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Torsten Siever: Ärzt:innen gehört tatsächlich zu den nicht wenigen Formen, die nicht funktionieren (s. Statistiken im Fuß). Was noch schlimmer ist: Immer öfter werden die maskulinen Attribute und Artikel nicht mehr geschrieben, mündlich ohnehin nicht gesagt. In solchen Fällen habe ich Verständnis dafür, dass sich Männer nicht mehr adressiert fühlen. Es ist die Umkehr der alten Ungerechtigkeit in eine neue. Mündlich können Sie hier die Paarform wählen, schriftlich darüber hinaus die Klammerschreibung, wenn nicht umgelautet wird: da *der/die Ärzt(in) ungrammatisch ist – genau wie Sie es kritisieren. (08.04.2026 14:38)
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N. N. zum Suchwort »zahnarzt«: Zahnärzt:innen kann nicht richtig sein!
Ein Zahnarzt, zwei Zahnärzte
Man sagt nicht zu einem Zahnarzt in der Mehrzahl "Zahnärzt," demzufolge müsste es Zahnärzte:Zahnärztinnen heißen.
Ich empfinde als Beleidigung wenn mehrere Zahnärzte quasi als Zahnärzt angesprochen werden!
Da sieht man an nur diesem einen Beispiel, wie Schwachsinnig die neue Schreibweise ist. (02.04.2026 10:59)
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Torsten Siever: Ärzt:innen gehört tatsächlich zu den nicht wenigen Formen, die nicht funktionieren (s. Statistiken im Fuß). Was noch schlimmer ist: Immer öfter werden die maskulinen Attribute und Artikel nicht mehr geschrieben, mündlich ohnehin nicht gesagt. In solchen Fällen habe ich Verständnis dafür, dass sich Männer nicht mehr adressiert fühlen. Es ist die Umkehr der alten Ungerechtigkeit in eine neue. Mündlich können Sie hier die Paarform wählen, schriftlich darüber hinaus die Klammerschreibung, wenn nicht umgelautet wird: da *der/die Ärzt(in) ungrammatisch ist – genau wie Sie es kritisieren. (08.04.2026 14:38)
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