Genderwörterbuch: y…

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Torsten Siever: Vielen Dank für Ihre Frage. Sie stellen grundsätzlich alles richtig dar (mit der Einschränkung, dass hier nicht steur, sondern steuer, aber korrekt: der Verbstamm verwendet wird). Allerdings wirkt hier nicht nur eine morphologische, sondern zusätzlich eine phonologische Regel. Die Doppelung von er wird als störend/holprig empfunden, weshalb sie einmal beim Anschluss des Suffix -in getilgt wird (Haplologie). Bekannt ist dies bei Wörtern wie Zauberin oder Mineralogie. (05.03.2026 10:52)
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N. N.: Ich habe das Gefühlt, dass die Bezeichnung hier nicht korrekt ist. Wie ist die Erklärung, wie die Form Steuerin gebildet wird? Meiner Meinung nach wäre es so korrekt : Wie entsteht die weibliche Form? Im Deutschen wird die feminine Personenbezeichnung durch das Movierungssuffix -in gebildet. Wichtig: Das -in wird an die komplette maskuline Personenform angehängt, nicht an den Verbstamm. Schema: • Steuerer → Steuerer + in → Steuererin • Projektsteuerer → Projektsteuerer + in → Projektsteuererin Man entfernt also nicht das -er. Warum ist „Projektsteurin“ falsch? „Projektsteurin“ würde implizieren, dass die Struktur so wäre: Projekt + steur + in Aber: 1. Es gibt im Deutschen kein produktives Suffix „-urin“. 2. Der Stamm „steur-“ ist keine eigenständige Personenform. 3. Man bildet feminine Formen nicht direkt aus dem Verbstamm, sondern aus der maskulinen Personenbezeichnung. Vergleich: • Fahrer → Fahrerin (nicht „Fahrin“) • Lehrer → Lehrerin (nicht „Le (05.03.2026 07:33)
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Torsten Siever: Störenfried(e) oder Unruhestieftende(r). Ersteres ist allerdings tendenziell abwertend. (03.03.2026 16:22)
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