der Gesetzgeber wird hier sicher noch einmal nacharbeiten; jedenfalls passt "Berufsangehörige" nicht zu "Hebamme". Den Eintrag habe ich aber wieder als genderneutral gekennzeichnet. (18.06.2021 17:59)
antworten

N. N.: den ein oder anderen (15.06.2021 10:50)
antworten

Torsten Siever: Wendungen können wir in das Wörterbuch nicht eintragen, aber hier schätze ich die Wendung »der eine oder die andere« (15.06.2021 13:30)
antworten

N. N.: Das Wort stammt aus der NS-Sprache und hat durch Gedankenlosigkeit Eingang in die Umgangssprache gefunden. Demokratische Politiker: innen können aber zu Recht als beleidigend empfinden - zumal ihre früheren Parteifreunde und Genossen von Parteigenossen verfolgt wurden. (11.06.2021 09:31)
antworten

N. N. zum Suchwort »robot«: Roboter fehlt als wort (09.06.2021 14:56)
antworten

Torsten Siever: Das Wort geht auf tschechisch robota (›Fronarbeit; Zwangsdienst; Knechtschaft‹) zurück, in der Bedeutung von ›Maschine(nmensch)‹ wohl ebenfalls auf tschechisch robot oder/und über das Amerikanische, sodass ich hier keine Ableitung sehe. Auch wenn der Automat weiblich ausschauen sollte, bleibt es ein Automat. (11.06.2021 07:53)
antworten

Klaus Marwede zum Suchwort »Lehrling«: Der Begriff Lehrling ist im Berufsbildungsgesetz bereits seit 1971 verboten !! (02.06.2021 21:54)
antworten

Torsten Siever: Danke für den Hinweis. Der Eintrag ist entsprechend kommentiert: https://www.genderator.app/wb/lehrling/. (03.06.2021 07:59)
antworten

N. N.: Autopilot - ob hier das gendern sinnvoll ist, sollte geprüft werden. Es handelt sich hierbei nicht um Personen, sondern eine technische Funktion (02.06.2021 11:43)
antworten

Torsten Siever: Danke, im Grunde richtig; nun präzisiert unter https://www.genderator.app/wb/autopilot/. (02.06.2021 15:32)
antworten

N. N. zum Suchwort »Damen«: Sehr geehrte Damen und Herren (02.06.2021 07:47)
antworten

Christina Siever: Die Formulierung kann verwendet werden, wenn nur Menschen mit männlichem und weiblichem Geschlecht angesprochen werden sollen. Andernfalls können je nach Kontext alternative Formulierungen gewählt werden wie „Sehr geehrte Anwesende“ oder „Geschätztes Publikum“. (02.06.2021 07:57)
antworten

N. N. zum Suchwort »Zapfhahn«: Zapfhuhn (01.06.2021 16:02)
antworten

Christina Siever: Kommt eine gender-bewusste Frau in eine Kneipe und bestellt „eine Radlerin“. „Tut mir Leid“, sagt der Wirt, „aber das Zapfhuhn ist kaputt“. (02.06.2021 07:53)
antworten

N. N. zum Suchwort »eigentümer«: Als alternative zu Eigentümer/in wird hier "Besitzende", oder "Person mit viel Besitz" angeführt. Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied zwischen Eigentum und Besitz. Beispiel: Person A ist Eigentümer/in eines Hauses, Person B wohnt im Haus, ist damit Besitzer/in aber nicht Eigentümer/in. Person A hat das Haus zwar irgendwann gekauft oder gebaut, Person B darf aber aktuell darüber verfügen. (01.06.2021 10:05)
antworten

Torsten Siever: Absolut korrekt, vielen Dank für diese Richtigstellung. Ich habe den Eintrag entsprechend präzisiert. (01.06.2021 15:42)
antworten

N. N. zum Suchwort »eingebürgert«: Sollte es hier nicht auch eine Alternative geben? (01.06.2021 09:49)
antworten

Torsten Siever: Wir raten von einer Komplexisierung ab. Für "eingebürgert" fällt mir auch keine sinnvolle Alternative ein ("die Staatsangehörigkeit verliehen"). Rechtssprachlich ist wohl "nostrifiziert" möglich. (20.06.2021 10:33)
antworten

Torsten Siever: Der Eintrag https://www.genderator.app/wb/umweltsch%c3%bctzer/ sollte nicht fehlen – danke! (30.05.2021 13:14)
antworten

N. N.: Gendern ist etwas für total Schwachsinnige m/w/d (26.05.2021 17:18)
antworten

Christina Siever: m/w/d ist hier überflüssig, denn "Schwachsinnige" ist bereits genderneutral: https://www.genderator.app/wb/schwachsinnige/ (26.05.2021 22:05)
antworten

N. N.: Mittlerweile drücken profilneurotische Minderheiten der Gesellschaft Verhaltensregeln auf, ob das die sind die sich in Hose pinkeln, weil sie sich nicht zwischen zwei Klotüren entscheiden können (ca. 7% Anteil der Gesamtbevölkerung) oder die Wiederkäuer, irgendwas bei 3%. Zusammen gerechnet also ca. 10% wollen entscheiden was gefressen wird oder wer wie mit wem ....... Bitte, soll doch jeder mit jedem......... betrifft auch die Freiheit Tapetenkleister zu konsumieren. Das ist den meisten Menschen sch- egal! Nur die verfluchte Missionierungsmanie dieser Unglüc (21.06.2021 11:46)
antworten

Torsten Siever: Oups, vom System (nach 500 Zeichen) abgeschnitten. Und das ausgerechnet bei "Unglück". ;) Deshalb löschen wir diesen Beitrag anders als sonst nicht. Womöglich auch, um nach all den Zeichenschwällen, die uns erreichen, mal loszuwerden, dass sachliche Argumentation erfolgreicher wäre als solche. Sie können es gern noch einmal ohne Fäkalsprache (und fokussierter) versuchen. Dann lösche ich gern Ihren alten Eintrag. Vielen Dank! (21.06.2021 12:13)
antworten

Torsten Siever: Zur nicht öffentl. Frage zum »Homo erectus« (die ich nur öffentlich beantworten kann): M. W. gibt bzw. gab es im Lat. keine weibliche Form dazu, mein Latein ist aber etw. eingerostet. »Homo« bedeutet offen ›Mensch‹ als Gruppe und wie bei »die Person« oder »der Mensch« stimmt das Genus nicht mit dem Sexus überein. (25.05.2021 18:36)
antworten

N. N.: Moin, ist natürlich Ihre eigene freie Entscheidung, aber warum gendern Sie nicht auf Ihrer Homepage bei "über uns"? Nur mal so als Frage. (23.05.2021 15:16)
antworten

Torsten Siever: Das ist ganz einfach beantwortet: Wir haben nicht die Zeit dazu, all dies zu tun ;-). So komme ich aktuell auch nicht dazu, den Genderator-Textkonverter zu vollenden, was ich sehr bedaure, da dort schon viel Zeit eingeflossen ist. Allerdings ist dies auch nicht so zutreffend, wie Sie es darstellen: Auf dieser Seite war alles bis auf dieser eine Absatz gegendert. Und so dogmatisch wie viele sehen wir die Dinge nicht ... Statt "Linguistenteam" werden Sie bei uns eher nicht "Linguist*innenteam" lesen. (23.05.2021 17:25)
antworten

N. N. zum Suchwort »Israel«: Es fehlt: Israeli (weibl. Form Israelin) (22.05.2021 16:36)
antworten

Torsten Siever: Vielen Dank – ergänzt ist sowohl Israeli/Israelin als auch Israelit/Israelitin. (22.05.2021 21:48)
antworten

N. N. zum Suchwort »EU-Nachbar*innen«: EU-Nachbar*innen (18.05.2021 15:14)
antworten

Torsten Siever: https://www.genderator.app/wb/eu-nachbar/. Danke! (18.05.2021 18:46)
antworten

N. N. zum Suchwort »kleinbauer«: kleinbauer (13.05.2021 15:17)
antworten

Torsten Siever: Der Großbauer war enthalten, der https://www.genderator.app/wb/kleinbauer/ fehlte noch – danke! (13.05.2021 15:24)
antworten

Torsten Siever: Spannende Wörter heute ... danke! Der Eintrag Innovator/-in findet sich nun unter https://www.genderator.app/wb/innovator/. (12.05.2021 17:29)
antworten

N. N.: Nebst den Mediatorinnen und Mediatoren gibt es - als Klientinnen und Klienten auch Mediandinnen und Medianden. - Können Sie hier eventuell eine Ergänzung in Ihrem tollen Wörterbuch machen? (12.05.2021 16:06)
antworten

Torsten Siever: Ein Fachwort, für das die Doppelform spricht, damit es nicht verloren geht :): https://www.genderator.app/wb/mediand/ Doppelt Dank! (12.05.2021 16:17)
antworten

N. N.: Bäcker (08.05.2021 14:13)
antworten

Torsten Siever: Findet sich unter https://www.genderator.app/wb/B%C3%A4cker/. (08.05.2021 14:27)
antworten

N. N.: als psychologischer berater (29.04.2021 12:09)
antworten

Torsten Siever: Ohne den Kontext zu kennen: Oft funktioniert "psychologische Beratung". Andernfalls "als psychologisch beratende Person" (29.04.2021 12:14)
antworten

N. N. zum Suchwort »einzel«: einzelner/e Beispiel: Untersuchung der Wahrnehmung des Einzelnen (28.04.2021 10:59)
antworten

Torsten Siever: Wie wäre es mit "Untersuchung der Wahrnehmung der/des Einzelnen" oder umgeschrieben "Untersuchung der Wahrnehmung jeder (ggf. noch einzelnen) Person"? (28.04.2021 11:27)
antworten

Torsten Siever: Und hier noch der Eintrag – danke! https://www.genderator.app/wb/einzelne/ (28.04.2021 11:34)
antworten

Ingrid Coelho: [...] viele Touristen*innen [...] (28.04.2021 08:49)
antworten

Torsten Siever: Wenn Genderstern, dann bitte Tourist*innen (Stammform + *innen): Die befürwortende Seite argumentiert, dass in *innen sowohl die männliche als auch weibliche als auch diverse Gruppe enthalten ist (ein Suffix für alle) (28.04.2021 09:08)
antworten

N. N.: Beim Dokumentenaustausch schicken Sie das Dokument direkt an ihre Ärzt:in (27.04.2021 11:21)
antworten

Torsten Siever: An solchen Wörtern/Sätzen zeigt sich, dass hier mit * oder : keine Gendergerechtigkeit bestehen kann. Wenn Sie diese Form jedoch verwenden (und nicht "Ihren Arzt/Ihre Ärztin"), sollten Sie Artikel und Adjektive ebenfalls gendern, also "Ihre:n Ärzt:in". (27.04.2021 13:09)
antworten

N. N. zum Suchwort »Art-Patient«: Arzt-Patienten-Kontakt (27.04.2021 11:04)
antworten

Torsten Siever: Ich würde dies genau so verwenden – oder aufschlüsseln: Kontakt zwischen den Patient(inn)en und dem Arzt bzw. der Ärztin; Formen wie Ärzt*innen-Patient*innen-Kontakt sind mir zu komplex. Generell empfehlen wir, linke Bestandteile in Wortbildungen nicht zu gendern (Ärztekongress). (27.04.2021 13:12)
antworten

N. N. zum Suchwort »Developer«: Wie gendere ich Software Developer? Software Developerin? (26.04.2021 17:59)
antworten

Torsten Siever: Richtig, Developerin (oder Entwicklerin), s. https://www.genderator.app/wb/developer/ (27.04.2021 08:33)
antworten

Torsten Siever: Zum anonym eingereichten Begriff »Coachee«; da es sich um einen engl.-sprachigen handelt, ist er genderneutral; andernfalls kann man auf »Kundschaft« etc. ausweichen. »Coachin« ist nicht möglich, da es mitunter als weibl. Form von Coach verwendet wird: https://www.genderator.app/wb/coach/ (26.04.2021 09:49)
antworten

Torsten Siever: https://www.genderator.app/wb/spengler/ war gar nicht so einfach, ist aber nun im Wörterbuch. Vorschläge und Aussagen zu »Spengelnde« sind immer willkommen. (23.04.2021 14:41)
antworten

Torsten Siever: Der Eintrag https://www.genderator.app/wb/publizist/ ist erstellt - danke sehr! (19.04.2021 16:12)
antworten

N. N. zum Suchwort »Hund«: Sehr geehrtes Genderatorteam, Bei dem Wort Hund wurde die weibliche Form „Hündin“ vergessen. Ich hoffe sie können diesen Fehler schnellstmöglich beheben, denn einige Hündinnen fühlen sich dadurch angegriffen. Danke für ihre Zeit. Mit freundlichen Grüßen Pia Dorff (16.04.2021 10:07)
antworten

Torsten Siever: Danke, Pia Dorff, aber ich glaube nicht, dass sich »diese« Hündinnen angegriffen fühlen ;-) https://www.genderator.app/wb/Hund/ enthält 2 Einträge: ›Tier‹ (hier gibt es »Hündin«) und ›Mensch‹ (als Schimpfwort). Möglicherweise gibt es Belege für »Du Hündin!«/»Krumme Hündin!«, dann tragen wir die feminine Form gern nach. Uns sind sie nicht bekannt. Sehr gern Rückmeldungen hierzu! (16.04.2021 10:41)
antworten

Sarra Dziri: Täterin (09.04.2021 17:48)
antworten

Torsten Siever: Danke, dieses Wort ist schon eingetragen: https://www.genderator.app/wb/t%c3%a4ter/ (09.04.2021 19:20)
antworten

N. N.: niemand (08.04.2021 14:22)
antworten

Torsten Siever: Auf die anonym gestellte Frage: Da "Owner" engl. ist und dort Substantive i. d. R. nicht gegendert werden (generische Form), muss hier nicht gegendert werden. Dennoch lässt sich dies regelhaft tun: Ownerin (vgl. User/Userin). (08.04.2021 09:15)
antworten

N. N. zum Suchwort »schüler«: Vorschlag: Zu Schulende (01.04.2021 08:55)
antworten

Torsten Siever: Sehr schön, danke. Ich habe gleich auch noch Beschulte ergänzt. (01.04.2021 14:42)
antworten

N. N. zum Suchwort »Mitschreiber«: Heißt es „liebe Mitschreibende“ oder „liebe Mitschreibenden“? (28.03.2021 17:05)
antworten

Torsten Siever: »Liebe Mitschreibende« ist die korrekte Form. (29.03.2021 15:37)
antworten

N. N. zum Suchwort »Hebamme«: männliche Form: Geburtshelfer ? (25.03.2021 13:08)
antworten

Torsten Siever: Richtig, die weibliche Form dazu ist Geburtshelferin oder ggf. Hebamme (https://www.genderator.app/wb/geburtshelfer/). (25.03.2021 13:37)
antworten

N. N. zum Suchwort »vorreiter«: verreiter fehlt (21.03.2021 09:13)
antworten

Christina Siever: Vermutlich ist Vorreiter gemeint? Findet sich jetzt hier: https://www.genderator.app/wb/vorreiter/ (21.03.2021 10:08)
antworten

N. N. zum Suchwort »star«: Liebe Leute: Wenn "Arzt" und "Meister" gegendert werden sollen, warum dann nicht auch "Star"? Hierzu bemerken Sie durchweg, eine weibliche Form sei nicht nötig, "Star" sei gendergercht. Das verstehe ich nicht. Können Sie sich das erklären? Ich möchte schließlich alles richtig machen. - Freundliche Grüße, Werner Schmitz (16.03.2021 15:52)
antworten

Christina Siever: Vielen Dank für die Frage. Zunächst einmal: "alles richtig machen" ist beim Gendern schwierig bis unmöglich. "Star" ist – im Gegensatz zu "Arzt" oder "Meister" ein Fremdwort, zu dem (noch) keine weibliche Form wie "Starin" existiert. Selbstverständlich könnte man aber eine solche Form bilden. Hier gehen allerdings die Meinungen auseinander. Dies gilt auch für "Gast – Gästin" oder "Koryphäe – Koryphäer": https://www.correctura.com/wissen/sprache/tipps/index.aspx?id=408 (16.03.2021 17:52)
antworten

N. N. zum Suchwort »rakete«: die Rakete, der Raketer ?? (07.03.2021 13:01)
antworten

Christina Siever: Es verhält sich mit Raketen wie mit Papierkörben: Der Papierkorb hat natürlich ein maskulines grammatisches Geschlecht, aber kein Sexus; Papierkörbinnen werden entsprechend nicht benötigt. Analog dazu hat die Rakete ein feminines grammatisches Geschlecht, doch ebenfalls kein Sexus. (09.03.2021 14:48)
antworten

N. N. zum Suchwort »Benachteiligter«: Kennen Sie eine Form von Benachteiligter? Wie kann ich dies im Plural gendern? Vielen Dank im Voraus. (19.02.2021 21:36)
antworten

Torsten Siever: Der/die »Benachteiligte« ist neutral. Alle (maskulinen und femininen) Formen im Plural sind »Benachteiligten«. Für Details s. https://www.genderator.app/wb/benachteiligte/. (20.02.2021 08:22)
antworten

N. N.: Kennt ihr eine gendergerechte Form vom Wort "Könner" (wie es z.B. für Sportniveaus genutzt wird)? Danke im Voraus! (19.02.2021 12:15)
antworten

Christina Siever: Talent wäre sicherlich eine gute Alternative. Umgangssprachlich könnte man im Sportbereich auch von einem "Ass" oder einer "Kanone/Sportskanone" sprechen. Eher bildungssprachlich und weniger auf Sport bezogen gibt es die Möglichkeiten Autorität, Fachgröße oder Koryphäe. (19.02.2021 12:54)
antworten

N. N.: Beim Eintrag Bürgermeister*in könnte Stadtoberhaupt als neutrales Synonym eingetragen werden. (18.02.2021 17:36)
antworten

Torsten Siever: Besten Dank – ist ergänzt. (18.02.2021 18:25)
antworten

N. N.: Grundsätzlich finde ich die Idee vom Genderwörterbuch toll! Allerdings würde ich einen grösseren Fokus auf genderneutrale Varianten/Alternativen Begrüssen, da diese Lösung die einzige ist, die alle Personen einschliesst, egal welcher Gender-Identität. (17.02.2021 09:45)
antworten

Christina & Torsten Siever: Wir bemühen uns um eine ausgewogene Darstellung aller Möglichkeiten und bieten, falls wir solche sehen, neutrale Formen. In vielen Fällen ist dies aber nicht einfach durch einen Worttausch (Partizipialformen gibt es nur für ein Viertel) möglich, sondern es bedürfte da des Kontextes, um einen Vorschlag zu unterbreiten. Und bei aktuell 9.500 Wörtern können wir auch nur exemplarisch Möglichkeiten/Ideen liefern. Vorschläge sind immer willkommen! (17.02.2021 15:43)
antworten

N. N. zum Suchwort »justiziar«: Das Wort "Justiziar" fehlt (13.02.2021 12:21)
antworten

Torsten Siever: Nun nicht mehr: https://www.genderator.app/wb/justiziar/ – Das Problem an Ausdrücken aus Fachsprachen (insbesondere der juristischen) ist häufig die Präzision der Begriffe (vgl. Besitz vs. Eigentum, Totschlag vs. Mord etc.). »Rechtsbeistand« etwa ist fachsprachlich nicht dasselbe, jedoch in einigen Kontexten verwendbar. (13.02.2021 16:36)
antworten

N. N. zum Suchwort »stillende«: Es fehlt eine geschlechtsneutrale Bezeichnung für Schwangere und Stillende Ein Transmann kann ja Kinder gebären und Babys Stillen. (12.02.2021 00:58)
antworten

Torsten Siever: Es handelt sich dabei um genderneutrale Ausdrücke: der/die Schwangere, der/die Stillende. Alle Wörter auf adjektivischer Basis (inkl. Partizip Präsens wie vorsitzend > der/die Vorsitzende) sind neutral. Inhaltlich ist dies ebenfalls gegeben: Das Wort stammt von althochdeutsch swangar ›schwer, schwerfällig‹. (12.02.2021 07:32)
antworten

N. N.: Frau Merkel und Herr Macron treffen sich. Die beiden Politiker beprechen ein Problem. Wie könnte man in diesem Fall Politiker gendern? (05.02.2021 23:45)
antworten

Torsten Siever: Möchte man die Funktion beibehalten, sehe ich nur die Paarform (wenn man die nichtbinäre Form ausschließt): »Die Politikerin und der Politiker besprechen …«. Ist die Funktion unwichtig, könnte eine neutrale Form wie »Politprofis« Ersatz sein. Oder einfach nur »Beide besprechen …«. (07.02.2021 10:27)
antworten

Christina Siever: Oftmals findet man auch eine gute Lösung, wenn man den Text komplett umformuliert. Bei Frau Merkel und Herr Macron dürfte der durchschnittlichen Leserschaft bekannt sein, dass es sich um in der Politik tätige Personen handelt, entsprechend könnte man – wie Torsten Siever vorschlägt – auch auf „Die beiden beprechen ein Problem.“ kürzen. Soll die Personenbezeichnung beibehalten werden, bietet sich folgende Umformulierung an: „Die Politikerin Angela Merkel und ihr französischer Kollege Emmanuel Macron treffen sich und besprechen ein Problem.“ (07.02.2021 15:52)
antworten

N. N. zum Suchwort »welche«: Welche/r oder andersrum Welcher/Welche (02.02.2021 15:38)
antworten

Torsten Siever: Am gerechtesten wäre abwechselnd. Allerdings hat es sich etabliert – womöglich aus Tradition (›Nach Ihnen!‹) oder als Ausgleich für die lange Zeit des generischen Maskulinums –, dass die feminine Form vor der maskulinen erscheint: also »welche Mitarbeiterin/welcher Mitarbeiter«. Allerdings sollte bei Kurzformen die Reihenfolge übereinstimmen: »welcher/welche Mitarbeiter/-in«. (02.02.2021 16:39)
antworten

N. N. zum Suchwort »Rahmenvertragspartner«: Hallo liebes Team, was mache ich bei vermeintlich feststehenden Begriffen wie Rahmenvertragspartner? Viele Grüße, Kathrin (01.02.2021 13:59)
antworten

Torsten Siever: Wenn komplexere Formen wie »Rahmenvertragspartnerinnen und -partner« vermieden werden sollen, kann die Form syntaktisch realisiert (»Partnerschaften auf Rahmenvertragsbasis« oder »über Rahmenverträge eingebundene Personen/Unternehmen/…«) oder die »Partner« ersetzt werden durch z. B. »Bündnisse« o. Ä. – je nach Kontext. (01.02.2021 15:40)
antworten

N. N.: Freundeskreis (25.01.2021 20:58)
antworten

Torsten Siever: Vielen Dank. Wie unter https://www.genderator.app/wb/?q=freundeskreis zu lesen ist, raten wir vom Gendern von 1. Komponenten in Wortbildungen (Komposita) ab (ggf. aber »Kreis der Befreundeten«). Wir werden zukünftig häufig gebrauchte Ausdrücke dieser Art aufnehmen und Ersatzformen anbieten. (27.01.2021 16:00)
antworten

N. N. zum Suchwort »richterrecht«: Ich bin mir nicht sicher, wie ich den Begriff "Richterrecht" genderneutral umformen bzw. ersetzen könnte. Tipps? :) (18.01.2021 10:46)
antworten

Torsten Siever: Wir empfehlen, Wortbildungen nur zu gendern, wenn die personenbezogene Komponente am Ende steht (Verwaltungsrichter/-in). Denkbar wäre Richter(innen)recht oder mit neutralem Wort (das ich nicht kenne, ist ja ein Fachbegriff) (18.01.2021 12:20)
antworten

N. N. zum Suchwort »b«: Wie kann ich geschlechtsneutral von Träger als Person (nicht Körperschaft) sprechen, z. B. hinsichtlich von Bekleidung bzw. Accessoire? Beispiel: Dieses Modell/diese Brille/dieser Hut/das Bekleidungsstück unterstreicht die Individualität ... (13.01.2021 17:13)
antworten

Torsten Siever: Wenn diese Individualität nicht auf eine konkrete Person bezogen ist (die ein Geschlecht hat), also »der Trägerin« oder »des Trägers«, oder das Geschlecht divers ist, dann lässt sich dies neutral formulieren mit »Person«: »… unterstreicht die Individualität der tragenden/[so] bekleideten Person« oder »… unterstreicht die Individualität der dies bekleidenden Person« etc. (13.01.2021 18:23)
antworten

Torsten Siever: Zur Anfrage Verwandte (passend zum Fest): Es muss nicht gegendert werden, s. https://www.genderator.app/wb/verwandte/ (23.12.2020 15:16)
antworten

N. N. zum Suchwort »Sponsor«: Gibt es für Sponor/Sponsorin auch eine genderneutrale Umschreibung? (16.12.2020 12:39)
antworten

Torsten Siever: Je nach Kontext denke ich schon: https://www.genderator.app/wb/sponsor/ (16.12.2020 12:51)
antworten

Torsten Siever: Zum Eintrag »mannigfaltig fehlt«: »mannig-« geht nicht auf »Mann« zurück, sondern auf »manch« (mittelhochdeutsch manec ›viel‹). Daher bedarf es dazu keiner weiblichen Form (wie *»weibigfaltig«). (08.12.2020 18:43)
antworten

Torsten Siever: Zum »Profi« (nicht öffentlich): »Sie ist ein Profi« ist u. E. ok. Kurzformen auf -i und -o sind (außer Namen) maskulin, aber geschlechtlich nicht markiert (vgl. auch »jemand«). Anders »die Franzi«. (05.11.2020 15:55)
antworten

N. N. zum Suchwort »Bekannter«: Bekannter fehlt in der Liste. (03.11.2020 08:07)
antworten

Torsten Siever: Vielen Dank! Der Eintrag ist ergänzt. Bekannte(r) ist allerdings gendergerecht, Sie können es direkt verwenden. (03.11.2020 09:03)
antworten

N. N. zum Suchwort »Neonazi«: Nazi, Neonazi fehlen in der Gender-Liste! Das sind ganz gewiss nicht nur männliche Nazis! (17.10.2020 15:20)
antworten

Christina Siever: Danke für den Hinweis! Bei »Nazi« handelt es sich um eine Kurzform für »Nationalsozialist« bzw. »Nationalsozialistin«. Bildungen auf -i und -o sind als genderneutral zu bewerten. S. auch: https://www.genderator.app/wb/nationalsozialist/ (17.10.2020 19:31)
antworten

N. N. zum Suchwort »baumhausbauer«: Die weibliche Form von Bauhausbauer! Baumhausbäurin?! (28.09.2020 11:43)
antworten

Torsten Siever: Baumhausbauerin, da nicht landwirtschaftlich gemeint, sondern auf den Bau bezogen (Erbauerin) (28.09.2020 18:42)
antworten

N. N.: 💋 (02.08.2021 12:57)
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