Aktualisierungen zum Genderator

Hier finden Sie die wichtigsten Updates zum GENDERATOR. Gern können Sie uns auf Neuigkeiten hinweisen.

Duden schafft generisches Maskulinum ab

In der Online-Ausgabe des Duden wird nun explizit der Arzt als ›männliche Person‹ bezeichnet.

(10. Januar 2021) Die Duden-Redaktion sorgt derzeit für Gesprächsstoff: Sie schafft die maskulinen generischen Formen, die traditionell als neutrale Form für alle Geschlechter verwendet wird, ab und weist den maskulinen Formen ein männliches Geschlecht zu. Umfragen lassen diesen Schritt nicht unbedingt einleuchten, die Gesellschaft ist gespalten. Sprachwissenschaftlerin Ewa Trutkowski von der Freien Universität Bozen hat dazu eine eindeutige Position: »Das generische Maskulinum gehört einfach zur deutschen Sprache dazu. Von daher finde ich diese Neudefinition ziemlich problematisch.« Der Duden missbrauche seine Position. Kathrin Kunkel-Razum, Leiterin der Duden-Wörterbuchredaktion wiegelt ab: »Wir positionieren uns hier überhaupt nicht einseitig. Wir konkretisieren unsere Einträge im Online-Wörterbuch für männliche und weibliche Personenbezeichnungen.

Weitere Informationen: zur Meldung beim Deutschlandfunk.

GfdS spricht sich gegen das Gendersternchen aus

Die Gesellschaft für deutsche Sprache begrüßt eine geschlechtergerechte Sprache, sieht diese aber eher in Form von Schrägstrich- und Paarschreibung.

(14. August 2020) Die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden stellt in ihrer Pressemitteilung fest, dass »der Stern im Wort [...] weder mit der deutschen Grammatik noch mit den Regeln der Rechtschreibung konform [ist]. Das Nebeneinander des Gendersternchens und anderer Formen führt zu Uneinheitlichkeit und auch in Bezug auf die Sprechbarkeit gibt es gewisse Probleme.« Dennoch befürwortet die Gesellschaft »grundsätzlich eine diskriminierungsfreie Sprache, das sogenannte Gendersternchen (z. B. Leser*in) stellt aber aus sprachlicher Sicht kein geeignetes Mittel dar, um dieses Anliegen umzusetzen.« In den näheren Erläuterungen unter https://gfds.de/gendersternchen/ wird der Standpunkt begründet. Auch Alternativen werden ausführlich behandelt.

Weitere Informationen: Pressemitteilung und weiterführende Links zu den Bewertungen.

Start der Beta verschoben

Freigabe im August erwartet

(23. Juli 2020) Leider mussten wir den Start der Betaversion verschieben. Der Genderator hakt nicht nur noch an zu vielen Ecken – es mangelt auch an Ressourcen. Wir bemühen uns, die Beta im Laufe des Augusts freizugeben.

Wörterbuch veröffentlicht

Über 3000 Wörter zugänglich

(1. März 2020) Im ersten Schritt wird das Gender-Wörterbuch kostenfrei zugänglich gemacht. Es bietet umfassende Informationen zur Verwendbarkeit von Genderformen, Partizipialformen, Ersatzformen und Umschreibungsmöglichkeiten sowie grammatische Informationen. Das Tool (Genderator) wird im Juni als öffentliche Betaversion freigegeben.

Assistent implementiert

Assistent unterstützt bei der Wahl der passenden Genderform

(16. Februar 2020) Mit dem neuen Assistenten hat die Qual der Wahl ein Ende. Wenn Sie unsicher sind, welche Genderform Sie anwenden sollen, können Sie die Antwort mit unserem Assistenten finden. Die empfohlene Form wird per Klick übernommen.

Weitere Informationen: zum Assistenten.

Domain registriert

Wahl fällt auf genderator.app

(4. Februar 2020) Startschuss für den Genderator: gebildet aus Gender + [Gener]ator (mehr in den FAQ). Mit der Domainregistrierung genderator.app bekommt der Genderator am 12.01. ein öffentliches Gesicht. Durch die Top-Level-Domain .app ist der Genderator besonders sicher (HSTS) und transparent bezüglich der zu erwartenden Inhalte.

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